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Bayerische israelitische Gemeindezeitung · 1932-09-15 · 18 (15.9.1932) · p. Seite 285

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Journal
Bayerische israelitische Gemeindezeitung
Volume
8 (1932)
Issue
18 (15.9.1932)
Date
1932-09-15
Page
Seite 285 (sequence 14)
Language
German
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Nr. 18 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung 285 Amtlicher Anzeiger Nr. 15 Bailage dar Bayerischen Israelitischen Bemeindezeltung 15. September 1932 Bekanntmachungen des Verbandes Bayer. Israel. Gemeinden Bekanntmachung betr. den Vorbeterdienst an den hohen Feiertagen in zuschußbedürftigen Gemeinden Es besteht Veranlassung, auf die Bekanntmachung des Verbandes vom 30. Juli 1930 erneut zu verweisen, in der die Errichtung einer Zentralstelle für Feiertagsvorbeter bei der Direktion der Israelitischen Lehrerbildungsanstalt in Würzburg bekanntgegeben wurde. Gesuche um Hilfsvorbeter sind an die Direktion der Lehrerbildungsanstalt zu richten. Es stehen Anwärter in genügender Zahl zur Verfügung. Die Gemeinden haben in allen Fällen die Kosten für Reise, Unterbringung und Verpflegung der Hilfsvorbeter zu tragen. Inwieweit sie zur Vergütung für den Hilfsvorbeter beizutragen haben, bestimmt der Verband von Fall zu Fall. Die Zöglinge der Lehrerbildungsanstalt in Würzburg, die zur Übernahme des Hilfsvorbeterdienstes verpflichtet sind, erhalten hierfür eine Vergütung, die für das Jahr 1932 wie folgt festgesetzt worden ist: für die Abhaltung des Gottesdienstes an Roschhaschono und Jomkipur zusammen RM. 60.—, für den Jomkipur allein RM. 35.—. Gesuche um Beihilfen sind ehestens an die Verbandskanzlei zu richten. Sofern die Gemeinden Vorbeter zu verpflichten wünschen, die nicht von der Zentralstelle abgestellt sind, werden für die Bemessung eines Zuschusses die obigen Sätze zugrundegelegt. München, 6. September 1932 Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden Dr. Neumeyer Bekanntmachungen der Israelit. Kultusgemeinde München Bekanntmachung über den Fiiialgottesdienst an den hohen Feiertagen und die Vermietung von Synagogenbetstühlen Wir geben hiermit bekannt, daß, wie in den Vorjahren, an den Neujahrstagen und am Versöhnungsfeste ein Fiiialgottesdienst im großen Saale der Tonhalle, Türkenstraße 5, abgehalten wird. Die Abgabe der Eintrittskarten (Herrenplätze RM. 6.—, Damenplätze RM. 8.— und RM. 6.—) erfolgt ab Montag, den 19. September 1932, in der Gemeindekanzlei, Herzog-Max-Straße 7/1, während der Geschäftsstunden (Montag bis Freitag vormittags 9—12 Uhr, nachmittags 3—6 Uhr); Beginn der Kartenabgabe am 1. Tage morgens 8 Uhr. Für Volks- und Mittelschüler werden Karten, unentgeltlich abgegeben. Die noch verfügbaren Betstühle in der Hauptsynagoge werden ab Freitag, den 23. September 1932, morgens 8 Uhr, in der Gemeindekanzlei vermietet. München, den 23. August 1932 Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde München I. A.: Flaschner Bekanntmachung über Glückwunschablösung 1932 Anläßlich des Neujahrsfestes werden von uns wie alljährlich Spenden zur Enthebung von schriftlichen Glückwünschen entgegengenommen. Die Beträge werden wohltätigen Zwecken zugeführt. Die Namen der Spender werden in der „Bayerischen Israelitischen Gemeindezeitung“ bekanntgegeben. Glückwunschablösungen können von Donnerstag, den 15. September bis einschließlich Donnerstag, den 29. September 1932, in der Kanzlei der Kultusgemeinde, Herzog-Max- Straße 7/1, erfolgen. München, den 23. August 1932 Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde München I. A.:S e 1 i n g e r Gflcl Wissen Sie was ein gut sitzendes, nach Maß gearbeitetes Korsett oder Mieder bedeutet? Eine elegante Figur tigen Sie meine Modelle und lassen Sie sich unverbindlich von mir beraten. — Die Preise habe ich der Notzeit angepaßt! Cläre Kluge, München, Thierschstr. 39/1 / Telefon 20454 Das wertvollste Neujahrsgeschenk in diesem Jahre: Eine Versicherung durch die Hilfe Versicherungsverein a. G. für Mitglieder der jüdischen Gemeinden des Deutschen Reiches Berlin N 24, Oranienburger Str. 1 Fernruf: D 2 Weidendamm 8707 Erster jüdischer Versicherungsverein unter Aufsicht des Reichsaufsichtsamts für Privatversicherung. — Angelehnt an die Victoria zu Berlin. Verfragsgesellschaft des Preußischen Landesverbandes jüdisch. Gemeinden, des Hessischen Landesverbandes gesetzesfreuer Synagogengemeinden u. zahlreicher anderer Organisationen, Boi niedrigsten Monatsprämien ausreichender Versicherungsschutz T / Keine ärztliche Untersuchung. Verlangen Sie sofortigen Vertreterbesneh. Vertreter zu günstigen Bedingungen gesucht. mm DIE HILFE!

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