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Bayerische israelitische Gemeindezeitung · 1931-10-01 · 19 (1.10.1931) · p. Seite 303

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Journal
Bayerische israelitische Gemeindezeitung
Volume
7 (1931)
Issue
19 (1.10.1931)
Article
Hans Karlinger und Josef Maria Riß: Bayerische Kunstgeschichte [Rezension]
Date
1931-10-01
Page
Seite 303 (sequence 2)
Language
German
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Nr. 19 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung 303 Diese Bemerkung vorauszuschicken entspringt nicht philologischer Silbenstecherei, sondern scheint schon deshalb notwendig, weil so der Wert der Veröffentlichung viel deutlicher umschrieben werden kann. Die beiden mit genauester Kenntnis des Materials durchgeführten Bände sind weit mehr als eine „ad maiorem Bavariae gloriam“ geschaffene Kompilation. Der schon durch seine Vorkriegspublikationen über Altbayerns und Schwabens Kunstschätze rühmlichst bekannte jetzige Aachener Hochschulprofesior Karlinger hat sich mit dem Franken Ritz zusammengetan, um aus ihrer Heimat Schönheitsborn im Vollem zu schöpfen. Ihre Bemühungen haben den Erfolg gezeitigt, der von dem Zusammenwirken zweier aus langjähriger Vertrautheit mit der bayerischen Kunstpflegc so gut bewährter Persönlichkeiten zu erwarten sind. Karlin g c r führt im ersten Band durch die Entwicklung, die ihren Ausgang von den Auswirkungen altrömischer Provinzialkunst und dem unmittelbar folgenden Eindringen der Romantik nahm und im engsten Zusammenhang mit den Stilwandlungen bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts führt. Nicht allein die Glanzpunkte jeder Periode — so groß und weitstrahlend sie auch sein mögen — sind berücksichtigt, mit liebevoller Versenkung ist der lokalen Bedeutung manchen Kirchleins, manchen „kleineren" Meisters nachgegangen. Ritz, nicht allein durch seine berufliche Beschäftigung mit der Inventarisation, sondern auch durch seine heimatkundliche Beherrschung des Stoffgebietes der gegebene Mann für diese Aufgabe, hat mit gleicher Souveränität das Bild der fränkischen Kunst gezeichnet. Mit Recht zieht er die Pfalz als die Urheimat der Nheinfranken mit in den Kreis seiner Darstellung. Auch seine Übersicht vernachläffigt nicht das viele reizvolle Kleinwerk neben den großen Schöpfungen, die im fränkischen Land in den tausend Jahren seiner kulturellen Entwicklung entstanden sind. So ist der fünfte Band der bayerischen Heimatbücher in seinen beiden Teilen zu einer fruchtbaren Gabe geworden, die bayerische Heimatliebe aus dem Wissen um bodenständiges Kunstschaffen geschöpft hat. Heute, wo mit Hilfe der modernen Technik „Kunstwandern" auch für den wieder möglich geworden ist, der mit seiner Zeit wie mit seinem Vermögen rechnen muß, wird dies Werk besonders begrüßt werden. Neben dem „Dehio" kann dieser neue Führer zum Kunstgenuß in bayerischen Landen nicht mehr entbehrt werden. Durch die vorzüglichen Bildbeigaben und die angenehme Druckausstattung ist das schöne Werk auch dem Kunstfreund zu empfehlen, der den dort gezeichneten Spuren des Kunstschaffens nicht nachzufolgen vermag. Theodor Harburger. E.WESCHLER DAS ATELIER DER ELEGANTEN DAMENMODEN MÄNTEL UND KOSTÜME VON 150.- AN FASSONPREIS.VON 75.- AN SONNENSTR.12 FERNRUF 91431 Staatliche Lotterie- Einnahme Reichsmark kommen in der neuen Preuß.-Südd. Klassenlotterie zur Ausspielung. ZIEHUNG der 1. Kl. am 21. u. 22. Oktober | Lotterieplan Lospreis i/s i/4 i/, Los | kostenlos! pro Klasse s— io— 20— 40.. RM Original-Lose empfiehlt und versendet: MÜLLER München, Neuhauserstr.53 Postsch'eck-Konto ^r~w^rr - Tel. 91419 Gefchäftsnacbrichten Wir wollen nicht verfehlen, auf den „Privat-Kindergarten Mayer", Steinsdorfstraße 15, aufmerksam zu machen. Derselbe erfreut sich in Anbetracht seiner individuellen liebevollen Führung allerseits größter Beliebtheit. Bekanntmachung Aus der Ffaac Frankenburgerfchen Stiftung können Präbenden zur Erlernung eines Handwerkes, Gewerbes, eines technischen, industriellen oder ähnlichen Berufes gewährt werden. Angehörige der Familie des Stifters und Bewerber aus seinem heimatlichen Kreise Unterfranken sollen vorzugsweise berücksichtigt werden. Bewerber wollen ihre schriftlichen Meldungen mit Belegen bis 15. Oktober an un'enstehende Adresse einreichen. Vorstand der 3sr. Kultusgemeinde Nürnberg Neuegaffe 12 VEGETARISCHE GASTSTÄTTE Löwengrube 8/1 Türkenstraße 27 Ältestes vegetarisches Restaurant am Platz! jlLSnigin-Saragc die Garage Schwabings § § 100 Einzelboxen G Tankstelle G Hallenplätze O AUG. WERTH EIMER HEBRÄISCHE BUCHHANDLUNG Gegründet 1880 MÜNCHEN WESTENRIEDERSTR. 4/I / TEL. 23804 Gebetbücher jeder Art und Ausführung Schulbücher für den Gebrauch in den Münchener Schulen Ritualien Talesim, Arba-Kanfos, Tefilin, Esrogim,Lulowim,Mesusos etc. Jüdische Literatur für Geschenke insbesondere Barmizwah LERNT AUTOFAHREN! J.Wendl Private Kraftfahrkurse, Fernspreoher 42 072 München, Ismaninger Str.38 Verlangen Sie Prospekt! Moderne Ausbildung. Ältestes Institut Bayerns

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