Mannheim
Compact Memory

Bayerische israelitische Gemeindezeitung · 1931-07-15 · 14 (15.7.1931) · p. Seite 225

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bayerische israelitische Gemeindezeitung
Volume
7 (1931)
Issue
14 (15.7.1931)
Article
Jüdisches Jahrbuch 1931 [Rezension]
Date
1931-07-15
Page
Seite 225 (sequence 1)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2727810-2727925-2727939--07851-2740776
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Nr. 14 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung 225 5. ACKERMANN'MÖNCHEN Promenadestraße 12 / Fernsprecher 93394/92587 Abteilung: Immobilien: Vermittlung in allen Sparten Abteilung: Hausverwaltung: Beste Wahrung der Hausbesitzer-Interessen bei billigster Berechnung Abteilung: Vermietung: Büro-, Geschäftsräume, Läden usw. Jüdisches Jahrbuch 1931. (Verlag Jüdisches Jahrbuch, Berlin S 42, Luisenufer 34.) Das Jüdische Jahrbuch erscheint soeben zum sechsten Male. Den ersten Teil bilden sachverständige Aufsähe über: „Die Berliner jüdische Gemeinde im Jahre 1930" (Leo Kreindler) — „Die Berliner jüdische Bevölkerung" (Herbert Philippsthal) — „Die Juden im deutschen Geistesleben der Gegenwart" (Dr. C. Philippsthal) — „Der jüdische Kultbau" (Regierungsbaumeister Alexander Baer) — „Die jüdische Wohlfahrtspflege in Deutschland" (Dr. S. Kaleko) — „Die jüdische Siedlung in Deutschland" (Martin Goetz) — „Wert und Wirken der jüdischen Kreditgenossenschaft" (James Goldschmidt) — „Krankheiten der Juden mit Berücksichtigung der einschlägigen Badekuren" (Dr. Markuse, München) — „Die Schallplatte im Dienste des jüdischen Gottesdienstes" (Dr. Hermann Schildberger) — Nekrologe — Abbildungen. Der Hauptwert des Jahrbuches liegt in dem Adressen- und Nachschlagematerial: Die Liste der Berliner Organisationen und Vereine, Aufbauübersicht der Verwaltung und Einrichtungen der jüdischen Gemeinde Berlin, eine erschöpfende Aufzählung der jüdischen Gemeinden in Deutschland machen das Werk zum Gebrauche in jeder jüdischen Gemeindekanzlei unentbehrlich. F. Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums. Auf diese im 75. Jahrgang stehende führende wissenschaftliche Zeitschrift sei wiederholt mit Nachdruck hingewiesen. Das letzte Heft bringt eine Reihe ausgezeichneter, auch allgemein interessierender Beittäge. Daß es wissenschaftliche Werke in jüdisch-deutscher (sog. jiddischer) Sprache gibt, ist dem größten Teil unserer Gebildeten unbekannt, so stark auch neuerdings allgemein das Interesse für diese Sprache und ihr Schrifttum hervorgetteten ist. Welchen Umfang in Wahrheit das wissenschaftliche jiddische Schrifttum in den lehten Jahren angenommen hat, weiß Dr. B. Weinryb in dem vorliegenden Juniheft der Monatsschrift anschaulich darzulegen. Das Heft enthält außerdem einen sehr instruktiven Artikel von Gerhard Scholem über den Einfluß des Neuplatonismus auf die deutsche Frühkabbala. Feinsinnig und klar beurteilt Lotte Barschak Neuerscheinungen auf dem Gebiete der schönen Literatur, die sich mit Juden beschäftigen. So bringt das Heft — neben gelehrten Abhandlungen bedeutender Forscher — auch diesmal eine große Reihe von Beiträgen, zu denen jedermann gern greifen wird. Man abonniert die Monatsschrift, indem man Mitglied der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums in Berlin wird und den jährlichen Mindestbeitrag von NM. 10.— an diese Gesellschaft (Postscheckkonto Paul Veit Simon, Berlin 70 30) oder an einen der Vertrauensmänner sendet, welche in . jedem Heft der Monatsschrift aufgeführt sind. nni§ MM \ DAS PREI SWÜRDIGE MÜNCHNER TUCHHAUS SONNENSTRASSE P H O BUSPALAST Amtlicher Anzeiger nr. H Beilage der Bayrischen Israeli!ischen Bemeindezeitung 15.7ulilS31 Bekanntmachungen des Verbandes Bayer.Isr. Gemeinden Bekanntmachung über Ersatzwahl An Stelle des verstorbenen Herrn Justizrat Dr. Rheinheimer in Kaiserslautern wurde der Ersatzmann, Herr Justizrat Dr. Blüthe in Kaiserslautern, als Mitglied der Tagung berufen. Herr Justizrat Dr. Blüthe hat die aus ihn gefallene Wahl angenommen. München, den 6. Juli 1931. Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden: D r. N e u m e y e r. Bekanntmachungen der Isr. Kultusgemeinde München Bekanntmachung über Erhöhung der Gemeindeumlagen Vorstand und Gemeindevertretung, der Vorstand zugleich als Steuerverbandsverttetung der Gemeinde, haben in ihrer Sitzung vom 25. Juni 1931 einstimmig beschlossen, die örtlichen Kultusumlagen für das Steuerjahr 1931 von 8 auf 9 Prozent zu erhöhen, so daß die Gesamtumlagen für Gemeinde und Land 12 Prozent betragen. Die Notwendigkeit hierzu hat sich aus der außerordentlichen Minderung der Umlageneingänge ergeben. Die Erhöhung der Umlagen ist den Finanzämtern mitgcteilt worden und wird von diesen im Steuerkalender noch ausdrücklich bekanntgegeben werden. Hiezu bemerken wir: Die Veranlagungsbescheide, insbesondere für die Einkommensteuer und Gewerbesteuer sind den Veranlagten bereits zugestellt worden. In den Steuerbescheiden sind die Vorauszahlungen auf die Steuern und die Kirchenumlagen berechnet und angefordert. Die Berechnung der Kultusumlagcn für die israelitische Bevölkerung ist nach dem bisherigen Umlagensatz von 11 Prozent erfolgt. - Wir richten daher an unsere Gemeindemitglieder die Bitte, daß sie bei ihren Vorauszahlungen an Stelle der berechneten Kultusumlagenvorauszahlungen diejenigen Beträge an die zuständigen Finanzämter einzahlen oder überweisen, die sich auf Grund der Umlagenerhöhung ergeben, so daß statt der berechneten 11 Prozent der Steuervorauszahlung nunmehr 12 Prozent abzuführen wären. Bei der Zahlung ersuchen wir ausdrücklich anzugeben, daß der gegenüber dem Steuerbescheid erhöhte Betrag durch die Erhöhung der Kultusumlage auf 12 Prozent veranlaßt und auf diese zu verrechnen ist. München, l. Juli 1931. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde München D r. N e u m e y e r Der “ ‘ ‘■ das Lokal jedes Einheimischen und Fremden NEUER PÄCHTER J HANS FORST 57

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.