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Bayerische israelitische Gemeindezeitung · 1930-12-15 · 24 (15.12.1930) · p. Seite 381

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Journal
Bayerische israelitische Gemeindezeitung
Volume
6 (1930)
Issue
24 (15.12.1930)
Article
Jüdischer Lehrerverein für Bayern
Date
1930-12-15
Page
Seite 381 (sequence 1)
Language
German
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24 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung 381 irdischer Lehrerverein für Bayern. Die „Mitteilungen" erscheiausnahmsweise wegen Raummangel in der nächsten Rümmer i 1. Januar 1931. ezirkskonserenz Fürth des Jüdischen Lehrervereins: Die nächste ung findet am.Sonntag, dem 28. Dezmeber, pünktlich um i 2 Uhr nachmittags, statt. Blumenthal. Aus der Gemeinde Augsburg Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten. Ortsgruppe Augsburg ’.n dem am 9. November 1930 in ganz Bayern gehaltenen uertag zu Ehren der im Weltkrieg Gefallenen, hat auch die -gruppe Augsburg teilgenommen. Um 9 Uhr vormittags fand leinsam mit der Gemeinde ein Trauergottesdienst in der Synae statt, in welchem Herr Rabbiner Dr. Jacob eine den Gedandes Tages entsprechende Rede hielt. Daran anschließend wurde ch unseren Vorsitzenden, Herrn Oberdörfer, ein Kranz an dem enmal auf dem israelitischen Friedhof niedergelegt, der Feier inte der Gesamtvorstand der Kultusgemeinde sowie unsere Kaaden bei. An der von dem Bayerischen Kriegerbund veranstaln Gedächtnisfeier nahm auf dessen Einladung ebenfalls eine rrdnung unserer Ortsgruppe teil. lm 22. November 1930 fand die ordentliche Mitgliederversammg statt, in welcher der Tätigkeits- und Kassenbericht für das abrufene Jahr genehmigt wurde und der Vorstand (Oberdorferrmfer-Farnbacher) einstimmig wieder gewählt wurde. Im Anriß an den von Herrn Kamerad Farnbacher erstatteten Bericht r die Landestagung in Bamberg hielt Herr Kamerad Leopold golstadt) einen fesselnden Vortrag über seine bisherige Tätigkeit > Erfahrung, sowohl aus allgemein politischem Gebiete, wie auch Dienste unseres Bundes. Der Vortrag fand allgemein Interesse ) wohlverdienten Beifall aller Hörer. Herrn Leopold sei auch an er Stelle der Dank der Ortsgruppe ausgesprochen. IZückerschau imo Finkelscherer, Die Sprachwissenschaft des Joseph Jbn kaspi. /III, 132 S. Göttingen 1930. Die großen jüdischen Gelehrten Frankreichs vor der zweiten Juwertreibung aus den königlichen Ländern (i. I. 1394) sind uns ist nur dem Namen nach geläufig; selten verbinden wir mit Perlichkeiten wie dem Ralbag (Gersonides), Moses aus Narbonne r Joseph Kaspi eine Vorstellung von der damaligen kulturellen rwelt und von den Lebenswerten des Schrifttums jener Männer, mmt noch dazu ein so sprödes Thema wie die mittelalterlichische Bibelexegese und Grammatik der damaligen Zeit, so über- 1 man das Gebiet dem Fachgelehrten. Und doch lohnt es sich, äßlich der Monographie von Bruno Finkelscherer, sich mit dem eutendsten jüdischen Grammatiker nach Kimchi näher zu befassen, r provenzalische Gelehrte Joseph Kaspi aus Argentiere (1280 1340; der Zuname „Kaspi" — aus Silber — deutet die Heilst an) war ein Epigone von Maimonides und hat bisher mit ren vor allem in Handschriften niedergelegten philosophischen beiten kaum Interesse gefunden. Finkelscherer ergänzt zunächst > Verzeichnis der Schriften Kaspis, das dieser selbst in einem rer Bücher zusammengestellt hat, durch 29 sehr wertvolle Nachise und gibt sodann einen sorgfältig gearbeiteten Überblick der lmmatikalischen Grundsätze Kaspis, ihrer Anwendung auf die heiifche Sprache in einzelnen sowie die Prinzipien seiner Lexikoiphie, alles in erster Linie auf Grund der edierten Schriften Kas- ■. Zum Schluß gibt Finkelscherer dem Kaspi den gebührenden atz in der Reihe hebräischer Grammatiker von Kimchi bis Elia oita. 3n einer nicht fachwissenschaftlichen Zeitschrift kann auf die reichen azelheiten aus der Finkelschererschen Darstellung der Formenre und Syntax seines Autors nicht näher eingegangen werden, er sich mit den alten hebräischen und arabischen Grammatikern : ulmäßig beschäftigt hat, erkennt, daß es sich bei der vorliegenden hilft um eine der besten und zuverlässigsten Spezialarbeiten des eslauer jüdisch-theologischen Seminars und aus der Schule des imeisters semitischer Sprachwissenschaft, Carl Brockelmann, han- .1 Bruno Finkelscherer ist.der junge Rabbiner der Gemeinde Götgen und der Sohn unseres Münchener Rabbiners Dr. I. Finfcherer. L. F. Brennstoffe aller Reviere in erster Güte Aufträge für Augsburg an Frau Dr. Lehrburger, Augsburg, Kaiserstrabe 431/2 Bayer. &ollICIl~Konior b* H. Annastrabe D 217 Augsburg Fernruf 847, 867 WIM NenwäscM Felix iMner G.m. n. H. München, Thierschstr. 14 Tel. 23 708 Annahmestelle auch Jägerstr. 16 Spezial-Dampfwaschanstalt, nur Herren-Stärkwäsche Augsburg A 432, Vorderer Lech Antonius-Wäscherei Sommerstraße 60 Fernruf 44438 Lindwurmstraße 97 Edmond JFleg SALOMO KARTONIERT RM. 3.—. Leinen RM. 4.80 Meisterlich hat hier Fleg die biblischen Legenden, die Erzählungen des Talmuds und der Kabella über die großartige Gestalt Salomos zu einer reinzigen romanhaften Dichtung zusammengefaßt, die Salome als einen orientalischen Faust erscheinen lässt, dessen weitgespanntes Leben alle menschlichen Erfahrungen in sich schließt. Toclitcrnaun Maffeistraße 4 Die Parfümerie Münchens Oskar Böhm Giasermeister München Thierschstr. 39 Fernruf 26103 Neubauten Einglasen von Schaufenstern Ein- und Umglasen von Glasdächern bei langjähriger Garantie Ausführung sämtlicher Reparaturen in allen Stadtteilen ohne Preisaufschlag / Offerte kostenlos

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