Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Journal
- Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Volume
- 6 (1930)
- Issue
- 19 (1.10.1930)
- Article
- 10 Jahre jüdischer Gesangverein
- Date
- 1930-10-01
- Page
- Seite 307 (sequence 2)
- Language
- German
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Nr. 19 Bayerische Israelitische Gemeindezeilung 307 Ihr Zuhause Hotel Bayerischer Hoff ■ SS ■ ■ a n ■ MMH Bestellen Sie bitte III rechtzeitig. Fernruf22 und Sulzer zur Aufführung gebracht. Erinnert sei besonders an die Uraufführung des Chores „Moh Odom", einer Komposition seines Dirigenten Joseph Ziegler. Diese Komposition wurde bei dem Wettbewerb des Kantorenverbands mit dem ersten Preis bedacht. Ferner die Uraufführung des „Hymnus von Schalit" in hebräischem Text, nachdem der Domchor die Uraufführung in deutscher Sprache gebracht hatte. Für sein Konzert im November bereitet der Verein die Aufführung neuer Kompositionen vor. Er wird aber auch die so viel besprochene Frage des Gemeindegesangs in Angriff nehmen, indem er die Jugend zur Aufführung von Kompositionen von Kirschner, Ziegler und Schalit heranzieht. Sangeskundige Damen und Herren, die Interesse an jüdischen Dingen haben, werden gebeten, sich an den Proben jeden Dienstag Abend im Lessingsaal einzufinden. Gerade bei unserer schwierigen Lage sollte jeder und jede, die in der Lage sind, zu Ehren des Judentums zu wirken, sich zur Verfügung stellen. E. Cahn. Reichsbund jüdischer Frontsoldaten. Ortsgruppe München e. V. Der am 8. Oktober fällige kameradschaftliche Abend fällt aus, dagegen wird am Mittwoch, dem 22. Oktober, 20 Uhr, in der Gaststätte Schwarz eine Mitgliederversammlung stattfinden. Zur Beachtung! Wir haben vor Jahren (am 26. März 1925) Herrn Artur Landau, München, Forstenriederstraße 16/1, einen Ausweis zu geschäftlicher Empfehlung ausgestellt. Dieser Ausweis ist infolge Widerrufs ungültig geworden. ,;; I S chochtim-Derband Bayerns. Ihre Glückwünsche zu Rosch-Haschonoh zugunsten unserer Unterstützungskasse haben abgelöst: L. Lewin (Fürth), I. Lubinski (Schweinfurt), I. Bachmann (Halberstadt), I. Neustädter (Bad Kissingen), S. Dachauer (Marktbreit), M. Kurzweil (Treuchtlingen), Selmannsohn (Schwanfeld), I. Steinbock (Burgkundstadt), S. Cohen (Augsburg). Tagung des jüdischen Frauenbundes in Bad Dürkheim September 1830. Die drei Tage dauernde Sommerschule des Jüdischen Frauenbundes von Deutschland mit dem Thema „Lebensgestaltung der Frau in Berus und Ehe" wurde in diesem Jahr in der Pfalz abgehalten. Eingeleitet wurde der Kongreß am Sonntag abend durch einen Begrüßungsabend im großen Kursaal, den der Verband der Israelitischen Frauenvereine der Pfalz zu Ehren der Gäste gab. Die zahlreich Erschienenen wurden durch Stadtrat Strauß und Bezirksrabbiner Dr. Steckelmacher in Bad Dürkheim willkommen geheißen. Für die Grüße und Glückwünsche dankte Frau Michel (Pirmasens) als Vorsitzende des Pfälzischen Verbandes. Das vorgesehene Referat „Die Lebensgestaltung der Frau in der Anschauung des Mischen Gesetzes" wurde von Rabbiner Dr. Dienemann (Offenbach) erstattet. Die Beratungen fanden am Montag unter Vorsitz von Frau Brenner (Leipzig) ihre Fortsetzung. Zur Aussprache standen die Themen „Die geschichtlichen und soizalen Vorbedingungen", zu dem Frau Dr. Dora Edinger (Frankfurt a. M.) die entsprechenden Erklärungen gab und „Die gegenwärtigen Berufsprobleme": das von Frau Margarete Susman (Frankfurt) erläutert wurde. Zu den Beratungen waren zirka 80 Teilnehmerinnen erschienen. Landheim Wolfratshausen Es wird erwogen, das Landheim Wolfrats Hausen so umzugestalten, daß in ihm nunmehr vorschul- und schulpflichtige Kinder für kürzere oder längere Dauer Aufnahme finden können. Es kommen besonders erholungsbedürftige und schwächliche Kinder in Betracht, für die ein längerer Aufenthalt in dem besonders gesunden Klima Wolfratsshausens (auch für den Winteraufenthalt, wegen reicher Besonnung und Höhenluft sehr geeignet) wünschenswert ist oder Kinder, die aus irgendwelchen Gründen längere Zeit aus dem häuslichen Milieu entfernt und unter gute pädagogische Leitung gebracht werden sollen. Für Unterrichtsgelegenheit wird gesorgt werden. Als Pensionspreis ist ein Betrag von RM. 120.— in Aussicht genommen. Um einen Überblick zu erhalten, in welchem Umfang hier ein Bedürfnis besteht, bitten wir Anfragen und Meldungen bis spätestens 15. Oktober an das Jugendamt der Israelitischen Kultusgemeinde, München, Herzog-Max-Strahe 5/1, zu richten. i~B*MlWT1 spricht man nur Gutes von der Wäscherei der Münchner Hausfrau! Weil dieser moderne Betrieb aüen Wünschen der Hausfrau am Besten entspricht. d» Wäscherei der Münchner Houslrnu lnh.6eorgH6cker.Lflnilwelirslr.57/59. Tel.596858 Abholung und Zustellung frei! Filialen u. Annahmestellen: Baaderstr. 13, Telefon 25702; Gabelsbergerstr. 103, Telefon 596491; Herrnstr. 48; Oberländerstr. 6; Donnersbergerstr. 12; Boschetsxiederstr. 79; Kiosk (Ecke Camerloher- und Fürstenriederstraße) Wilhelmstr. 13; Häberlstr. 1. cf’efzmoden Sie kennen unsere Leistungsfähigkeit. Wir beweisen sie aufs neue in einer großen Preissenkung bei gleichbleibenden Qualitäten und Ausführung. Überzeugen Sie sich bitte durch einen unverbindlichen Besuch. . OrfjansAy SC<SoAn Tleufiausevstv. 29