Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Journal
- Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Volume
- 6 (1930)
- Issue
- 14 (15.7.1930)
- Article
- S. Müller [Rezension]
- Date
- 1930-07-15
- Page
- Seite 229 (sequence 2)
- Language
- German
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Nr. 14 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung 227 S. 33 ist die Deutung des Namens taanith Esther mit „zum Gedächtnis an die Königin Esther" höchst einfach, aber sachlich nicht ganz zutreffend. In einer jedenfalls zu erwartenden Neuauflage dürfte sich Gelegenheit bieten diese Anmerkungen zu verwerten. Wir möchten zum Schluffe mit Nachdruck das schöne Buch unserer Jugend dringend empfehlen. Sie wird daraus Liebe für ihr Judentum schöpfen und das Bedürfnis empfinden zu einer Fortsetzung und Ergänzung im Studium des hebräischen Schrifttums. Dr. Js. Bamberger (Nürnberg). Aus dem Reiche Ein jüdischer Ehrenbürger der Stadt heitbronn a. N. Seltene Ehren und hohe Auszeichnungen wurden dem auch in München vielfach bekannten Rechtsanwalt Max Rosengart (Bruder des in München verstorbenen Kommerzienrates Heinrich Rosengart) zu Teil. Im Jahre 1884 liefe er sich in Heilbronn a. N. als Rechtsanwalt nieder, und schon 5 Jahre später wurde er als Mitglied des Gemeinderates der Stadt gewählt. 1903 fiel die Wahl wieder auf ihn, und er blieb bis zum Vorjahr Mitglied der Stadtvertretung. Als dienstältester Gemeinderat war er in den letzten 6 Jahren häufig Stellvertreter des Stadtoorstandes. Schon 1927 ehrte in die Stadt in Anerkennung feiner vielen Verdienste um das Wohl und die Entwicklung der Stadt mit der hohen Auszeichnung, indem sie eine Straße „Max-Rosengart-Straße" benannte. In voller Frische und Gesundheit konnte er am 18. Juni seinen 75. Geburtstag feiern. Die Stadt zeichnete ihn aus diesem Anlaß „in Würdigung der besonderen Dienste, die er in selbstlosester Tätigkeit während 30 Jahren der Stadt widmete" mit der höchsten zu verleihenden Ehre aus, und ernannte ihn durch einstimmigen Beschluß zum Ehrenbürger der Stadt Heilbronn. Max Rosengart war auch politisch viel tätig und sehr bekannt, er war lange Jahre Vorsitzender der früheren süddeutschen Volkspartei, und wurde im Vorahre zum Ehrenmitglied der demokratischen Partei Württembergs ernannt. Auch die deutsche demokratische Partei ließ durch eine Deputation „dem politischen Freunde" die besonderen Glückwünsche darbieten. Mögen ihm noch viele gesunde Tage vergönnt sein, sich dieser hohen Ehrungen zu erfreuen. s. Antonius-Wäscherei Sommerstraße 60 Fernruf 44 438 Lmdwurmstraße 97 Der-1 das Lokal_ jedes Einheimischen und Fremden NEUER PÄCHTER J HANS FÜRST Bauerstraße 6 (Kolbgarage) Fernsprecher 31110 empfiehlt gut geschulte, ehrliche Frauen zum Stöbern, Waschen, Bügeln, Reinigen von Parkett, ganzer Wohnungen, wie Neubauten, auch Staubsaugerverleih. RICHARD GÜLDENSTEIN Vertreter der Plinganserstraße 64 / Tel. 73664/65 Privat: Schubertstraße 5/H Telephon 54062 —■FinmnRWM Lassen Sie Ihre Gesetzblätter, Zeitschriften usw. binden bei der einzigen jüdischen Buchbinderei Jos.Weinstein, München, Adalberistrafje 12 Täglich frische Spargel, deutsche Gurken, Tomaten, Kohlrabi, Erdbeeren, Kirschen und Rhabarber, neue Kartoffel Firma MAY, München, Landschaitstraße 4 Fernruf 25798 hinterm Rathaus Cafe-Restaurant Fahrig INHABER: HANS KECKEISEN TELEFON NR. 90 7 76 Erstklassige Küche, gepflegte Weine und Biere Wiener Kapelle GUSTAV MACHO spielt nachmittags und ab e n d s Adolf Haafj SSJS* Tel. 287 Kaffee » Tee Kakao « Medizinal-Drogen ■ Parfümerien Sanitäre Artikel W> Kurhadeonsiali MarienDad Bamberg Wannen- und Kurbäder aller Art » Massagebehandlung Sophienstra^e 4, Fernsprecher 20 71 3ut Herstellung von URKUNDEN Ehren-Adressen und Diplomen in kalligraph. Ausfuhr, empfiehlt sich MAX MANDL Kunstmaler unö Lithograph München n Kaulbachstrafie 6/111 Schiiizeohaus Cald-Restaurant Bamberg Schönlexnsplaiz 1 Theaterrose ResloardDi ood Cate mit best (Harmonie) Hans Sünkel Schönleinsplalz Schillerplatz Bamberg Theaterstra&e Grobe u. kleine Säle für Veranstaltungen. Schönst, schal- . liger Garten Mitte der Stadt 37