Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Journal
- Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Volume
- 6 (1930)
- Issue
- 8 (15.4.1930)
- Article
- Heinrich Eduard Jacob: Blut und Celluloid [Rezension]
- Date
- 1930-04-15
- Page
- Seite 113 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2727810-2727900-2727908-2737710--06026-2737760- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
128 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung Nr. 8 Ein Hauch köstlich zarten Parfüms schafft oft erst dleAtmosphäre des völligen Wohlbehagens. Jede elegante Dame sollte darum nie auf ein individuelles, dezent. Parfüm verzichten. Naus Parfümerie und Drogerie Maximiliansslraße 42, gegenüber dem Nationaltheater, hat stets alle Parfüms, wie auch Puder, Kölnisches Wasser usw. vorrätig, und wird Sie beim Einkauf so beraten und bedienen, daß Sie wirklich zufrieden sind. Denlsche Mscherei Felix Brandner C.m. D.H. München, Thlerschstr. 21 Tel. 23708 Annahmestelle auch Jägerstr. 16 Spezial-Dampfwaschanstalt, nur Herren-Starkwäsche Augsburg A 432, Vorderer Lech Der“ ""1 das Lokal jedes Einheimischen und Fremden NEUER PACHTER J HANS FÜRST Franz Fischer «L Sohn München, Brienner Straße 55 (am Wittelsbacherplatz) TU jede Art und Preislage (von 25 Rpf. an per Rolle). Größtes Lager am Platze Linoleum MÜNCHEN HOTEL EUROPÄISCHER HOF BES. OTTO LOCKERT Das vornehme Hotel direkt gegenüber dem Hauptbahnhof Südeingang Unter der derselben Leitung HOTEL DEUTSCHER HOF OTTO LOCKERT 5 Minuten vom Bahnhof am Karlstor gelegen Kaffee>Restaurant * Wein>Restaurant * Pfälzer Winzerstube Täglich nachmittags und abends Konzert Nähe Max-Monument, Maximiliansplatz, Obelisk oder Universität groß. Parterrewohnung oder Laden mit viel Nebenraum oder kleineres Haus für Vereinszwecke per bald zu mieten gesucht. Ängebote u. Nr. 1048 an d. Bnz.-Äbt. d. Blattes und es trauert doch eine Frau um den Mann, der jie „erkannte"... Das, was man im höchsten Sinn „Gestaltung" nennt, die letzte Verleiblichung seiner Menschen und Vorgänge, das vielleicht bleibt uns dieser bravouröse, kultivierte, gebildete und anmuiize Schriftsteller schuldig. Aber dafür geleitet er uns in sein Reich, in dem die Sonne des Intellekts nie untergeht und im Kristall der Luft aus (beglückenden) Ahnungen belehrende Gegebenheiten werden. Kurt Münzer. Der Morgen. Mit dem Aprilheft beginnt der sechste Jahrgang des „Morgen". Raimund Eberhard, ein gläubiger Christ, erörtert die seelische und geschichtliche Bedeutung des Auszugs aus Ägypten in einer Abhandlung „Gedanken zum Pessachfest". — Hans Driesch legt in einem Aufsatz „Parapsychologische Hypothesen" die vielfältigen Möglichkeiten auf dem Gebiet der Parapsychologie dar. — Die in Heft 5 und 6 des V. Jahrgangs begonnene Erörterung religiöser Zeitfragen wird in diesem Heft von Emil S ch o r s ch und Ernst Simon mit zwei Abhandlungen über die ländliche deutsche und bäuerlich palästinensische Frömmigkeit weitergeführt. — Richard Wilhelm, der kürzlich Heimgegangene, hat einige Abschnitte der „Großen Wissenschaft des Da Hüo" übersetzt, in denen die ganze Tiefe altchinesischer Weisheit sich offenbart. — Ein Reisebericht von Cecil Roth, „Der Apostel der Marannen", lenkt das Augenmerk auf eine bisher kaum bekannte, außerordentlich interessante Bewegung im heutigen Portugal, wo Nachkommen der im fünfzehnten Jahrhundert zwangsweise getauften Marannen zum Judentum zurückkehren. — Gleich lebensnahe ist Birger F o r e l l s Arbeit über Mahatma Gandhi, besonders in dem Augenblick, da Gandhi mit seiner großen Aktion begonnen hat. — Dem Sinn der Bundeslade, die einst die Bundestafeln im altifraelitischen Heiligtum barg, geht Harry Torczyner in „Das Geheimnis der Bundeslade" nach. — Franz Rosenzweig spricht in einem nachgelassenen Essay, „Vertauschte Fronten", zu uns, ausgehend von der zweiten Auflage von Cohens „Religion der Vernunft aus den Quellen des Judentums". — Reben kleineren Buchanzeigen hat Hermann Herrigel eingehend Kröners „Anarchie der Philosophie" und Ludwig Feuchtwanger Wilhelm von Scholz's „Der Weg nach Jlok" besprochen. Seschattsnachrichlen Im Anschluß an die Tapeten-Werbewoche hat das größte und älteste Tapetenspezialhaus Münchens, Franz Fischer L Sohn, G. m. b. H., Briennerstraße 55 (am Wittelsbacherplatz), Tapeten verschiedenster Preislagen zur Schau gestellt und gleichzeitig die Gestehungskosten für das Tapezieren ganzer Zimmer errechnet. Um einer weitverbreiteten irrigen Meinung entgegenzutreten, daß das Malen eines Zimmers billiger fei als das Tapezieren, kann diese Ausstellung im Interesse des Artikels „Tapeten" nur begrüßt werden. RICHARD GÜLDENSTEIN Vertreter der BUCHDRUCKEREI B. HELLER Plinganserstraße 64 / Tel. 73 6 64/65 / Privat: Schubertstraße 3/II ) Telephon 54062 iv- Restaurant Weiss n» neben dem Volkstheater / Fernruf 92458 SEDERABEND AM 12. APRIL Reichhaltige Speisekarte, ausgewählte Menüs und L la carte. Während der Pessachtage Cafe und eigene Konditorei. Anmeldungen erwünscht. 37