Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Journal
- Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Volume
- 4 (1928)
- Issue
- 16 (4.9.1928)
- Article
- Bar-Kochba, München, Leichtathletik- und Handball-Abteilung
- Date
- 1928-09-04
- Page
- Seite 273 (sequence 1)
- Language
- German
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Nr. 16 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung 273 Bar-Kochba, München, Leichtathletik- und Handball-Abteilung. Am kommenden Dienstag wird die Mannschaft aufgestellt, die uns am Sonntag, dem 9. September, in dem Vereinskampf mit dem Bar-Kochba Nürnberg vertreten soll. Wir erwarten daher sämtliche hierfür in Betracht kommenden Lechtathleten und Handballspieler, Dienstag nachmittags 6.30 Uhr auf unserem Sportplatz an der Säbener Straße. Das letzte Training findet dann am Donnerstag abends 6.30 Uhr statt. Das Erscheinen sämtlicher Aktiven an diesem letzten Training ist Pflicht. Die Leitung. Besucht alle das Sportfest des Bar-Kochba am Sonntag, dem 9. September nachmittags 2.30 Uhr, auf dem Sportplatz an der Säbener Straße (Linie 25.) Leichtathlettkzweikampf sowie Hcmdballwettspiel mit dein Bar-Kochba Nürnberg. vücberscbau Soncino-Gesellschaft Die Soncino-Gesellschaft der Freunde des jüdischen Buches E. 23., Berlin C 2, Kaiser-Wilhelm-Strahe 12, versandte soeben Nr. 3 ihres Nachrichtenblattes. Das Heft enthält: einen Tätigkeitsbericht über die Arbeit der Gesellschaft im vergangenen Jahre, ein Verzeichnis der Mitglieder, die Statuten sowie eine Zusammenstellung der von der Gesellschaft bisher veröffentlichten Publikationen. AMTLICHER ANZEIGER nr. 16 Beilage der Baverischen Israelit. Bemelndezeltung 4. September 1928 Bekanntmachungen der Israelitischen kullusgemeinde München Bekanntmachung über Glückwunschablösung 1928 Wir geben hiermit bekannt, daß auch in diesem Jahr, anläßlich des Neujahrsfestes, Spenden zur Enthebung von schriftlichen Glückwünschen entgegengenommen werden. Der Ertrag wird wohltätigen Zwecken zugeführt. Die Namen der Spender werden in der Bayerischen Israelitischen Gemeindezeitung bekanntgegeben. Glückwunschablösungen werden von Donnerstag, den 6. September bis einschließlich Donnerstag, den 13. September in der Kanzlei der Kultusgemeinde, Herzog-Max-Straße 7/1, entgegengenommen. München, den 14. August 1928. Der Vorstand der Israelitischen kultusgemeinde München I. A.: S e l i n g e r Bekanntmachung über den Filialgottesdiensi an den hohen Feiertagen und Vermietung von Synagogenbetstühlen Wir geben hiermit bekannt, daß, wie in den Vorjahren, an den Neujahrstagen und am Versöhnungsfeste ein Filialgoktesdienst im großen Saale der Tonhalle, Türkenstraße 5, abgehalten wird. Die Abgabe der Eintrittskarten (Herrenplätze RM. 6.—, Damenplätze RM. 8.— und RM. 6.—) erfolgt ab Sonntag, den 9. Sep, tember, morgens 8 Uhr in der Gemeindekanzlei (Herzog-Max- Straße 7/1) während der üblichen Geschäftsstunden. Für Volks- und Mittelschüler werden Karten unentgeltlich abgegeben. Die Vermietung der noch verfügbaren Betstühle in der Hauptsynagoge geschieht vom Dienstag, den 11. September, ab morgens 8 Uhr, in der Gemeindekanzlei. München, den 14. August 1928. Der Vorstand der Israelitischen kullusgemeinde München I. A.: Selintzer Tieferschüttert geben wir Kenntnis von dem am 27. August 1928 erfolgten Ableben der Frau Profeffor Rosa Werner Rabbinerswitwe in München. Mit ihr ist eine der vornehmsten Frauen unserer Gemeinde dahingegangen. Vortreffliches wirkte sie an der Seite ihres Gatten, des verewigten Rabbiners Profeffor Dr. Coßmann Werner. Was wir ihm danken, danken wir ihr mit. Sie hat den Umkreis geschaffen, in dem er sein Amt ausüben konnte. Ihr Haus war die Stätte der Wohlfahrtspflege der Gemeinde, sie war die Seele all der Vereinigungen, die Linderung und Hilfe den Notleidenden gebracht haben. Sie verband unendliche Güte mit der tiefen Einsicht in die Wirrniffe der menschlichen Schicksale, und ihr kluger Sinn gab Hilfe und Rat. An sie wendeten sich darum die Armen und Bedrängten aus allen Teilen der Gemeinde. Sie war die Freundin unserer Kinder. In ihr verehrten wir die Mutter unserer Gemeinde. So wird ihr Andenken mit dem Gedächtnis ihres großen Mannes unauslöschlich in der Geschichte unserer Gemeinde fortleben. München, den 29. August 1928. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde München. Dr. Neumeyer. Am 14. August verschied nach langer, schwerer Krankheit der Ehrenvorstand unserer Gemeinde Herr Salomon Weinberg Wir beklagen tief den Heimgang dieses seltenen Mannes, der in 30 jährigem Wirken unser Führer war. Ausgestattet mit reichem Wissen und großer Lebenserfahrung stellte er seine ganze Persönlichkeit in den Dienst unserer Gemeinde, deren Wohl zu fördern mit sein Lebenswerk war. Die Kultusgemeinde wird ihm allezeit ein treues und dankbares Gedenken bewahren. Die Verwaltung der israelit. Kullusgemeinde MarLtbreit A. Goldbach