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Bayerische israelitische Gemeindezeitung · 1928-04-15 · 7 (15.4.1928) · p. Seite 109

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Journal
Bayerische israelitische Gemeindezeitung
Volume
4 (1928)
Issue
7 (15.4.1928)
Date
1928-04-15
Page
Seite 109 (sequence 25)
Language
German
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Nr. 7 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung 109 AMTLICHER ANZEIGER Hummer 7 Beilage der Bayerischen Israelitischen Semeindezettung_15. April 1928 Bekanntmachungen öes Verbandes Bayerischer Ifraelitifcber Gemeinden Bekanntmachung zur Verordnung des Rats vom 22. Februar 1926 über Prüfungen für Religionslehrer („Bayerische Israelitische Gemeindezeitung" 1926, Nr. 3. Seite 78). Der Rat hat in seiner Sitzung vom 11. März d. I. die Verordnung vom 22. Februar 1926 betr. Prüfungen für Religionslehrer gemäß Absatz 5 der Verordnung einer Nachprüfung unterzogen und verfügt: Die Verordnung bleibt bis auf weiteres aufrechterhalten. Der Verwendung von Kandidaten der obersten Klaffen des Seminars für frei gewordene Lehrerstellen kann derzeit noch nicht nähergetreten werden. Bewerber sind zur Prüfung nur dann zuzulassen, wenn denselben in einer Verbandsgemeinde mangels geeigneter seminaristisch vorgebildeter Lehrkräfte eine Anstellung unmittelbar in Aussicht gestellt ist. München, den 27. März 1928. Der Präsident des Rats Dr. Neumeyer. Bekanntmachung über Fürsorge für die religiösen Bedürfnisse der Gemeinden auf dem Lande. An die Verbandsgemeinden! Die Entwicklung der wirtschaftlichen Verhältnisse und die Not der Kriegs- und Nachkriegsjahre haben die beklagenswerte Erscheinung mit sich gebracht, daß eine Reihe ehemals blühender Kultusgemeinden mehr und mehr zurückgegangen ist, so daß sie einen eigenen Lehrer oder Kultusbeamten nicht mehr anzustellen vermögen und gezwungen sind, sich benachbarten Gemeinden anzuschließen. In diesen Fällen werden die Anschlußgemeinden die Einrichtungen der Hauptgemeinde benützen müssen, was praktisch nicht selten mit großen Schwierigkeiten verbunden ist. Das religiöse und kulturelle Leben der Gemeinden ist darum ernstlich bedroht. Aber auch in Gemeinden, in welchen die Mitglieder den Gottesdienst noch aufrecht erhalten können, fehlt es an jeder Anregung und Vertiefung. Um diesem Verfall der religiösen Kultur nach Möglichkeit entgegenzuwirken, richten wir an unsere Gemeinden die dringende Bitte, ihren Beamten aufzugeben, regelmäßig in bestimmter Reihenfolge, mindestens aber einmal im Monat, eine der der Sitzgemeinde benachbarten Gemeinden, die keinen Beamten haben, zu besuchen, einen Gottesdienst abzuhalten und durch religiöse Belehrung sowohl bei der Jugend wie bei den Erwachsenen den religiösen Geist zu beleben und für die Gegenwartsfragen des Judentums zu interessieren. Der Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden glaubt dieses Verlangen sowohl den Gemeinden wie den Beamten gegenüber stellen zu dürfen, da er die Besoldung der Beamten nach Maßgabe der staatlichen Besoldungssätze durch seine Zuschüsse ermöglicht und sich darum auch zu der Forderung berechtigt erachtet, daß die Beamten der Gemeinden ihre Arbeitskraft der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Wir ersuchen daher unsere Gemeinden bis 1. Juli d. I. an die Geschäftsstelle des Verbandes zu berichten, welche Anordnungen auf Grund vorstehender Entschließung getroffen wurden, welche Gemeinden nunmehr regelmäßig versorgt werden und welche Erfahrungen auf Grund dieser Maßnahmen gemacht worden sind. München, den 16. März 1298. Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden Dr. Neumeyer. Münchener personalia Geburten 4.3.28. Leo Satonower, Äußere Prinzregentenstraße 25, ein Sohn „Manfred". 10. 3.28. Karl Goldschmidt, Rämerstraße 26/1, ein Sohn „Hans Walter". 11. 3. 28. Dr. Berthold Weiß, Mauerkircherstraße 29/O, eine Tochter „Elisabeth Clärchen". 25.3.28. Dr. Julius Rosenthal, Lindwurmstraße 125/111. ein Sohn „Hans Wolfgang". 29.3. 28. Emil Amänyi, Ainmillerstraße 33, eine Tochter. „Bar-VUzwah" 28.4.28. Max Glaß, Sohn des Herrn Hermann Glaß. Blüthenstraße 19. 5.5.28. Ignatz Hannauer, Sohn des Herrn Ferdinand Hannauer, Richard-Wagner-Straße 5. Trauungen 1.4. 28. Emil Förster mit Frl. Selma Bick. 1. 4.28. Sigmund Hellmann mit Frl. Gisela Schindler. 15.4.28. Dr. Max Rippner mit Frl. Thea Strauß. f'JJiiinA&L (perusastmsse 'TTläSSt Aass-Schneiderei - A^cdsches ßeiwerlt

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