Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Journal
- Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Volume
- 3 (1927)
- Issue
- 5 (23.5.1927)
- Date
- 1927-05-23
- Page
- Seite 168 (sequence 43)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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168 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung Nr. 5 Austritte aus dem Judentum 16. 3. 27. Elise Schauer, geb. Levy, Kaufmannssrau, geb. am am 29. Mai 1888 zu Brünn (Mähren), wohnhaft hier, Königinstraße 85/0. 23. 3. 27. Arthur Fels, Dr. med., ledig, Jmmobilienvermittler, geb. 3. Juli 1887 zu Kaiserslautern, wohnhaft hier, Westermühlstraße 22/0. Diese Nummer erscheint infolge des umfangreichen amtlichen Materials verspätet. Die nächste Nummer erscheint am 10. Juni 1927. Wir verweisen auf die der Münchener Auflage unserer Zeitschrift beiliegenden Prospekte der Buchdruckerei Sebastian Sonntag in München. Stuttgarter Lebensversicherungsbank A.-G. Die Generalversammlung vom 14. Mai 1927 hat den Rechnungsabschluß über das Geschäftsjahr 1926 einstimmig genehmigt. Nach dem Bericht der Verwaltung ist die Sterblichkeit sehr günstig verlaufen: 318 Sterbefälle waren rechnungsmäßig zu erwarten und nur 122 Fälle, also nur 38,4 Prozent der Erwartung, sind eingetreten. Hieraus hat sich ein Sterblichkeitsgewinn über RM. 1,145,572.98 ergeben. Die Abschlußrechnung für das Jahr 1926 zeigt, einschließlich der Überträge aus dem Vorjahre, eine Gesamteinnahme von RM. 29,318,505.28. Als Prämieneinnahme werden verzeichnet RM. 12,929,470.82; Zinsen und Mieten haben RM. 1,148,794.33 gebracht. Aus den Vermögensanlagen hat sich ein Gewinn von RM. 166,048.91 ergeben. Für Verpflichtungen aus den im Geschäftsjahr eingetretenen Versicherungsfällen waren RM. 722,763 teils zu leisten teils zurückzustellen. Deckungskapital und Beitragsüberträge mit RM. 13,070,187.82 haben sich mehr als verdoppelt. Zu den Vermögensanlagen fei bemerkt, daß die Bank im Berichtsjahr 7 Grundstücke erworben hat. Der gesamte Grundbesitz am 31. Dezember 1926 repräsentiert nach Abzug der übernommenen Hypotheken einen Kaufpreis von RM. 1,595,172.73. Seit Ende 1926 sind 4 weitere Objekte hinzugekommen. Die Bank verfügt nunmehr über Grundstücke in einem Friedenswert von rund 7 Millionen RM. An Feingoldhypotheken sind vorhanden RM. 7,384,704.55, an Wertpapieren RM. 4,800,182.82. Die Guthaben bei erstklassigen Banken, dem Postscheckamt und anderen Versicherungsunternehmungen betragen RM. 2,271,790.43. Die Jahresrechnung hat einen Bruttoüberschuß von RM. 3,070,759.61 geliefert. Hieraus fließen der Dividendenreserve der Versicherten insgesamt RM. 2,911,384.65 oder rund 95 Prozent des Bruttoüberschusses zu. Die Gewinnrücklage erreicht damit einen Stand von RM. 6,778,086.05. Im Geschäftsjahr 1927 wird an die in den Dividendengenuß eingetretenen Versicherungen eine Dividende von 32 Prozent der vollen Jahresprämie ausgeschüttet; für das Jahr 1928 ist die Dividende der Versicherten auf 34 Prozent erhöht worden. Die Sätze gelten für sämtliche Versicherungen der Tafeln I bis VII, und zwar für jede Gewährung und ohne Rücksicht darauf, ob die Versicherung auf Grund einer ärztlichen Untersuchung oder ohne eine solche abgeschlossen ist. 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