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Bayerische israelitische Gemeindezeitung · 1927-05-23 · 5 (23.5.1927) · p. Seite 166

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Journal
Bayerische israelitische Gemeindezeitung
Volume
3 (1927)
Issue
5 (23.5.1927)
Date
1927-05-23
Page
Seite 166 (sequence 41)
Language
German
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166 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung Nr. 5 Nunmehr lassen sich jedoch aus den für das Rechnungsjahr 1926 bei den Finanzämtern vorhandenen Steuerabzugsbelegen die tatsächlich einbehaltenen Lohnsteuerbeträge feststellen. Das Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat daher bestimmt, daß vom Rechnungsjahr 1926 ab die tatsächlich entrichteten Lohnsteuern den Maßstab für die Heranziehung der Lohnsteuerpflichtigen zu Kultusumlagen bilden sollen. übergangsweise ist jedoch zugelassen, daß die Umlagen der sogenannten Nurlohnsteuerpflichtigen für das Rechnungsjahr 1926 noch als Pauschbeträge berechnet werden. In diesem Falle dürfen die Umlagen von sämtlichen Nurlohnsteuerpflichtigen nur einheitlich auf der Grundlage der Pauschbeträge erhoben werden. Die Landesfinanzämter haben die Finanzämter ihres Bezirks angewiesen, den Israelitischen Kultusgemeinden ebenso wie den christlichen Kirchengemeinden die Steuerabzugsbelege zugänglich zu machen. Die Belege stehen nur kurze Zeit zur Verfügung, da sie bis zum 15. Juni 1927 von den Finanzämtern an das Statistische Reichsamt in Berlin eingesandt sein müssen. Vorstehendes bringen wir zur Kenntnis der Gemeinden mit der Aufforderung, sich unverzüglich mit den Finanzämtern in Verbindung zu setzen, falls die Kenntnis der von den Lohnsteuerpflichtigen entrichteten Steuerbeträge für die Berechnung der Kultusumlagen von Interesse ist. München, den 10. Mai 1927. Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden, i. V.: Dr. Straus vekannlmachungen der Israelitischen kuitusgemeinde München Bekanntmachung über Behebung von Schäden an Grabstätten des alten Friedhofes an der Thalkirchner Straße Es besteht neuerlich Veranlassung darauf hinzuweisen, daß zahlreiche Grabstätten des alten Friedhofes an der Thakirchner Straße schwere Beschädigungen aufweisen und, um nicht gänzlich zu verfallen, raschester Instandsetzung bedürfen. Um Unfälle zu verhüten und die Beschädigung von Nachbargrabsteinen hintanzuhalten, ergeht daher die Aufforderung, die gefährdeten Grabsteine bis spätestens 1. August d. 3. wiederherstellen zu lassen. Insbesondere sind Grabmäler, die umzusinken drohen, aufzurichten, beschädigte Grabeinfassungen wiederherzustellen und brüchige oder verrostete Eisengitter auszubessern, abzurosten und zu streichen oder ganz zu entfernen. Sollten innerhalb der angegebenen Zeit die erforderlichen Maßnahmen seitens der Beteiligten nicht getroffen fein, so wäre die Friedhofverwaltung gezwungen, die beschädigten und gefahrdrohenden Grabsteine und Grabeinfassungen zu entfernen. Hierbei sei darauf hingewiesen, daß auch die Behebung kleiner Schäden im eigensten Interesse der für die Unterhaltung der Gräber Sorgenden gelegen ist, damit nicht erst größere Schäden entstehen, deren Beseitigung mit unverhältnismäßig höheren Kosten verbunden ist. München, den 12. Mai 1927. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde München i. A.: Flaschner. Bekanntmachung über Telephonanschluß Es wird hiermit bekanntgegeben, daß Herr Rabbiner Dr. Israel Finkelscherer unter der Rufnummer 53 4 01 an das Telephonnetz angeschlossen ist. München, den 12. Mai 1927. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde München i. A.: Flaschner. Bekanntmachung über die Einzahlung der Mieten für Betstühle in der Hauptsynagoge für das Mietjahr 1927/28 Die Mieter von Betstühlen in der Hauptsynagoge werden hierdurch aufgefordert, die Mietzinse für das Mietjahr 1927/28 in der Zeit von Sonntag, den 15. bis einschließlich Freitag, den 27. Mai d. I. an die Gemeinde abzuführen. Die Einzahlung kann während der Geschäftsstunden in der Gemeindekanzlei, Herzog-Max-Straße 7/1, oder aus das Postscheckkonto der Gemeinde, Nr. 124, erfolgen. Den Mietern ist es nicht gestattet, die von ihnen gemieteten Betstühle weiterzuvermieten. Soweit dies dennoch geschieht, behält sich die Gemeinde das Recht vor, die Betstühle unter Berücksichtigung der bei ihr vorliegenden Anmeldungen anderweitig zu vergeben. München, den 12. Mai 1927. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde München i. A.: Flaschner. Neuheiten in Herren- und Damen-Stoffen Feinste deutsche und englische Fabrikate ypeinbersrer v^^HENv^RINDER 7

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