Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Journal
- Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Volume
- 3 (1927)
- Issue
- 1 (7.1.1927)
- Date
- 1927-01-07
- Page
- Seite 20 (sequence 43)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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20 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung Nr. 1 den Angestellten.eine einmalige Notzuwendung zur Auszahlung gebracht, deren Höhe in der Bekanntmachung im einzelnen bestimmt ist. Die Notzuwendung wird vom Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden denjenigen Gemeinden und Bezirken, die Zuschüsse vom Verband erhalten, im Verhältnis zu dem Prozentsatz ausgezahlt, den die Gemeinde oder der Bezirk als Zuschuß zur Besoldung ihres Beamten erhält. Die Auszahlung der Notzuwendung erfolgt mit der Zuschußleistung für den Monat Januar und ist mit dieser unverzüglich den Beamten zur Auszahlung zu bringen. Gleichzeitig ersuchen wir die Gemeinden und Bezirke den auf ihren Anteil treffenden Prozentsatz der Notzulage den Beteiligten zur Auszahlung zu bringen. Wir gehen davon aus, daß auch die Gemeinden und Bezirke, die Zuschüsse vom Verband nicht erhalten, die Notzulage gewähren, da diese außerordentliche Beihilfe nur eine Entschädigung dafür darstellt, daß eine Neuregelung der Beamtengehälter infolge der allgemeinen Finanzverhältnisse bisher nicht möglich war. Die Verordnung besagt, daß den oben angeführten Beamten, soweit sie in den Gruppen I—IV eingruppiert sind, ein Viertel, den Beamten der Gruppen V—XII ein Fünftel der ihnen für den Monat Dezember 1926 zustehenden laufenden Gesamtbezüge (ohne Dienstauswandsentschädigung usw.) gewährt wird. Die Notzuwendung muß bei Ledigen mindestens RM. 30.—, bei Empfängern eines Frauenzuschlags RM, 50.— betragen, darf jedoch bei Ledigen RM. 60.—, bei Empfängern eines Frauenzuschlags RM. 80.— nicht übersteigen. Außerdem werden den Empfängern von Kinderzuschlägen oder Kinderbeihilfen (auch gekürzten) je RM. 5.— zur Auszahlung gebracht. Doppelwaisen erhalten insgesamt NM. 10.— höchstens RM. 15.—. Wegen der übrigen Einzelheiten verweisen wir auf die Bekanntmachung. München, 23. Dezember 1926. I. A. Flaschner. Bekanntmachung über die Beamtenbezüge ab 1. April 1926 Verschiedene Anfragen aus den Verbandsgemeinden geben Veranlassung, die durch die. Erhöhung des Wohnungsgeldzuschusses (Ortszuschlag) seit 1. April 1926 geltenden Sätze für die Beamtengehälter erneut zusammenzustellen. Hiernach betragen die Veamtenbezüge ab 1. April 1926: Iahresbezüge: Grundgehälter lDie Summen enthalten die ab 1.12. >924 bewilligten Zulagen von für die Besoldungs-Grupp. I —VI und von 10?6 für die Besoldungs-Grupp, von VII ab aufwärts) (Die Querstriche bezeichnen die Grenzen derWovnungsgeldzuschuü-Tarifklaffen). Gruppe I 906 948 972 1014 1056 1122 1188 1254 1308 II 984 1026 1068| 1 1134 1200 1272 1338 1392 1434 III 1080 1146 1218 1284 1350 1416 1470 1512 1554 IV 1242 1326 1404 1488 1566 1608 1662 1716 1770 V*) 1458 1554 1632 1716 1794 1878 1932 1998 2052 VI 1794 1920 2040 2160 2280 2388 2484 2580 2676 VII 2310 2442 2574| | 2706 2904 3036 3168 3300 3432 VIII**) 2640 2838 3036 3234 3366 3564 3762 3960 IX 3102 3300 3498 3696 3894 4092 4290 4554 X 3960 4290 4554| 4818 5082 5346 5610 5940 XI 4620 4950 5280 5610 5940 6270 6600 6930 XII 5346 5742 6138 6534 6996 7458 7920 XIII 6930 7920 8910 j 9570 105601 | *) Die Beamten der Besold.-Gr. V erhalten auch in den beiden ersten Stufen den Wohnuagsgeldzuschuß der Tarifklaffe V. **) Die Beamten der Besold.-Gr. VI ll erhalten in der ersten Stufe den Wohnungsgeldzufchug der Tarifklaffe IV. Wohnungsgeldzuschutz (Ortszuschlag) Tarifklassen Ortsklasse VII 1068 VI 1068 bis 1554 9LIC V 1554 2676 9UL IV 2676 4554 III 4554 7920 II 7920 13200 I 13200 Sonderklasse 336 528 720 960 1320 1680 2100 A 288 444 612 840 1140 1440 1800 B 240 372 504 660 900 1200 1500 C 180 288 396 540 720 900 1140 D 132 216 288 396 540 660 840 München, den 23. Dezember 1926 Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden I. A. Flaschner. Bekanntmachung betr. Bestellung eines Kassiers für den Bezirksausschuß Kihingen. Hierdurch geben wir bekannt, daß an Stelle des verstorbenen Herrn Eduard Sonder Herr Weingrößhändler Gustav Lauber (Kitzingen) zum Kassier des Bezirksausschusses Kitzingen gewählt worden ist. München, den 10. Dezember 1926. Dr. Neumeyer. Karlsruher Lebensversicherungsbank A.G. Ursprung 1835 HAMMONIA Allg.Vers.Akt.Ges., Hamburg Ursprung 1875 bieten unübertroffene Versicherungen aller Art Erfahrener Perf. Buchhalter u. Disponent vers. in allen Sparten als Verl%CiU IIIIQIIII treter des Chefs tätig gewesen, sucht Vertrauensposten LRe- Offerten unter Nr. 364 an die Anzeigen-Abteilung d. Blattes ferenzen KAUFlÄJfX. PRIVATKURSE DI». G.9IÖLLERICH THERESIENSTR. 3 (ECKE LUDWIGSTR.) Kursbeginn 3. November VIERTEI-, HALBJAHRES- UND JAHRESKURSE SPEZIALKURSE FÜR STUDIERENDE