Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Journal
- Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Volume
- 1 (1925)
- Issue
- 5 (6.6.1925)
- Article
- Neuerscheinungen und empfehlenswerte Bücher [Nachricht]
- Date
- 1925-06-06
- Page
- Seite 84 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2727810-2727811-2727816--00231-2728749- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
84 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung Nr. 5 vücherschau. Neuerscheinungen und empfehlenswerte Bücher: (Mitgeteilt von der ,,Ewer"-Buchhandlung). Mark Altenberg, Peter, Aus dem Nachlaß. Halbleinen . . . . . 5.— Bialik, Ch. N. Essays. Aus d. Hebräischen v. B. Kellner geb. 4.80 Leinen 6.— Bloch, Ch., Kabbalistische Sagen, gebunden.5.— Dubnow, 6. M. Weltgeschichte des jüdischen Volkes, Band I, Subskriptionspreis Leinen Ji 12.—, Halbleder 15.— Dürr, L. Ursprung und Ausbau der israelit.-jüd. Heilands-erwartung, ein Veitr. z.' Theologie d. Alt. Testaments . 6.— Herrmann, Georg. Der kleine Gast. Roman, Leinen . . . 8.— Lewin, Chassidische Legende (Aus d. Hebräischen) m. Holzschnitten v. Joseph Budko. num. u. v. Vers, signiert Hlpt. 13.— „Der Morgen" Zwei-Monatsschrift, herausgeg. v. Prof. Dr. Goldstein, Jahresabonnement 12.0, einzeln. Heft I 2.25 Popper-Lynkeus. Gespräche, Leinen nummeriert . . . 4.— Protokoll, Stenograph., d. 13. Zionistenkongresses, gebund. 6.— Salten, F. Neue Menschen auf alter Erde. Ein Palä-> stinabuch .5.60 Zweig, Arnold. Frühe Fährten, Leinen.5.— Zweig, Arnold. Lessing, Kleist, Büchner. Leinen .... 6.50 Zweig, Stefan. Der Kampf mit dem Dämon. Leinen . . 7.— Vereine. Theater-Abend des Jüdischen Kulturvereines I. £. Perez, München. Als diesjährige Lag-Beomer-Feier veranstaltete der Jüdische Kulturverein am 11. Mai einen Theater-Abend mit Tanz und künstlerischen Darbietungen. Die dramatische Gruppe des Vereines gab unter der Spielleitung von Herrn Josef LöwY wiederum Zeugnis ihres Könnens. Sie brachte das Drama „Gliksfargessene" von David Pinski zur Darstellung. Herr Kluger, Frl. Sommer und Gutter spielten die Hauptrollen mit Geschick. Herzlicher Beifall anerkannte die Leistung. Nach kurzer Pause trug Herr S. Eisen Scholem Alejchem's „Das Teppel" mit feinem Humor vor. Den Abschluß der künstlerischen Darbietungen bildete ein Vortrag von Frl. Zuckerberg (Klavier) und Herrn Goldberg (Violine). Hierauf kam die tanzlustige Jugend zu ihrem Rechte. Es war ein wohlgelungener Abend. Ag. Jüdischer Jugendverein München. Das S o m m e r f e st des J.J.V. ist auf Sonntag, den 21. Juni im „Franziskaner über der Klause" bei Harlaching angesetzt worden und soll seiner ganzen Art nach dem breitesten jüdischen Publikum Münchens einen wertvollen Tag im J.J.V. bieten. Das Fest beginnt für die Jugend bereits am Nachmittag: zwei Trupps ziehen zu verschiedenen Zeiten ab und treffen sich auf einer Wiese bei Hellabrunn, wo der Nachmittag in frohem Spiel und geselligem Beieinandersein verbracht wird. Der dritte Trupp, hauptsächlich für die älteren Mitglieder und Freunde des Vereins, trifft sich abends am Ostfriedhof, von wo aus er mit der Trambahn und einer 3 Minuten langen Fußwanderung zum „Franziskaner" gelangt. Dort beginnt dann, nachdem alle drei Trupps angelangt sind, das eigentliche Abendprogramm, das mit Darbie-i tungen beginnt und auch der Freude am Tanz voll Rechnung trägt. Nach Schluß des Festes stehen Trambahnwagen bereit, während ein Teil im Fackelzug nach München zieht. Als Einheitspreis ist für den Vorverkauf M. 1.50, für die Abendkasse M. 2.— festgesetzt. Näheres folgt. Einladungen an Nichtmitglieder erfolgen nach Mitteilung an die Schriftführung: Fanny Landmann, Auenstrahe 13, Telephon 23 3 59. AMTLICHER ANZEIGER Hummer 5 Beilage der Bayrischen Israelitischen Berneindezeitung 6. )uni 1925 Bekanntmachungen des Verbandes Bayerischer Israelitischer Semeinden Bekanntmachung. über Unterbringung von Kindern in der Israel. Kinderheilstätte Bad Kissingen und dem Israel. Landheim Wolfratshausen. Der Verband hat Mittel bereitgestellt, um kurbedürftigen, unbemittelten Kindern aus Verbandsgemeinden verbilligten oder, falls nötig, unentgeltlichen Aufenthalt in der Israel. Kinderheilstätte in Bad Kissingen zu ermöglichen. Aufnahme in die Heilstätte finden Knaben und Mädchen, die schwächlich oder kränklich sind und zu ihrer Gesundung einer Kur in Bad Kissingen bedürfen. Von der Aufnahme ausgeschlossen sind Kinder mit ansteckenden Krankheiten oder solche mit psychischen Leiden. Die Unterbringung erfolgt nur in der Zeit vom 21. Sept. ds. Js. ab für die Dauer von etwa 4 Wochen. Wir stellen demgemäß den Gemeinden anheim, die Einreichung von Gesuchen um Aufnahme von Kindern, bei denen die obigen Voraussetzungen zutreffen, beim Wohlfahrtsamt des Verbandes, München, Herzog Maxstr. 7/0 zu veranlassen. Dem Gesuch ist eine ärztliche Begutachtung der Kurbedürftigkeit in Bad Kissingen, sowie eine Beglaubigung der Mittellosigkeit der Gesuchsteller durch den Gemeindevorstand beizufügen. Für die Kosten des Erholungsaufenthaltes tritt der Verband im Genehmigungsfall ein, insoweit die Gesuchsteller, bezw. deren Eltern oder sonstige unterhaltspflichtige Personen oder die Wohnsitzgemeinde bezw. in ihr bestehende Wohlfahrtseinrichtungen oder Vereine die Mittel nicht aufzubringen vermögen. Gleichzeitig weisen wir darauf hin, daß auch noch Gesuche für die Aufnahme in das Israel. Landheim Wolfratshausen (s. Bek. in Nr. 3 der Bayer. Israel. Gemeindezeitung) Berücksichtigung finden können. München, den 25. Mai 1925. Das Wohlfahrlsamk des Verbandes Bayer. Israel. Gemeinden. vekanntmachungen der Israelitischen Kultusgemeinde München Bekanntmachung über das Ergebnis der Wahlen zur Gemeindevertretung 1925. Auf die Bekanntmachung über die Wahlen zur Gemeindevertretung 1925 in Nr. 4 der Bayer. Israel. Gemeindezeitung ist bis zu dem in der Bekanntmachung festgesetzten Termin, d. i. 20. Mai 1925, nur ein einziger Wahlvorschlag mit dem Kennwort „Einheitsliste" beim Sekretariat der Kultusgemeinde eingelaufen und dem Wahlleiter in Vorlage gebracht worden. Der Wahlvorschlag ist durch Beschluß des Wahlausschusses vom 27. Mai 1925 zugelassen. Gemäß § 18 Abs. 4 der vorläufigen Verfassung der Gemeinde gelten die in diesem Wahlvorschlag vorgeschlagenen Bewerber als Gemeindevertreter und Ersatzmänner ohne Wahlhandlung als gewählt.