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Bayerische israelitische Gemeindezeitung · 1925-05-09 · 4 (9.5.1925) · p. Seite 74

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Journal
Bayerische israelitische Gemeindezeitung
Volume
1 (1925)
Issue
4 (9.5.1925)
Date
1925-05-09
Page
Seite 74 (sequence 24)
Language
German
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74 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung Nr. 4 Bekanntmachung über die Einzahlung der Mieten für Betstühle in der Hauplsynagoge für das Mietjahr 1925/26. Die Mieter von Betstühlen in der Hauptsynagoge werden hierdurch aufgefordert, die Mietzinse für das Mietjahr 1925/26 in der Zeit von Sonntag, den 17. bis einschließlich Freitag, den 22. Mai ds. Is. an die Gemeinde abzuführen. Die Einzahlung kann während der Gefchäftsftunden in der Gemeindekanzlei Herzog Maxstrahe 7/1, oder auf das Postscheckkonto der Gemeinde Nr. 124 erfolgen. Den Mietern ist es nicht gestattet, die von ihnen gemieteten Betstühle weiterzuvermieten. Soweit dies dennoch geschieht, behält sich die Gemeinde das Recht vor, die Betstühle unter Berücksichtigung der bei ihr vorliegenden Anmeldungen anderweitig zu vergeben. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde München I. A. Der Syndikus: Flaschner. Bekanntmachungen des Verbandes vaverischer Israelitischer SemeinLen Berichtigung. In dem Abdruck der vorläufigen Verfassung des Verbandes in Nr. 3 des Amtlichen Anzeigers vom 14. April 1925 ist § 23b Abs. 1 aus Versehen unvollständig wiedergegeben worden. Der Absatz lautet: „1. Die Beamten der Kultusgemeinden und des Verbandes find dem Beamtenrecht des Verbandes unterstellt, soweit die Gemeinden nicht mit Zustimmung des Verbandes abweichende Bestimmungen treffen. Die Beamten haben die Stellung öffentlicher Beamten. Die innerkirchlichen Rechte und Pflich, ten der Rabbiner werden hierdurch nicht berühr t." Entschließung des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus Nr. IV 53220. Staalsminisierium für Unterricht und Kultus. München, 20. IV. 25. An die Regierungen, Kammern des Innern. Betreff: Nebenämter und Nebengeschäfte der Volksschullehrer. Für die Entscheidung der Frage, ob den israelitischen Volksschullehrern die Ausübung des Schächtordienstes als Nebenamt zu gestatten ist, haben dieselben Grundsätze Maß zu geben, die allgemein bei Würdigung von Gesuchen von Volksschullehrern um die Erlaubnis zur Übernahme und Führung von Nebenämtern und Nebengeschäften gelten. In jedem Falle ist daher Voraussetzung, daß durch das Schächtamt die Erfüllung der hauptamtlichen Obliegenheiten des israelitischen Volksschullehrers nicht beeinträchtigt oder gefährdet wird und daß andere geeignete Persönlichkeiten nicht gewonnen werden können. Als mit dem Ansehen des Volksschullehrers unvereinbar kann im übrigen die Besorgung dieses Amtes als einer kirchendienstlichen Handlung der jüdischen Religionsgemeinschaft nicht erachtet werden. Die Berichte der weitaus überwiegenden Zahl der Regierungen, Kammern des Innern, zur Ministerialentschließung vom 9. August 1922 Nr. 28187 sprechen sich denn auch übereinstimmend dahin ausdaß nach den bisher gemachten Erfahrungen die Ausübung des Schächterdienstes durch israelitische Volksschullehrer deren Ansehen weder bei den eigenen Glaubensgenossen noch bei der christlichen Bevölkerung beeinträchtigt hat. Nach diesen Grundsätzen sind in Zukunft, soweit dies noch nicht geschehen sein sollte, Gesuche von israelitischen Volksschullehrsrn um die Genehmigung zur Führung oder Übernahme des Schächtamts zu verbescheiden. (Vgl. auch Buchst. 8, IV Ziff. 3 der Min.Bek. vom 20. November 1919 — KMBl. S. 245.) gez. Dr. M a t t. Bar Mizwah-Feiern. 18. IV. Heinrich Bischofsheimer, Sohn des verstorbenen Karl Bischofsheimer. 18. IV. Leopold Herrmann, Sohn des verstorbenen Adolf Herrmann. Am Freitag, den 29. Mai 1925 (Schewuos 1. Tag) werden in der Hauptsynagoge folgende Mädchen konfirmiert: Bischofsheimer Bertha (Goethestr. 49), Goldmann Alice (Pündterplatz 6), Hamburger Lisbeth (Bayerstr. 55), Jochsberger Liesl (Tengstr. 27), Jochsberger Rosl (Isabellastr. 13), Reis Edith (Friedrichstr. 29), Rosenzweig Frieda (Rosental 3/II), Schachno Bertha (Teklastr. 1), Ullmann Lotte (Hohenstaufenstr. 6/0). Trauungen. 6. IV. Georg Sandberger-Karlsruhe mit Alice Lilly Gutmeyer. 19. IV. Dr. Otto Marx-Mannheim mit Gertrud Sternefeld. 19. IV. Chordirigent Josef Ziegler mit Sonja Fleischer. Sterbefälle und Beerdigungen. 3. IV. Oberndoerffer Adolf, 87 I. 4. IV. Eisenberg Mathias, 65 I. 5. IV. Kantor Rotter Leopold, 57 I. 6. IV. Kohn-Billmann Johanna, 84 I. 6. IV. Haimann Anselm, 86 I. 8. IV. Murr Rosa, 45 I. 10. IV. Neuburger Benno, 72 I. 12. IV. Feuchtwanger Miriam, 31 I. 12. IV. Rosenau Nathan, 62 I. 13. IV. Kahn Else, 34 I. 13. IV. Katzenstein Dr. Jakob, 52 I. 14. IV. Mahler Samuel, 62 I. 16. IV. Horschetzky Berta, 69 I. 22. IV. Neumeyer Adolf, 35 I. 24. IV. Lauchheimer Ludwig, 69 I. 28. IV. Sterk Albert, 48 I. Nachhilfeunterricht in Latein und anderen Fächern durch Dame mit langjähriger Praxis und besten Referenzen Telefon Nr. Z4591 HBRRMANN OVK.j MÜNCHEN SCHIU.ERSTR. 34/33 Meinen verehrten israelitischen Glaubensgenossen empfehle meine seit 24 Jahren hie: am Platze bestehende Mode- und orthopädische Schuhmacherei zur Anfertigung von nur solider, leichter und moderner Arbeit nach Maß unter Garantie für gutes Passen. Spezialität: Platt- und Eenksußeinlagen. Reparaturen werden prompt ausgeführt, vom Hause abgeholt und raschest wieder zugestellt. Referenzen stehen zu Diensten. Telefon 243 3S. R u d o lf L e e r s, S ch u hm ach er me ist e r, Rind erm arLt 2

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