Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1935
- Date
- 1935-01-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
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Der folgenden Untersuchung ist durch die Stelle, an welcher sie erscheint, eine räumliche Schranke gezogen. Um das, worauf es uns ankommt, namentlich die psychologische Erklärung, eingehend darstellen zu können, haben wir uns daher auf die talmudisch-midraschische Aggada beschränkt und verwandte Erscheinungen innerhalb und außerhalb des Judentums nur soweit herangezogen, wie es die Erkenntnis der Eigenart des Rabbinismus forderte. Auf die geschichtliche Entwicklung sind־ wir nicht eingegangen, da die Feststellung des Alters der Allegoristik und1 ihrer Vorstufen nur mit Hilfe weitgehender Untersuchungen über die Hellenisten und das N. T. möglich gewesen wäre. Mit der Anführung von Belegen für die von uns als ״Vorstufen4' bezeichneten Erscheinungen sind wir sparsam gewesen, zumal da, wo wir auf frühere Darstellungen verweisen konnten. Parallelen zu den von uns erwähnten Midraschstellen bringen wir nicht; wir haben fast durchweg Belege aus solchen Midraschim gewählt, in deren Kommentaren der Leser die gesamte Überlieferung findet. Die Rabbot sind meist ganz kurz bezeichnet: GR., ER. usw. (dagegen EstR., BchR.), QR. (= Qohelet Rabba), entsprechend CR.; MM. Midrasch Mischle, MPs. Midrasch zu den Psalmen; PK. Pesiqta de Rab Kahana 1868; PR. Pes. Rabbati; T. — Tainchuma; TB. — Tanchuma ed. Buber; AdRN. Abpt de Rabbi Natan. Die Seitenzahlen bei der Mechilta beziehen sich auf die Ausgabe Horovitz- Rabin. Bibelstellen sind ohne Komma, Midraschstellen mit Komma angeführt: also GR. 33, 2 zu Gen 8r Mein lieber Freund und‘ Kollege Herr Prof. Dr. Bernhard Heller in Budapest hat die Arbeit während des Druckes durch manche Winke und Anregungen erheblich gefördert. Die indologische Literatur verdanke ich Frl. Ilse Abramczyk in Breslau. Bei der Durchsicht der Druckbogen haben mich mehrere ehemalige und jetzige Hörer des jüdisch-theologischen Seminars wirksam unterstützt; überdies haben Herr Rabb. Dr. E. Hoffmann (der auch einige Stellen aus CR. beigesteuert hat) und Fräulein E. Tworoger die Register angefertigt. Ihnen edlen sage ich herzlichen Dank. 31. 12. 1935.