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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1929-01-01 · 1929 · page 17

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1929
Date
1929-01-01
Page
– (sequence 17)
Language
German
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IRI
…/2720904-2721055--016-2726962
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18 die Festpredigt über: Die Idee der geistigen Schöpfung. (Die Festpredigt ist dem Bericht beigefügt. Siehe Anhang S. 22.) An die Predigt schloß sich das Gebet für den Stifter, die heimgegangenen Kuratoren, Dozenten und ehemaligen Hörer unserer Anstalt. Nach dem Gottesdienst vereinigte ein Frühstück in den Leseräumen der Bibliothek die Festteilnehmer. Sodann erfolgte eine Besichtigung der neuen Bibliothekseinrichtungen unter Führung unseres Bibliothekars, des Herrn Kollegen Dr. Rabin, und der Sonderausstellung im Kunstgewerbemuseum und Schloßmuseum unter Führung des Herrn Museumsdirektor Prof. Dr. Hintze. Hier begrüßte Herr Silberberg, der Vorsitzende des Vereins Jüdisches Museum die Gäste. Um 8V2 Uhr abends veranstaltete der Verein der Freunde des jüdisch-theologischen Seminars einen Begrüßungsabend. Nach Ansprachen des Herrn Dr. Posner namens der Freunde des Seminars, des Herrn Kurators Laqueur, und des Herrn Kollegen Dr. Rabin namens des Dozentenkollegiums ergriffen das Wort: Herr Prof. Balaban-Warschau, Rabbiner Dr. Gru11wTald-Wien, Prof. Dr. Redisch-Wien, Dir. Brettholz-Wien, Rabbiner Ellguther- Neiße, Rabbiner Dr. Löwenstamm-Spandau, Dr. Laupheimer, der Vorsitzende der Hörerschaft des Seminars, Herr Dr. Vida und Herr cand. theol. Neuburger. Von der Hörerschaft wurde ein Festspiel aufgeführt. Am Sonntag, dem 3. November, lO1^ Uhr vormittags, fand die akademische Feier im Lichtspielhaus Capitol statt. Nach einem Orgelpräludium des Herrn Organisten Schäffer begrüßte Herr Kurator Rechtsanwalt Kober die Festgemeinde, gab einen kurzen Bericht über die Entwicklung unseres Seminars und brachte die Stiftung eines Alexander Kohut Memorial-Preises durch Herrn Dr. George Alexander Kohut in New-York zur Kenntnis. Alsdann hielt der* Vorsitzende des Dozentenkollegiums, Herr Dr. I. Heinemann, die Festrede über: Die Idee des jüdischtheologischen Seminars vor 75 Jahren und heute. Den Vortrag umrahmten das Adagio von Schubert und das Arioso von Händel, künstlerisch vorgetragen von Herrn Oberkantor Borin, Frau Dr. Lewin (Cello) und Herrn Organisten Schäffer (Orgel). Als erster der Gratulanten überbrachte Herr Regierungs- Präsident Jaenicke-Breslau die Glückwünsche des Preußischen Herrn Kultusministers sowie des Herrn Oberpräsidenten, denen er sich selbst als Aufsichtsbehörde unserer Anstalt in Worten

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