Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1928 (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- – (sequence 26)
- Language
- German
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26 Ferner gebührt unser Dank dem Landesverband, der Großlöge für Deutschland wie mehreren Logen im U. O. B. B. und einer Anzahl von Synagogengemeinden, vor allem Berlin, Beuthen O.-S., Düsseldorf, Frankfurt a. M., München, München־ Gladbach und Offenbach für die Bereitstellung von Stipendien für unsere Hörer. Zugleich sprechen wir den Freunden unsern Dank aus, die uns die Erhaltung der mensa academica und der ,,Jüdischen Studentenhilfe“ ermöglichen. Mit besonderer Freude begrüßen wir es, daß die auf unsere Anregung vom Preußischen Landesverband beim Preußischen Ministerium angeknüpften Verhandlungen zwecks Eingliederung der Prüfung in jüdischer Religion s lehre in die Prüfungs־ Ordnung für das Lehramt an höheren Schulen einem erfreulichen Abschluß entgegengehen. Im Herbste des kommenden Jahres feiert *unsere Anstalt m. G. H. ihr 75 jähriges Bestehen. Aus diesem Anlaß wird eine Festschrift derjenigen ehemaligen Hörer erscheinen, die an unserer Anstalt ihr Rabbinatsexamen abgelegt haben und seither mit wissenschaftlichen Arbeiten hervorgetreten sind. Wir danken denjenigen ehemaligen Hörern, die uns ihre Beiträge für die Festschrift bereits gesandt haben, herzlichst und bitten um baldige Zusendung der noch fehlenden Beiträge. Auch Beiträge derjenigen ehemaligen Hörer, die bisher nicht wissenschaftlich hervorgetreten sind, sind uns willkommen, wenn ihre Arbeiten wissenschaftlichen Anforderungen entsprechen, nicht mehr als einen Bogen umfassen und bis zum 1. März in unsere Hände gelangen. Einer Anregung des Herrn Universitätsprofessors Dr. Guido Kisch in Halle folgend, würden wir es dankbar begrüßen, wenn uns Briefe unserer ehemaligen Hörer, insbesondere aus der ersten Zeit des Bestehens unserer Anstalt, die über das innere Leben an unserem Seminar Aufschluß geben, freundlichst überlassen würden. Wir haben die Absicht, diese Briefe vielleicht schon für die Festschrift zu verwerten. Der Verein Liwjath-Chen hat im vergangenen Jahre dank der eingegangenen Spenden seine segensreiche Wirksamkeit fortsetzen und bedürftige Hörer des Seminars unterstützen können.