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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1927-01-01 · 1926 (1927) · page 14

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1926 (1927)
Date
1927-01-01
Page
– (sequence 14)
Language
German
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IRI
…/2720904-2721043--013-2726629
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Jahr dem , Seminar in dankenswerter Weise Zuwendungen gemacht. Ferner stellten mehrere Synagogengemeinden dem Seminar Subventionen zur Verfügung. Den beiden Synagogengemeinden Berlin und Breslau sind wir für die hochherzige Förderung unserer Anstalt zu besonderem Danke verpflichtet. Die im vorjährigen Berichte ausgesprochene Erwartung, daß der ״Preußische Landesverband jüdischer Gemeinden“ den Pflanzstätten jüdischer Wissenschaft in Deutschland seine Fürsorge zuwenden werde, ist in erfreulicher Weise in Erfüllung gegangen. Dem Landesverband haben es die jüdisch-theologischen Anstalten zu verdanken, daß ihr Fortbestand gesichert ist. Auf das zunehmende Interesse für jüdische Geistesarbeit und wahrhaft jüdisches Leben ist das Anwachsen der Hörerzahl an allen Rabbinerbildungsanstalten zurückzuführen. Dem ideellen Streben der jüdischen Jugend kommt die großzügige Hilfe des Landes-, verbandes entgegen, die vielen das Studium ermöglicht. Wir hoffen dadurch der jüdischen Zukunft wertvolle Kräfte zu sichern. Der Großloge für Deutschland wie mehreren Logen im U. O. B. B. und einer Anzahl von Synagogengemeinden, insbesondere Berlin, Beuthen O.-S., Düsseldorf, Frankfurt a. M., München, M.-Gladbach, Offenbach danken wir für die Bereitstellung von Stipendien für unsere Hörer. Zugleich sprechen wir den Freunden unseren Dank aus, die uns die Erhaltung der mensa academica ermöglichen. Insbesondere danken wir Herrn Walter Engel für sein warmes unermüdliches Interesse an unserer Hörerschaft. Der Verein Liwjath-Chen hat in den vergangenen Jahren dank der eingegangenen Spenden seine segensreiche Wirksamkeit fortsetzen und bedürftige Hörer des Seminars unterstützen können. Folgender Aufruf erging an die Freunde des Vereins: ,,Der Verein Liwjath-Chen, dessen Aufgabe es ist, unbemittelten Hörern des Jüdisch-theologischen Seminars Stipendien und zinslose Darlehn zu gewähren, erstattet hiermit Bericht über seine Tätigkeit im Geschäftsjahre 1925. - _ . Wie alle derartige Institutionen hat auch der Liwjath-Chen durch die Inflationszeit außerordentlich gelitten. Seine Mittel sind bis auf ganz geringe Summen auf gebraucht. Dagegen wachsen die Anforderungen von Tag zu Tag. Immer neue Hörer kommen an unser Seminar. Dazu kommt noch, daß die Kosten für das Studium an der Universität außerordentlich gewachsen sind.

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