Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1926 (1927)
- Date
- 1927-01-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Bruno Finke l.s che rer, München, Herbert Fischer, Breslau, Nachum Frenkiel, Ostrow (Polen), Dr. Alexander Guttmann, Breslau, Dr. Ascher Isakoff Hananel, Schumen (Bulgarien), Isaak Immanuel, Saloniki (Griechenland), David Kahane, Grzymalow (Bez. Tamopol, Polen), Max Koppel, Kerschenbroich (Rheinland), Lothar Marx, Schriesheim (bei Heidelberg) Fritz Pin küss, Magdeburg, Dr. Josef Prager, Breslau, Dr. Joachim Prinz, Oppeln, Dr. Emil Schorsch, Hungheim (Baden), Joseph Schwarz, M.-Gladbach, Majer Selzer, Trembowla (Bez. Tamopol, Polen), Wolf S teckel-Nuß bäum, Tarnopol (Polen), Georg Vida, Czongrad (Ungarn) Max Vogel stein, Breslau, * Dr. Nachum Wahr mann, Frankfurt a. M. Ferner haben 5 ordentliche Hörer das theologische Studium am Seminar während des Berichtsjahres unterbrochen (meist zu Promotionszwecken). Es sind die Herren MarcusBiletzky, Halle, Dr. Fritz Bloch, München, Heinrich Guttmann, Breslau, Siegfried Ucko, Gleiwitz, und Dr. Arthur Victor, Rastenburg, der zwecks Übernahme des Religionslehrerpostens in der Synagogengemeinde Hindenburg beurlaubt wurde. — Außer diesen 40 ordentliehen Hörern zählte das Seminar 9 Gasthörer, darunter 6 Damen. Von ehemaligen Hörern des Seminars wurden berufen: Rabbiner Dr. Elk von München nach Stettin und Rabbiner Dr. Grünewald als zweiter Rabbiner nach Mannheim. Der Nestor orientalischer Wissenschaft Theodor Nöldeke, dessen hohe Verdienste auch, für die Erforschung jüdischen Altertums unvergessen bleiben werden, beging in diesem Jahre seinen 90. Geburtstag. Vom Dozentenkollegium wurde ihm eine herzliche Gratulation dargebracht.! t Es bedeutete für das Seminar eine besondere Freude, den Altmeister der jüdischen Wissenschaft Prof. Dr. Adolf Schwarz, Rektor der israelitisch-theologischen Lehranstalt in Wien, zu seinem 80. Geburtstag beglückwünschen zu können. Mögen dem unermüdlichen Forscher, der in unerschütterlicher Treue das geistige Vermächtnis seiner Lehrer im vollsten Sinne wahrte und durch seine hervorragenden Leistungen auch den Ruhm