Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1925 (1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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…/2720904-2721045--013-2726508- Visual Library
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14 gogischen Kursen gefordert; ein Lehrgang über soziale Fürsorge wird eingerichtet. Den Freunden unseres Seminars, insbesondere Herrn Justizrat Hirschberg, dem Vorsitzenden des Vereins der Freunde des Seminars, und seinem Vertreter Herrn LippmannBloch, die mit größter Tatkraft und bewundernswerter Ausdauer für die Erhaltung unserer Anstalt tätig sind, sei unser inniger Dank ausgesprochen. Auch das Joint Distribution Comm i 11 e e und das Hilfswerk des Herrn Rabbi Dr. Stephen S. W i s e in New York.hat uns im Berichtsjahre zu aufrichtigem Danke verpflichtet. Ferner hat eine größere Anzahl von Synagogengemeinden durch Subventionen ihr Interesse an der Erhaltung des Seminars in dankenswerter Weise bekundet. Insbesondere wäre der Fortbestand der Anstalt ohne die überaus dankenswerten Zuwendungen der Synagogengemeinden Berlin und Breslau nicht möglich gewesen. Endlich dürfen wir auch von dem Landesverbände der preußischen Juden eine Beihilfe erwarten. Allein die Beiträge aus der Heimat, so dankenswert sie bei den heutigen wirtschaftlicheii Verhältnissen Deutschlands sind, reichen keineswegs zur Deckung der notwendigen Ausgaben aus; und da unser Seminar nicht, wie andere Anstalten, über ein weites, bereits in Friedenszeit ausgebautes Netz von Freunden verfügt, so müssen wir die dringende Hoffnung aussprechen, daß unsere Freunde im Auslande uns auch im kommenden Jahre die helfende Hand nicht entziehen werden. Mit besonderer Freude empfinden wir es, daß die Erhaltung der segensreichen Einrichtung der mensa academica möglich war und daß wir auch dank der Opferfreudigkeit der Logen und unserer Freunde Stipendien an unsere Hörer geben können, die eine wirksame Hilfe für ihren Unterhalt bedeuten Die Notwendigkeit für den theologischen Nachwuchs auch durch wirtschaftliche Sicherung Sorge zu tragen, kann nicht ernst genug genommen werden. Ferner haben uns die Gemeinden Berlin, Beuthen OS., Düsseldorf, Frankfurt a. M., München, M. - Gladbach, Offenbach Stipendien zur Verfügung gestellt. Allen unseren Freunden, die 1ms in unserem Bemühen unterstützen, und insbesondere Herrn Walter/Engel, der sich wieder mit großer Hingabe der Aufbringung der hierfür nötigen Mittel widmet, sei unser herzlichster Dank ausgesprochen.