Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1924 (1925)
- Date
- 1925-01-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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4 Genannten die Herren: Dr. BertholdAltmann, Torgau i. Sachs., Fritz Bloch, München, Dr. MaxElk, Frankfurt a. M., Isaak Emmanuel, Saloniki (Griechenland), Herbert Fischer, Breslau, Referendar Eduard Freund, Hannover, Max Grünewald, Königshütte OS., Dr. Alexander Guttmann, Breslau, Isakoff Hananel, Schumen (Bulgarien), Friedrich Katz, Tamopol (Polen), Moses König, Succawa (Bukowina), Moses Lubin, Ostrolenka (Polen), Dr. Joachim Prinz, Oppeln, Dr.. med. Josef Prager, Breslau, Emil Schorsch, Hungheim in Baden, Dr. Artur Viktor, Rastenburg O/Pr. Außerdem zählt das Seminar 9 Gasthörer (davon 4 Damen). Herr Seminarrabbiner Prof. Dr. Guttmann erhielt zu Beginn des Wintersemesters einen ehrenvollen Ruf an das ן udaistische Institut der hebräischen Universität in Jerusalem für das Fach der Halacha. Diesem Ruf leistete Herr Prof. Guttmann insofern Folge, als er zunächst für das Wintersemester das Lehramt in Jerusalem übernahm. Soeben erhalten wir die uns erfreuende Mitteilung, daß Herr Prof. Guttmann mit dem Sommersemester seine Lehrtätigkeit bei uns wieder aufnimmt. Bei der Wahl des Vertreters des Herrn Prof. Gut tm an n mußte indessen mit der Möglichkeit gerechnet werden, daß Herr Prof. Guttmann sich zur endgültigenUebernahme des Amtes in Jerusalem entschließe, und sollte der Vertreter daher zum event. Nachfolger des Seminarrabbiners qualifiziert sein. Von diesem Gesichtspunkt ausgehend schlug das Dozentenkollegium dem Kuratorium vor, Herrn Dr. Ch. A1 b e c k aus Wien, wissenschaftlichen Mitarbeiter an der Akademie für die Wissenschaft des Judentums mit der Vertretung des Herrn Prof. Guttmann zu betrauen. Herr Dr. A1 b e c k folgte dem von dem Kuratorium an ihn gerichteten Rufe. Es ist uns ein Bedürfnis, bereits jetzt Herrn Dr. Alb eck unseren Dank dafür auszusprechen, daß er uns nicht allein die ungestörte Weiterführung der Arbeit im Seminar ermöglicht, sondern sich auch als Dozent durch seine pädagogischen Fähigkeiten, durch die Intensität seines eindringendan und klärenden Vortrages um die Ausbildung unserer Hörer sehr verdient macht. Am Sabbat, den 16. August 16. Ab wurde die 70. Wiederkehr des Gründungstages unseres Seminars in einer schlichten gottesdienstliehen Feier begangen, bei der Herr Seminarrabbiner Prof. Dr. Guttmann in einer Predigt die Bedeutung des Tages hervorhob. Von ehemaligen Hörem wurden berufen: Herr Rabbiner Dr. Aber von Salzburg nach Bremen, Herr Rabbiner Dr. A u e r b a c h von Elbing nach Göttingen, Herr Rabbiner Prof. Dr. Golinski von