Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1919 (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- – (sequence 62)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/2720904-2721027--61-2726160- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
7 c) Spinozas Ethik und Religionsphilo- Sophie nebst Lektüre von Spinozas ״Ethik“ d) Die Religionsphilosophie der Aufklärungszeit nebst Lektüre der philosophischen Schriften Moses Mendelssohns (Auswahl) Dr. Lewköwitz V, Homiletik. a) Homiletische Uebungen b) Lektüre und Besprechung mustergültiger Kanzelreden Dr. Heinemaim VI. Methodik und Didaktik des jüdischen I ״ ״ » . , . . . V •I T / Prof. Dr. Brann Religionsunterrichts, Teil I J Zur Pflege des modernen hebräischen Schrifttums wurde am Seminar ein hebräischer Sprachverein gegründet, in welchem der Seminarist, Herr cand. phil. K l o t z, als Lehrer der hebräischen Sprache tätig ist. , An der am 9. November hier eröffneten; Jüdischen Volkshochschule halten die Mitglieder des Lehrerkollegiums Vorlesungen. Der am 19. Mai 1919 verstorbene Herr Sanitätsrat Dr. Isidor Rau in Essen hat testamentarisch dem Seminar ioop Mark als Legat überwiesen. Die Herren Fabrikbesitzer Emil und Adolf Stein in Berlin haben zur Erinnerung an ihren Großvater, den Rabbiner Salomon Brann in Schneidemühl, mit der Summe von 5000 Mk., die von Herrn Prof. Dr. Brann auf 5500 Mk. erhöht worden ist, eine ״Rabbiner Salomon Brannsche“ Stiftung errichtet, deren Zinsen zur Herausgabe der Schriften ihres Großvaters und zur Vermehrung der halachischen Literatur der Seminar-Bibliothek verwendet w׳erden sollen. Herr Kantor Lew in hat namens der Frau Berta Schlesinger, des Herrn Wilhelm Schwarz und im eigenen Namen ,dem. Seminar 500 Mark überwiesen und außerdem dem Seminar 1000 Mark als Legat gestftet.