Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1916 (1917)
- Date
- 1917-01-01
- Page
- – (sequence 78)
- Language
- German
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8 Der Vorstand der hiesigen Synagogengemeinde hat, wie alljährlich, eine Subvention von 600 Mark zu Stipendien bewilligt. Von demselben Vorstände hat ein Seminarist aus der Alexander Bernhardt’schen Stiftung ein Stipendium von 60 Mark erhalten. Von dem israelitischen Studien-Beförderungs-Verein hier erhielten mehrere Seminaristen Stipendien. Die Synagogengemeinde Oppeln sandte, wie alljährlich, einen Jahresbeitrag. Der Vorstand der Synagogengemeinde in Beuthen O/S. erteilte einem Seminaristen aus Oberschlesien das Stipendium Der Rabbiner Dr. Rosenthal-Stiftung. Die vom Vorstand der Synagogengemeinde in Schneideimihl dem Seminar zugewiesenen Zinsen aus der Rabbiner Salomon Brann’sehen Stiftung wurden einem Seminaristen aus der Provinz Posen gewährt. Von der Synagogengemeinde . in München erhielt ein Seminarist ein Stipendium aus der L. J. Schleißmann’sehen Stiftung, ein anderer aus der Bergmann’schen Stiftung. Die B. H. Goldschmidt’sche Stiftung in Frankfurt a. M. verlieh zwei Seminaristen Stipendien. Anläßlich des Gedächtnisses des seligen Herrn Em. Pringsheim sind dem Seminar 30 Mark zugegangen. Aus der Rabbiner Prof. Dr. Coßmann und Rosa Wernersehen Stiftung ist dem Seminar für den Verein Liwjath-Chen ein Beitrag von 100 Mark zugeschickt worden. Die Zinsen der Annette Vallentin’sehen Stiftung, die von dem Rentier Henri Henry Vallentin in Hamburg zum Andenken au seine verstorbene Mutter errichtet wurde, und die Zinsen aus der Joseph Kronlieimer’sehen Badestiftung, die Herr Kommerzienrat Sigmund Hochstätter in München aus dem Nachlaß seines Oheims, des Herrn Joseph Kronheimer in Melburne, dem Seminar überwiesen hat, sind zwei Seminaristen zur Wiederherstellung ihrer Gesundheit durch eine Badekur stiftungsgemäß bewilligt worden. Die Seminar-Bibliothek, welche nach dem letzten Abschluß 19089 Druckwerke in 25861 Bänden und 212 Handschriften in 248 Bänden umfaßt, hat außer den durch Ankauf erworbenen