Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1915 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2720904-2721035--23-2725921- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
5 seineHlück wünsche. Herr Seminarrabbiner Prof. Dr. Lewy hielt-die Ansprache. Am 15. Oktober wurde Herr Seminardirektor Dr. Knoller in Hannover zu seiner Silberhochzeit beglückwünscht. Zur Erinnerung an den auf dem Kriegsschauplatz im Osten gefallenen Seminaristen Dr. Zweig aus Eichenau O.-S. fand am 25. April eine Feier in der Seminarsynagoge statt. Das Kuratorium und die Angehörigen des Gefallenen nahmen an der Feier teil. Die Ansprache hielt der Seminarist Dr. Pinktts. Am 22. April drückte das Lehrerkollegium dem Rabbiner- Seminar in Berlin anläßlich des Todes des Herrn Prof. Dr. Berliner sein Beileid aus; ebenso am 5. Dezember dem jüdisch - theologischen Seminar in New York anläßlich des Todes des Herrn Prof. Dr. Schechter und am 20. Dezember dem Vorstand der Synagogen-Gemeinde in Braunschweig beim Hinscheiden des Landesrabbiners Dr. Rülf, eines ehemaligen Hörers unserer Anstalt. Am 28. September legte Herr Professor Dr. Brann nach § 3 des Regulativs :den. Vorsitz im Kollegium nieder, worauf ihn der Unterzeichnete übernahm. Am 30. September, dem Schlußfest, wurde in der Predigt das Andenken des Seminarrabbiners Dr. Joel und des Prof. Dr. Graetz s. A. besonders hervorgehoben. Die Predigt hielt Herr Dr. Horn. Am 4. Dezember, am Sabbat des Chanuckafestes, wurde in der Predigt der verewigten Dozenten Dr. Zuckermann und Dr. Bosin gedacht. Herr Dr. Ochs hielt die Predigt. Von den Hörern der Anstalt stehen fünf unter den Fahnen. Außer den seit Beginn des Krieges im Felde stehenden sechs Feldrabbinern, die aus unserer Anstalt hervorgegangen sind, ist auch der zweite Rabbiner der hiesigen Synagogen- Gemeinde, Herr Dr. Sali Levi, als Feldrabbiner nach dem östlichen Kriegsschauplatz entsandt worden. Ebenso ist ein anderer ehemaliger Hörer unserer Anstalt, Herr Dr. Grünfeld, Rabbiner in Eger (Böhmen), als Feldrabbiner in der öst.-ung. Armee tätig. Herrn Feldrabb. Dr. Wilde wurde das Eiserne Kreuz verliehen, ebenso Herrn Feldrabb. Dr. Sali Levi, der außerdem durch den Großerzog von Baden durch Verleihung des Zähringer Löwenordens ausgezeichnet wurde.