Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1913 (1914)
- Date
- 1914-01-01
- Page
- – (sequence 96)
- Language
- German
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8 Der Herr Kommerzienrat Siegmund Hochstätter in München hat aus dem Nachlass seines Oheims, des Herrn Joseph Kronheimer in Melbourne, dem Seminar 3000 Mark überwiesen mit dem Wunsche, dass die Zinsen zu einem Joseph Kronheimer’schen Badestipendium für einen Seminaristen verwendet werden sollen, der zur Wiederherstellung seiner Gesundheit des Aufenthalts in einem Kurorte bedarf. Die Zinsen aus dem Direktor Dr. Zacharias Frankel-Fonds haben auch im vergangenen Jahre die ihrer Bestimmung entsprechende Verwendung gefunden. Ausser den aus fundierten Legaten fliessenden Stipendien erhielten auch im vergangenen Jahre mehrere Seminaristen Unter- Stützungen durch Zuwendung nachstehender Stipendien, für die das Seminar hiermit seinen aufrichtigen Dank ausspricht. Der Vorstand der hiesigen Synagogen-Gemeinde hat, wie alljährlich, eine Subvention von 600 Mark zu Stipendien bewilligt. Von demselben Vorstande haben zwei Seminaristen, einer aus der Alexander Bemhardt’schen Stiftung, ein anderer aus der Nanny Köhler sehen Stiftung Stipendien erhalten. Von dem israelit. Studien-ßeförderungs-Verein hier erhielten mehrere Seminaristen Stipendien. Die Zinsen des Rabbiner Dr. Joel ־Fonds wurden von der hiesigen Lessingloge dem Seminar überwiesen. Die Synagogengemeinde Oppeln sandte, wie alljährlich, einen Jahresbeitrag. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde in Beuthen O.-S. erteilte einem Seminaristen aus Oberschlesien das Stipendium der Rabbiner Dr. Rosenthal-Stiftung. Die vom Vorstand der Synagogen-Gemeinde in Schneidemühl dem Seminar zugewiesenen Zinsen aus der Rabbiner Salomon Brann’schen Stiftung wurden einem Seminaristen aus der Provinz Posen gewährt. Von der Synagogen-Gemeinde in München erhielt ein Seminarist ein Stipendium aus der L. J. Schleissmann’schen Stiftung, ein anderer aus der Bergmann’schen Stiftung. Aus der Ahron Seligmann’schen Stiftung in Heidelberg erhielt ein Seminarist ein Stipendium. Die B. H. Goldschmidt’sche Stiftung in Frankfurt a. M. verlieh zwei Seminaristen Stipendien.