Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1912 (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- – (sequence 50)
- Language
- German
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7 Die Zinsen des Rabbiner Dr. Joel-Fonds wurden von der hiesigen Lessingloge dem Seminar überwiesen. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde in Beuthen O.-S. erteilte einem Seminaristen aus Schlesien das Stipendium der Rabbiner Dr. Rosenthal-Stiftung. Die vom Vorstand der Synagogen-Gemeinde in Schneidemühl dem Seminar zugewiesenen Zinsen aus der Rabbiner Salomon Brann’schen Stiftung wurden einem Seminaristen aus der Provinz Posen gewährt. Von der Synagogen-Gemeinde in München erhielt ein Seminarist ein Stipendium aus der L. J. Schleissmann’schen Stiftung, und ein Seminarist ein Stipendium aus der Bergmann’schen Stiftung. Vom Vorstand der jüdischen Gemeinde in Wien erhielt ein Seminarist aus der Elisabeth-Ungarischen Stiftung für Talmudisten ein Stipendium von 200 Kronen. Aus der Ahron Seligmann’schen Stiftung in Heidelberg erhielten zwei Seminaristen Stipendien. Die B. H. Goldschmidt’sche Stiftung in Frankfurt a. M. verlieh einem Seminaristen ein Stipendium. Der Vorstand der Synagogengemeinde in Aachen überwies dem Seminar einen Betrag von 100 Mark. Vom mährischen Landes-Massa-Fonds erhielten zwei Seminaristen ein Stipendium von je 200 Kronen, und von der Koppelmann- Esther Frankel’schen Stiftung ein Seminarist ein Stipendium von 163 Kronen. Anlässlich des Gedächtnistages des seligen Herrn Em. Pringsheim sind dem Seminar 30 Mark zugegangen. Die Zinsen der Annette Vallentin’schen Stiftung, die von dem Rentier Herrn Henry Vallentin in Hamburg zum Andenken an seine verstorbene Mutter errichtet wurde, sind wiederum einem Seminaristen zur Wiederherstellung seiner Gesundheit durch eine Badekur stiftungsgemäss bewilligt worden. Die Seminar-Bibliothek, welche nach dem letzten Abschluss 18,450 Druckwerke in 25,135 Bänden und 212 Handschriften in 248 Bänden umfasst, hat ausser den durch Ankauf erworbenen Büchern durch folgende freundliche Schenkungen, für die sie hiermit öffentlich ihren Dank abstattet, einen Zuwachs erhalten.