Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1912 (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- – (sequence 40)
- Language
- German
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40 [Hat sich in Absicht der verheyratheten nicht nach der Vorschrift gerichtet und wird deshalb noch die höchste Decision gewärtiget.] Kinder: 1. Sara Fraenckelin, eine Wittwe1), 32 J. alt. Enkelkinder: 1. Loebel2), 17 J. alt, 2. Mariane, 14 J. alt, 3. Hanna, 12 J. alt. 2. Rebecca Fraenckelin, 27 J. alt, und deren Mann Wolff Eger aus Halberstadt3), 32 J. alt. Enkelkinder: 1. Jacob Wolff, 9 J. alt, 2. Jonas Samuel, 6 J. alt,. 3. Roesel, 10 J. alt, 4. Hanna, 8 J. alt, 5. Lore, 5 J. alt, 6. Treine, 2 J. alt. Zusammen 13 Personen. Nahmen der Famuliz-Personen nebst deren Weiber und Kinder. [Fol. 21]. l. Loebel Moses, 40 J. alt, geb. zu Rawitsch in Pohlen, und dessen! Frau Sara Raben, 38 J. alt. Kinder: 1. Moses. 11 J. alt, 2. Hirsch,. 7 J. alt, 3. Gerson, 3 J. alt, 4. Jacob, 1 J. alt, 5. Esther, 12 J. alt. Gewerbe oder Verrichtung: Cassirer in der Handlung. Zusammen 7 Personen. [Ist richtig.] 2. Joseph, Moses, 56 J. alt, geb. zu Brod in Pohlen, und dessen Frau Rebecca Loebelin, 56 J. alt, geb. ebendaselbst. Gewerbe oder Verrichtung: Mäkler für die Handlung zum Verkaufe der Tücher. Zusammen 2 Personen. [Ist Mäkler für einen jeden.] Von anderer Hand ist die ganze Eintragung gestrichen und hinzugefügt r ״muß fort44. *) Die Angabe ist auffallend. Sie war bekanntlich die Frau des Frankfurter Rabbiners R. Saul, des Sohnes des Berliner Oberlandesrabbiners Hirschei Lewin. Dieser aber starb erst am 16. November 1794 in London. Nach einer — anderweitig bestrittenen — Nachricht soll sie freilich von ihm geschieden gewesen sein. Sie starb 31. Oktober 1810 in Berlin. Vgl. meine Gesch. des Landrabbinats, S. 39 ff. 60 f. 2) Das. S. 41 ff. 3) Vgl. a. a. O., S. 38, Anm. 1. — Von den anderen Töchtern des Landrabbiners ist Nache bereits oben S. 36, sub Nr. 2 und wird Edel, Frau des Joel David Fränckel aus Berlin, besonders als Generalprivilegierte Nr. 13 auf S. 56 des Registers aufgezählt. Vgl. über sie Gesch. d. Landr., S. 38, Anm. 4. Gesch. d. Industrieschule, S. 13. 33. Gesch. d. jüd. theol. Seminars, S. 9—14. — Die jüngste Tochter Gitel, die sich gerade im Jahre 1776 mit Akiba b. Meir Eger aus Halberstadt verheiratete (vgl. Pinners, Katalog, S. 69, Nr. 12, u. Stein- Schneider, Katalog d. hebr. HSS. d. Kgl. Bibi, in Berlin, S. 111, Nr. 9c), ist überhaupt nicht erwähnt. Sie muss wohl kurz nach dem Eintritt in die Ehe verstorben sein. Auch in dem sehr sorgfältig angelegten Verzeichnis der Nachkommen des Landrabbiners, welches das Kuratorium der Fränckelschen Stiftungen führt, ist von ihr nicht die Rede.