Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1910 (1911)
- Date
- 1911-01-01
- Page
- – (sequence 39)
- Language
- German
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7 Die Zinsen aus dem Direktor Dr. Zacharias Frankel-Fonds haben auch im vergangenen Jahre die ihrer Bestimmung entsprechende Verwendung gefunden. Herr Rabbiner Dr. Koch aus Gothenburg hat zur Erhöhung des Legats für das verewigte Frl. Irma Fraenkel 400 Mark gesandt. Ausser den aus fundierten Legaten fliessenden Stipendien erhielten auch im vergangenen Jahre mehrere Seminaristen Unter- Stützungen durch Zuwendung nachstehender Stipendien, für die das Seminar hiermit seinen aufrichtigen Dank ausspricht. Der Vorstand der hiesigen Synagogen-Gemeinde hat, wie alljährlich, eine Subvention von 600 Mark zu Stipendien bewilligt. Vom Vorstande der Synagogen-Gemeinde hierselbst hat ein Seminarist aus der Alexander Bernhardt’schen Stiftung ein Stipendium von 60 Mark erhalten. Von dem israelit. Studien-Beförderungs-Verein hier erhielten einige Seminaristen Stipendien. Die Zinsen des Rabbiner Dr. Joel-Fonds wurden von der hiesigen Lessingloge dem Seminar überwiesen. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde in Beuthen O.-S. erteilte einem Seminaristen aus Schlesien das Stipendium der Rabbiner. Dr. Rosenthal-Stiftung. Die vom Vorstand der S}magogen-Gemeinde in Schneidemühl dem Seminar zugewiesenen Zinsen aus der Rabbiner Salomon Brann’schen Stiftung wurden einem Seminaristen aus der Provinz Posen gewährt. Von der Synagogen-Gemeinde in München erhielt ein Seminarist ein Stipendium aus der L. J. Schleissmann’schen Stiftung, und ein Seminarist ein Stipendium aus der Bergmann’schen Stiftung. Vom Vorstand der jüdischen Gemeinde in Wien erhielten zwei Seminaristen aus der Elisabeth-Ungarischen Stiftung für Talmudisten ein Stipendium von je 400 Kronen. Aus der Ahron Seligmann’schen Stiftung in Heidelberg erhielt ein Seminarist ein Stipendium von 125 Mark und ein anderer ein solches von 100 Mark. Die B. H, Goldschmidt’sche Stiftung in Frankfurt a. M. verlieh einem Seminaristen ein Stipendium. Vom mährischen Landes-Massa-Fonds erhielten zwei Seminaristen ein Stipendium von je 200 Kronen.