Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1906
- Date
- 1906-01-01
- Page
- Seite 7 (sequence 69)
- Language
- German
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7 Die Hinterbliebenen der Frau Prof. Irma Kaufmann geb. Gompertz haben dem Seminar, zum Andenken an die Heimgegangene, die Summe von 500 Kronen Ö.-W. überwiesen. Herr Kaufmann Salomon Zimmt hier hat zum Andenken an seine verstorbene Frau Auguste geb. Schneidemann ein Legat von 600 Mark gestiftet. Die Zinsen aus dem Direktor Dr. Zacharias Frankel-Fonds haben auch im vergangenen Jahre die ihrer Bestimmung entsprechende Verwendung gefunden. Ausser den aus fundierten Legaten fliessenden Stipendien erhielten auch im vergangenen Jahre mehrere Seminaristen Unter- Stützungen durch Zuwendung nachstehender Stipendien, für die das Seminar hiermit seinen aufrichtigen Dank ausspricht. Das Kaiserliche Ministerium für Elsass-Lothringen hat den dorther gebürtigen Seminaristen Stipendien aus der Staatskasse gewährt. Der Vorstand der hiesigen Synagogen-Gemeinde hat, wie alljährlich, eine Subvention von 600 Mark zu Stipendien bewilligt. Die erste Brüdergesellschaft hierselbst übersandte 100 Mk. zur Verteilung an Seminaristen. Vom Vorstande der Synagogen-Gemeinde hierselbst hat ein Seminarist aus der Alexander Bemhardt’schen Stiftung ein Stipendium von 60 Mark erhalten. Von der Michael Mai’schen Stiftung in Mannheim erhielten drei Seminaristen ein Stipendium von je 200 Mark. Von dem israelit. Studien*Beförderungs-Verein hier erhielten drei Seminaristen ein Stipendien von je 100 Mark. Von der Ahron Seligmann sehen Stiftung in Heidelberg erhielt ein Seminarist ein Stipendium von 225 Mark. Ein Jahresstipendium erhielt ein Seminarist aus der Nanny Köhler’schen Stiftung hierselbst. Ferner erhielt ein Seminarist ein Jahresstipendium von der Kultusgemeinde in Dresden. Ein Seminarist erhielt von der Riesser-Stiftung in Frankfurt a. M. ein Stipendium. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde in Beuthen O.-S. erteilte einem Seminaristen aus Schlesien das Stipendium der Rabbiner Dr. Rosenthal-Stiftung. Die B. H. Goldschmidt’sche Stipendienstiftung in Frankfurt a. M. verlieh einem Seminaristen ein Stipendium im Betrage von 300 Mark. Der Vorstand der Synagogengemeinde in Schwerin a. W. überwies einem Seminaristen die Zinsen des Jacob Levy’sehen Legats.