Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1905
- Date
- 1905-01-01
- Page
- – (sequence 43)
- Language
- German
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42 6. Religionsphilosophie: a) Systematische Religionsphilosophie. b) Lektüre des Josef ihn Saddik. 7. Homiletik: Homiletische Übungen, 8. Pädagogik: a) Erziehungslehre. b) Unterrichtslehre (Teil I). Die Zinsen aus dem Direktor Dr. Zacharias Frankel-Fonds haben auch im vergangenen Jahre die ihrer Bestimmung entsprechende Verwendung gefunden. Ausser den aus fundierten Legaten־ fliessenden Stipendien erhielten auch im vergangenen Jahre mehrere Seminaristen Unter- Stützungen durch Zuwendung nachstehender Stipendien, für die das Seminar hiermit seinen aufrichtigen Dank ausspricht. Das Kaiserliche Ministerium für Elsass-Lothringen hat zwei reichsländischen Seminaristen Stipendien aus der Staatskasse gewährt. Der Vorstand der hiesigen Synagogen-Gemeinde hat, wie alljährlich, eine Subvention von 600 Mark zu Stipendien bewilligt. Vom Vorstande der Synagogen-Gemeinde hierselbst hat ein Seminarist aus der Alexander Bemhardt’schen Stiftung ein Stipendium von 60 Mark erhalten. Aus der Geschwister Epstein’schen Stipendienstiftung II hierselbst erhielt ein Seminarist ein Stipendium von 150 Mark. Die Direktion der Gesellschaft der Freunde gewährte aus den Zinsen der Dr. Joel-Stiftung einem Seminaristen ein Stipendium in der Höhe von 350 Mark. Die erste Brüdergesellschaft hierselbst übersandte 100 Mk. zur Verteilung an Seminaristen. Von dem israelit. Studienverein hier erhielten vier Seminaristen Stipendien im Betrage von je 100 Mark. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde in Beuthen O.-S. erteüte einem Seminaristen aus Schlesien das Stipendium der Rabbiner Dr. Rosenthal-Stiftung. Ferner erhielt ein Seminarist ein ansehnliches Jähresstipendium von der Kultusgemeinde in Dresden. Die B. H. Goldschmidt’sche Stipendienstiftung in Frankfurt ä. M. verlieh einem Seminaristen ein Stipendium im Betrage von 300 Mark. Von der Ahron Seligmann’schen Stiftung in Heidelberg erhielten zwei Seminaristen zusammen ein Stipendium in der Höhe von 225Mark. | Dr. Horovitz. Dr. Horovitz. I Dr. Brann.