Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1903
- Date
- 1903-01-01
- Page
- Seite 5 (sequence 107)
- Language
- German
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5 theilte einem Seminaristen aus Oberschlesien das Stipendium der Rabbiner Dr. Rosenthal-Stiftung. Die vom Vorstand der Synagogen-Gemeinde zu Schneidemühl dem Seminar überwiesenen Zinsen aus der Rabbiner Salomon Brann’schen Stiftung wurden einem Seminaristen aus der Provinz Posen gewährt. Die Synagogen-Gemeinde in Oppeln hat auch in diesem Jahre die alljährlich gewährte Subvention für unbemittelte Seminaristen erneuert. Vom Studien- und Arbeitsbeförderungs-Verein für Israeliten in Bayern, mit dem Sitz in München, erhielt ein Seminarist ein Stipendium im Betrage von 133 Mark. Die B. H. Goldschmidfsche Stipendienstiftung in Frankfurt a. M. verlieh einem Seminaristen ein Stipendium in der Höhe von 400 Mark und einem anderen ein solches in der Höhe von 300 Mark. Aus der S. S. Goldschmidt’schen Stipendienstiftung in Cassel hat ein Seminarist ein Stipendium von 300 Mark erhalten. Aus der .Simon, Carl und Julie Kopperschen Stipendien- Stiftung in Hannover erhielt ein Seminarist ein Stipendium von 100 Mark und ein anderer ein solches von 200 Mark. Die Direction der Gesellschaft der Freunde gewährte aus den Zinsen der Dr. Joel-Stiftung einem Seminaristen ein Stipendium in der Höhe von 350 Mark. Die hiesige Lessing-Loge überwies aus den Zinsen der Dr. Joel- Stiftung dem Seminar den Betrag von 30 Mark. Die erste Brüdergesellschaft hierselbst hat eine Subvention von 100 Mark zu Stipendien bewilligt. Durch gütige Vermittelung des Herrn Gustav Cohen in Hannover erhielt ein Seminarist ein ansehnliches Stipendium. Herr Banquier C. Magnus in Braunschweig gewährte auch in diesem Jahre einem Seminaristen eine Subvention. Herr Banquier Meyersfeld in Braunschweig verlieh wiederum einem Seminaristen ein Stipendium. Von dem Studien-Beförderungs-Verein in Mannheim erhielt ein Seminarist ei» Stipendium. Von dem hiesigen Studien-Beförderungs-Verein erhielten zwei Seminaristen je ein Stipendium. Aus der Geschwister Epstein’schen Stipendienstiftung II hierselbst erhielt ein Seminarist ein Stipendium. Aus der Nanny Köhler’schen Stiftung hierselbst erhielt ein Seminarist ein Stipendium.