Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1901
- Date
- 1901-01-01
- Page
- – (sequence 57)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/2720904-2720969--56-2724933- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
UNV (No. 7). Der Name ציצא begegnet um diese Zeit bei Isserlein, Pes. 99, vgl. L. J. [= Leket Joscher, cod. München 415] H, 35 b. 5. Jacob, Vater Aarons (No. 1), machte mit diesem zusammen Geldgeschälte, vgl. Aaron von Strelin, Breslau Gr. 2. 6. Jordan besass mit seinem Bruder Mosche (No. 7) zusammen einen 1453 in Breslau mit Beschlag belegten Schuldbrief über 8 m. bem. gr. auf Hermann von Hayn, czu prebom gesessin, und Petir falkenberg, czu Gotfriedsdorff gesessin (Stadtarchiv K. 17h, 2, p. 6). Vermuthlich gehörte diesen beiden auch der Schuldbrief über 1 m. b. gr. auf jorge siezen, pfarrer czu kobelaw (das. p. 7). 7. Mosche, Bruder Jordans (No. 6) und Gemahl der Czica (No. 4), s. daselbst. 8. Smoyl . . . wohnhaft ״czu Strelin, nehmelich Abraham Stiffzon von Opeln (oben Breslau, No. 14), abraham rechte son von monsterberg (Bresl., No. 13) hatte bei seinem Stiefvater in Breslau eine lade sten“, in welcher u. A. ein Schuldbrief der Stadt Strehlen über 10 m. gr., verschiedene kostbare Pfänder uud andere Gegenstände lagen (Stadtarchiv K. 17 b, 1, p. 18a ff.). XV. in Trebnitz: 1. Smoil. Von einem der 1453 mit Beschlag belegten Schuldbriefe findet sich die Notiz: Pfraw Hedwig, etwen bobucken weip, tenetur Michil Jüdin Jacobs von reichenbach und Smoil seyme wettirn czu Trebnitz 41 m. b. gr. (Stadtarchiv K. 17 b, 2, p. 7). XVI. in Troppan: 1. Kusschiel hat am 12. Februar 1447, laut Erklärung des Herzogs Conrad (III, 5) von diesem 60 ung. Gld. zu fordern (Klose II, 2. 72 aus dem Dipl. B. C. 157), H. 1450-1500 I. in Glatz: 1. Aaron bekundet 1483 die Rückzahlung einer Schuld (Glatzer Stadtbuch 1466—99, fol. 24 ff., vgl. Urk. u. Reg. II, 398). 2. Abidor hatte 1451 von Heincz von Reichenbach, Heincz, Wenzehls Sohn und Jorg, Stephans Sohn, Geld zu fordern (Urk. und Reg. zur Gesch. der Grafsch. Glatz II, 223). 3. David setzt sich 1472 vor dem Rathe mit Smohel (15) über gewisse Ansprüche auseinander (Urk. und Reg. H, 323 f.). Am 21. Juni 1493 kaufte er zusammen mit Meyer (13) ein Haus am Thumberge (das. 456) und 1495 wird über diesen Hauskauf quittirt (das. 470). 4. Ebirleyn hatte im Jahre 1478 eine Schuldforderung an einen Bürger (Urk. und Reg. H, 369). 5. Jerocham erhielt zusammen mit zwei anderen Juden vom Rath auf Verwendung der gnädigen Frau C. (Cruschinn) für sich und seine Angehörigen am 9. Februar 1453 auf sechs Jahre einen ״steten, waren, christlichen friede“ (Urk. und Reg. II, 229).