Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1899
- Date
- 1899-01-01
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
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5 8• Homiletik: Homiletische Uebungen. 9• Midrasch: Wajikra r. Dr. Horovitz. Die Zinsen aus dem Director Dr. Zacharias Frankel-Fonds haben auch im vergangenen Jahre die ihrer Bestimmung entsprechende Verwendung gefunden. Ausser den aus fundirten Legaten fliessenden Stipendien erhielten auch im vergangenen Jahre mehrere Seminaristen Unter- Stützung durch Zuwendung nachstehender Stipendien, für die das Seminar hiermit seinen aufrichtigen Dank ausspricht. Der Vorstand der hiesigen Synagogen-Gemeinde hat, wie alljährlich, eine Subvention von 600 Mark zu Stipendien bewilligt. Vom Vorstande der Synagogen-Gemeinde hierselbst hat ein Seminarist aus der Alexander Bernhardt’schen Stiftung ein Stipendium von 60 Mark erhalten. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde in Beuthen O.-S. ertheilte einem Seminaristen aus Schlesien das Stipendium der Rabbiner Dr. Rosenthal-Stiftung. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde in Schwerin a. W. überwies einem Seminaristen die Zinsen des Jacob Levy’schen Legats. Die Synagogen-Gemeinde in Oppeln hat auch in diesem Jahre die alljährlich gewährte Subvention für unbemittelte Seminaristen erneuert. Vom Studien- und Arbeitsbeförderungs-Verein für Israeliten in Bayern, mit dem Sitz in München, erhielt ein Seminarist ein Stipendium im Betrage von 133 Mark. Die B. H. Goldschmidt’sche Stipendienstiftung in Frankfurt a. M. verlieh einem Seminaristen ein Stipendium in der Höhe von 400 Mark. Im Aufträge des hochherzigen Herrn Josef Kronheimer in Melbourne hat Herr Rabbiner Dr. K. Werner in München dem Seminar eine Subvention im Betrage von 500 Mark zugesandt. Herr Sanitätsrath Dr. Adler aus Brieg übersandte dem Lehrer- Collegium für einen Seminaristen eine Spende in der Höhe von 20 Mark. Durch gütige Vermittelung des Herren Gustav Cohen in Hannover erhielt ein Seminarist ein ansehnliches Stipendium. Herr Banquier C. Magnus in Braunschweig gewährte auch in diesem Jahre einem Seminaristen eine Subvention.