Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1898
- Date
- 1898-01-01
- Page
- – (sequence 86)
- Language
- German
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5 Das Kaiserliche Ministerium für Elsass-Lothringen hat den dorther gebürtigen Seminaristen Stipendien aus der Staatskasse gewährt. Der Vorstand der hiesigen Synagogen-Gemeinde hat, wie alljährlich, eine Subvention von 600 Mark zu Stipendien bewilligt. Die erste Brüdergesellschaft hierselbst übersandte 100 Mk. zur Vertheilung an Seminaristen. Vom Vorstande der Synagogen-Gemeinde hierselbst hat ein Seminarist aus der Alexander Bernhardt’schen Stiftung ein Stipendium von 60 Mark erhalten. Vom Studien- und Arbeitsbeförderungs-Verein für Israeliten in Bayern, mit dem Sitz in München, erhielten zwei Seminaristen Stipendien von je 133 Mark. Aus dem mährischen Landesmassenfonds erhielt ein Seminarist ein Stipendium von 70 fl. ö. W. Der Vorstand der Synagogengemeinde in Beuthen O.-S. ertheilte einem Seminaristen aus Schlesien das Stipendium der Rabbiner Dr. Rosenthal-Stiftung. Die B. H. Goldschmidt’sche Stipendienstiftung in Frankfurt a. M. verlieh einem Seminaristen ein Stipendium im Betrage von 300 Mark, und einem ein solches von 400 Mark. Der Vorstand der Synagogengemeinde in Schwerin a. W. überwies einem Seminaristen die Zinsen des Jacob Levy,sehen Legats. Die Synagogengemeinde in Oppeln hat auch in diesem Jahre die alljährlich gewährte Subvention für unbemittelte Seminaristen erneuert. Die vom Vorstand der Synagogengemeinde in Schneidemühl dem Seminar zugewiesenen Zinsen aus der Rabbiner Salomon Brann’schen Stiftung wurden einem Seminaristen aus der Provinz Posen gewährt. Durch gütige Vermittelung des Herrn Gustav Cohen in Hannover erhielt ein Seminarist ein ansehnliches Stipendium. Herr Banquier Magnus in Braunschweig gewährte einem Seminaristen eine grössere Subvention. Herr Banquier Meyersfeld in Braunschweig verlieh einem Hörer ein Stipendium. Am Todestage des verewigten Herrn Bernhard hier wurden dem Seminar 60 Mark zugewiesen. Anlässlich des Gedächtnisstages des seligen Herrn Em. Pringsheim sind dem Seminar 30 Mark zur Vertheilung zugegangen.