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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1897-01-01 · 1897 · page 46

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1897
Date
1897-01-01
Page
– (sequence 46)
Language
German
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IRI
…/2720904-2720977--45-2724638
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XIX 88. Cochancz (Kochancze) zog etwa 1853 von Keisse nach Breslau (0.59,60, vgl. 56) und hat 1853 für sich und sein Haus auf 6 Jahre jährlich 20 Mk. dem Könige und 8 Mark dem Rath zu zinsen. Sein Schwiegersohn hiess Smogil (O. 60), sein Diener Ahrusch (vgl. oben Ko. 16) Czhorna ( -טשרנא ״) vgl. Abr. de Russia, Ko. 9. 39. Desslawa (wofür O. 63 Ozesslawa, mit hehr. Buchstaben טיסלווא oder טייסלבא oder טעסלבא, Vgl. ס״שמות Fol. 87b), Wittwe Jacobi von Braunau (vor Dienstag, 30. September 1354, O. 56), daher Jacobisse de Brwne (0. 65) oder Disslawa Jacobissa de Brwnow (O. 70) genannt, stand nach dem Tode ihres Mannes an der Spitze einer grossen Clientei (ihres Schwagers Abrusch, des Bruders ihres Mannes (oben Ko. 15) und zugleich Mannes ihrer Schwester (O. 56), ihres Sohnes Schalum (0. 70), ihrer Schwiegersöhne Judelin (O. 63, 68) und Fridilo (O. 63) oder Vriclil (O. 68) und noch einiger Personen, darunter Jodelins, des Oheims Judelins). Sie bezahlt 1354d. Könige 2, der Stadt IMk, 1355 3Mk., 8 Skot bezw 1 Mk. 16 Skot (O. 56) Zins, erhält am 2. Mai 1357 eine Verlängerung ihres Schutzbriefes auf 2 Jahre und dabei die Erlaubniss eine besondere Gebetversammlung zu halten (O. 65) und zahlte in demselben Jahre 17 Mk. Zins. Die Synagoge befand sich vermuthlich in dem Erbe, das Schalim (wohl ihr Sohn) und Wilczke, von Jacob Jude von der Nysse (״gebude vnd die iudin schule by hanns rymers erbe zu nest“) Freitag nach Urban 1356 kaufen (Stadtarch. G. 1, 1 fol. 133a). 1359 wird der Schutzbrief auf* weitere 2 Jahre verlängert (O. 68). In diesem Jahre zahlte sie21/2 ״ Mark Steuer (O. 70) 39a Danielissa v. Keisse-־Duchawa, Wittwe Daniels von Keisse, ist inbegriffen in den ihren Söhnen 1358 ertheilten Schutzbrief (vgl. oben Ko. 7.) Der Schutzbrief scheint ihr bereits 1854 in Aussicht gestellt zu sein (0. 56.) Danielissa u. Stanka (0. 64) scheinen zum Hausstand Aharons von Brieg (oben Ko. 18) gehört zu haben. 40. Daniel, Sohn des Muscho von Strehlen, erh. 1342, 3. Apr., mit seinem Vater und seinem Schwager Isaak vom Bresl. Rath einen Schutzbrief auf 10 Jahre (Z. VT, 376). Alle drei zusammen haben 1345/49 vierzig Mark zu zahlen (O. 49). 40a. David von Brieg zahlt 1354, 30. April dem König 1 Vierdung, der Stadt 1/2 Vierdung (O. 56). 41. David v. Kalisch zahlt an dems. Tage dens. Steuerbetrag dem König und der Stadt (0. 56). 42. David, der 'im Hause der Smogelissa wohnt, geh. 1352 zu den ״hie morantes et nichil Regi et civitati dantesu (O. 57). 43. David, magister scole, lebte 1357 (O. 64) und 1359 (O. 71) als Schulmeister vermuthlich bei Aharon von Brieg (oben Ko. 18). 44. Debruska oder Dobrusca zahlt am 22. April 1345 dem Könige 4 Gr. Zins auf vier Jahre voraus (O. 48) und 1357 und 1359 je 2 Scot Zins (0. 64, 71). 45. Drag an a zahlt 1857 und 1359 je 1/2 Vierdung Zins (O. 64, 71). Duchawa, vgl. Danielissa v. Keisse Ko. 39a. 46. Ephraim aus Russia (Efffaym O. 55 — Affrim de Prussia, O. 64 — Effraym de Russya 0. 71) besass 1852 einen Schutzbrief auf 5 Jahre,

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