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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1880-01-01 · 1880 · page 152

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1880
Date
1880-01-01
Page
– (sequence 152)
Language
German
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148 Juda Ser ach (זרח) von dem rothen Faden an seinem Arme1). —- זרחן, Sämerei, wie die Mehrheit הורגים Dan. 1, 122). n חוף, Gestade, woran das Meer reibt (חפף) und spült3). — חיה, Wöchnerin, wie in der Mischnah {Jom. 8, 1); כעת היה «so lange bis die Geburt erfolgen kann» (die Dauer der Schwangerschaft), wie Mich. 5, 24). — ׳חכם s.חל — •נבון Hiphil, verzögere, wie ויחילו Rieht. 3, 255). — ׳חמץ war gesäuert, Verbalform auf Zere, nicht nur Nomen; ebenso 2) כבד. Mos. 7, 14), 1) אהב .Mos. 27, 14), 1) זק Kön. 1, i6). — חרת, eingraben, verwandt mit den ähnlich lautenden Wurzeln חרט, einritzen, und חרש, schneiden7). ט טבח), schlachten. Hiervon) ׳שר הטבחים Leiter der Hinrichtungen der zum Tode Verurtheilten und in seinem Gewahrsam Befindlichen8). — טובה טוב, schön, wie 1. Sam. 16, 129). ר יהוד, a) Gottesname: S. 100 Nr. 8l°); — b) Engel: S. 87 A. 2.— Von יום, Tag, heisst die Mehrheit (ימים) auch ein Jahr11). Ueber עד היום s. ob. S. 87 A. 2. — ילד ,heisst auch wie das Hifhil: zeugen (1. Mos. 10, 26)12). — יסף, fortfahren; ולא יסף «und kam nicht wieder jemals vor», wie 5. Mos. 5, 22. Verschieden hiervon ist ספה intransitiv: «hinschwinden» (Ps. 73, 19), transitiv: «hinwegraffen» (1. Mos. 18, 23. 24)13). — ירש, Niph.: vertrieben werden (z. B. ף Zu 1. Mos. 38, 30. ף Zu 3. Mos. II, 37. s) Zu 1. Mos. 49, 13. 4) Zu I. Mos. 18, 10 (S. 112 A. 2). 5) Zu 4 לא יחל דברו. Mos. 30, 3 mit ungerechtfertigter Abweisung der Wurzel חלל und der Bedeutung entweihen in Sifre und bei Raschi. 6) Zu 2. Mos. 12, 39; vgl. zu 7, 14 (S. 134 A. 11; S. 135 A. 12; S. 145 A. 9). 7) Zu 2. Mos. 32, 16 (S. 40 A. 3). 8) Zu I. Mos. 39, I. 9) Zu 2. Mos. 2, 2 u. Est. I, 12. 10) Die Scheu R. Samuel’s bei seiner in Geheimschrift gegebenen einfachen Er« klärung der Gottesnamen (S. 101) wird noch viel verständlicher, wenn man deren Wider- Spruch gegen Vorgänger, wie Menachem (zu אהיה p. 18 a und 101 יהa), bedenkt, welche eine etymologische Deutung der zwei höchsten Gottesnamen ablehnten. Dass diese verneinende Stellung, wenigstens in Bezug auf יהוה , noch in der Zeit R. Samuel’s und darüber hinaus fortbestand, hat Kaufmann, Attributenlehre S. 171 A. 125; S. 172 A. 126; S. 175 A. 130 überzeugend nachgewiesen, auch dass die eigne mystische Erklärung Ibn Esra’s (ob. S. 75 A. 5 g. E.) wesentlich in der Auffassung seines ältern Zeitgenossen Jehüda halevi wurzelte. 11) Zu 1. Mos. 40, 4 u. 41, I. 12) Zu 5. Mos. 32, 18, n) Zu 5• Mos. 5, 19.

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