Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1878
- Date
- 1878-01-01
- Page
- – (sequence 54)
- Language
- German
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52 Succa. mung an, «dass die Grösse eines rituellen Quellbades (מקורן) drei Kubikellen betragen und dass dieser Raum 40 Saa Wasser aufnehmen müsse.» Das Folgende erläutert diesen Beweis. Die Beziehungen zwischen einigen hierher gehörigen talmudischen Maszen sind: 1 Saa 6 Kab, 1 Kab 4 Log, 1 Log 4 Rebiit, also 1 Saa 96 Rebiit und 40 Saa 3840 Rebiit. Es ist ferner 1 Elle 6 Handbreiten, 1 Handbreite 4 Fingerbreiten, also 1 Elle 24 Fingerbreiten, 1 Kubikelle 243 13824 Kubikfingerbreiten und 3 Kubikellen 41472 Kubikfingerbreiten. Daraus folgt 3840 Rebiit: 1 Rebiit 41472 Kubikfinger- 41472 breiten :x, also x - 10,8 kubische Fingerbreiten68). 0040 Succa, Der Talmud69) theilt im Namen des R. Jochanan Folgendes mit: «Wenn eine in Ofenform (cylinderförmig) gebaute Laubhütte einen solchen Umfang hat, dass 24 Personen im Kreise herum sitzen können, darf sie als Laubhütte benutzt werden; hat sie diesen Umfang nicht, so ist sie als solche unbrauchbar». Der Talmud eröffnet nun die Discussion über die Zahl 24, ähnlich der in Erubin 76 a. b. und stellt zunächst die Frage: «Die Meinung des R. Jochanan ist doch gewiss im Sinne Rabbi’s ausgesprochen, welcher angiebt, dass eine Laubhütte, die nicht 4 Ellen Länge und 4 Ellen Breite hat (ד׳אמות על ד׳אמות), unbrauchbar sei. Da nun 68) Vergl. meine Schrift «Das jüdische Maszsystem und seine Beziehungen zum griechischen und römischen». Breslau, 1867. S. 6 ff. 69) Succa 7b. 8 a. b. Auf die hier folgende Erläuterung dieser Stelle ist oben S.*30 Anmerkung 47 hingewiesen.