Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 11 (1937)
- Issue
- Heft 686 (3.9.1937)
- Date
- 1937-09-03
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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seit« & DIE NEUE WELT Jfrv 686 vom 3. September 193T r GRABSTEINE F RIEDLÄNDER & DEUTSCH Wen, l. Bei., Seiienstetiengasse 2, III Samstag Xl„Zentraltrieäkof,neb.d.t.Tor. ||| geschlossen TUeaiec 1 Die Jüdischen Künstlerspiele eröffnen Dienstag, den 7. September (Moze Rosch-Haschonoh), abends halb 9 Uhr, mit den Stars des Morris-Schwarz-Ensembles M. Lipmann, Eny Li ton, Natalia Li p mann und JLzchok Grudberg-Turkow, durchwegs erstrangige Vertreter des jüdischen Kunsttheaters. Das mitwirkende Wiener Ensemble mit Lore Glücksmann, Nachbar, Bell Segall u. a. gibt den Gästen einen würdigen Rahmen. Begonnen wird mit der Novität von Berkowitsch' „Moschko Chaser", die hier in der Inszenierung von M. Lipmann gespielt wird. Die „Jüdischen Künstlerspiele" setzen ihre künstlerische Linie, zielsicher fort und dürfen mit der Unterstützung ihres treuen Stammpublikums rechnen. — Die Vorstellungen von „Moschke Chaser" mit den Mitgliedern des Morris-Schwarz-Ensembles beginnen Dienstag, den 7. September, täglich halb 9 Uhr abends, Sonntag, den 12., auch nachmittags halb 4 Uhr (bei kleinen Preisen). Der Kartenvorverkauf an der Theaterkasse, II., Praterstraße 34 (auch telephonisch H 45-4-94) wurde bereits eröffnet. Theater a. d. Wien: „Madame Sans-Gene." Sardous Komödie „Madame Sans-GSne" war vor vielen Jahren ein Zugstück aller Bühnen. Jetzt hat man daraus ein musikalisches Lustspiel gemacht. Mit vielen, ungemein reizvollen Chansons von Hans Weigel gespickt, von Bernard Grün musikalisch fein und wirkungsvoll untermalt, hat das Stück ein ganz neues Kolorit bekommen. Es ist die Geschichte der urwüchsigen, französischen Wäscherin, die eich nie ein Blatt vor den Mund nimmt, wenn auch ihr Mann, der einfache' Soldat Lefebre, Marschall wird. Vor Napoleon zitiert, sagt sie ungeniert, was sie sich denkt. Christi Mardayn ist von reizender Fraulichkeit, natürlich .und anmutsvoll weiß sie .die eingestreuten Chansons zu bringen, Leo R e u ß, ohne Bart und ohne Beinamen, ist ein ernst-männlicher Napoleon, scharf umrissen der Fouche" Kürt Lessens, liebenswürdig und angenehm Emil S t ö h r als österreichischer Graf. Ein ganz großer Erfolg des alt-neuen Stückes und der hervorragenden Darstellung, e. kr. Der Verband der Judenstaatszionisten und die Judenstaatsjugend Oesterreichs gratulieren ihrer Gg. Fräulein Martha Roth (Tel-Aviv) zu ihrer Vermählung mit Herrn Goidschmidt (Tel-Aviv) aufs herzlichste. * 22. .Sammlung im Altersheim des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft durch Frau Ida Ryf czyz für den Hechaluz Haleumi S 20.—. Allen Spendern herzlichster Dank! Gedenktafelenthüllung für die gefallenen jüdischen Soldaten des IL-Wiener Gemeindebezirkes. Am 5. September d. J. findet im großen Gemeindetempel, II., Tempelgasse 3, präzise 10 Uhr vormittags eine Gedenkfeier für die gefallenen Soldaten des II. Wiener Gemeindebezirkes statt. Im Rahmen dieser Feier wird der Bundesführer des Bundes Jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs, Hauptmann a. D. Edler von Friedmann, die von der Gruppe Leopoldstadt des Bundes jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs - dem ewigen Angedenken der im Weltkriege gefallenen jüdischen Soldaten gewidmete Ehrentafel enthüllen. Eintritt n ü r mit Eintrittskarten. Hebräisches Pädagogium, Wien, II., Tempelgasse 3. Die -Einschreibungen finden am 7. und am 8. Oktober zwischen 10 und 12 Uhr statt.. Die Vorlesungen beginnen am 11. Oktober um 9 Uhr. «• Neu renoviert! Restaurant „Zum II, Negerlegas«e 2 / Tel. A-42-U0-Z "l^D streng orthodox "Hjo Reichhaltige Menüs S —.90 bis S 2.30 Gute Küche .'/'.'■ Billigste Preise . Bethaus in der Mensa .academica judaloa. Der Verein zur Erhaltung und Förderune der Mensa academica judaica veranstaltet auch heuer anläßlich der hohen Feiertage Im Lokale der Mensa. IX,. Lazarettgasse 6, ein Bethaus (Minjan). Für gute Vorbeter wurde gesorgt. Das Reinerträgnis wird zur Gänze für Freitische an arme Studenten verwendet. Der Kartenverkauf findet täglich von 9 bis 17 Uhr im Sekretariat der Mensa, IX., Lazarettgasse 6, Tel. A-24-1-45-B, statt. Auszahlung der Arbeitslosenunterstützung. In Anbetracht der bevorstehenden hohen Feiertage werden jene strenggläubigen jüdischen Arbeitslosen, deren Kontroll- oder Auszahlungstag auf einen der Neujahrstage, Jom-Kippur oder Sukkostag fällt, eingeladen, in unserem Sekretariat um Ausstellung einer Bescheinigung anzusuchen, auf Grund welcher die, Arbeitslpsenämter den Kontroll-, beziehungsweise Auszahlüngstag auf einen anderen Wochentag verlegen. Der Unterricht in der Talmud Thora des Polnischen Tempels, II., Leopoldsgasse 29, beginnt Donnerstag, den 16. September 1. J. Es wird Lesen, Tefiiah, Thora, Noch, Hebräisch und Talmud unterrichtet. Der Unterricht wird von ganz hervorragenden altbewährten Kräften geleitet. Einschreibt! n- Se n täglich zwischen 6 bis 8 Uhr abends ab 9. September 1. J. im ekreta'riät des Tempels. . Talmudkurs der Israelitischen Kultusgemeinde, XX., Denisgasse 33. Es wird hiemlt bekanntgegeben, daß der Talmudkurs für Anfänger und Vorgeschrittene für das neue Schuljahr wieder beginnt. Derselbe steht unter der Leitung des Rabbiners Samuel Hager und wird der Unterricht nach einer sehr leichtfaßlichen-Methode erteilt. Eltern und Erzieher des II. und XX. Bezirkes! Versäumt nicht diese kostenlose Unterrichtsmöglichkeit und schickt eure Kinder in diesen Kurs! Einschreibungen vormittag Montag und Donnerstag zwischen 10 bis 11 Uhr. Der Unterricht beginnt nach dem öffentlichen Schulbeginn und findet am Montag und Donnerstag von 3 bis 5 Uhr statt. Achtzig arme Waisenknaben werden im jüdischen Lehrlingsheim „Zukunf t", IX., Grüne Torgasse 26, erhalten und einem gewerblichen Berufe zugeführt. Gänzlich ohne' Vermögen, ist der Verein auf die Mildtätigkeit edler Menschen angewiesen, um seine Zöglinge verköstigen, bekleiden und erziehen zu können. Das Kuratorium des Vereins wendet sich an die Öffentlichkeit mit der Bitte um Spenden, die auf das Postsparkassenkonto Nr. 4077 eingezahlt werden mögen. Es werden auch abgelegte Kleider, Schuhe und Wäsche mit Dank angenommen und nach Anruf, der Telephonnummer A-16-3-23 prompt abgeholt. Der Verein jüdische Tierfreunde hat die Agenden des Büros für Schächterangelegenheiten, früher in Berlin, Artilleriestraße, übernommen und hat ein eigenes tierärztliches Ambulatorium, II., Praterstraße 40, Tel. R-49-9-24, errichtet, worauf alle jüdischen Tierbesitzer aufmerksam gemacht werden. Unentgeltliche Kurse für Hebräisch und Englisch werden vom Verein JU d I s c h e Volksbibliothek „Zlon", II., Kleine Mohrengas.se 3, eröffnet. Anmeldungen täglich von 7 bis % Uhr abends in der Blbllothekskanzlei. Filme der Woche (Nachdruck nur mit Genehmigung des Blattes) Frankreich: Roman eines Schwindlers — Die Perlen der Krone — Der geliebte Vagabund — La belle Equipe — Menschen unter Menschen — Liebe macht blind — Die rote Robe. — Pepe le Moko. Amerika: Hokuspokus — Liebe nicht genügend — Susy — Held von Texas — Die gute Erde — Drei süße Mädels — Der Jazz-Kadett — Mord im Opernhaus — Adam und Venus — Lachkatastrophe — Die Gangsterbraut — Sie ist gefährlich — Das grüne Licht — Auf den Dächern von New York — Nachschlüssel — Sensation um Galahad — Die kleine Ching-Ching — Eskapade — Quality Street. — Schrecken der Meere. — Bulldog Drummond. Filme untet Arierparagraph Zurück in die Heimat — Die ganz großen Torheiten — Amtsschimmel — Entführung an der Riviera — Schwindeln ist keine Sünd'... — Etappenhase — Ich bleib' nicht Junggeselle — Die Göttliche — Das Mädel vom Ballett — Abenteuer in Lissabon — Heiratsinstitut Ida Wüst & Co. — Wie der Hase läuft — Die un-erhörte Frau — Der lustige Witwenball — Stärker als Paragraphen — Die graue Dame — Das große und das kleine Glück — Millionäre — Mein Sohn, der Minister — Mein Verhängnis sind die Frauen — 7 Ohrfeigen — Liebe geht seltsame Wege — Fviszta-Komtesse — Madame Bovary — Versprich mir nichts — Wenn du eine Schwiegermutter hast — Austernlilli. — Die milde Helene. Amdidie Verlautbarungen der IfraeL Kuhusgemeinde Wien« Predigten in den Gemeinde- und Bezlrkssynagogen sowie in den temporären Betlokalen der Israel. Kultusgemelnde Wien am Neujahrsfest. Am Montag, den 6. September, 1. Festtag, Beginn Vj8 Uhr früh: I., Seitenstettengasse 4 (Oberrabbiner Dr. I. Taglicht); I., Dumbagasse 3, Großer Musikvereinssaal (Rabbiner Dr. A. Kaminka): I., Flelschmarkt 24, Festsaal des Hotel Post (Inspektor I. Oehler); II., Tempelgasse 5 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann); III., Untere Viaduktgasse 13 (Rabbiner Dr. K. Kupfer); II.. Pazmanitengasse 6 (Rabbiner M. Zikier); III., Marxerg. 17 (Gr. Sopiens. (Rabb.-Kand. Dr. I. Z. Kanner); V.. Siebenbrunnengasse la (Rabbiner Dr. M. G. Mehrer); VI., Schmalzhofgasse 3 (Rabbiner Dr. J. Drobinsky); VIII., Neudeggergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Bauer); IX., MUllnergasse 21 (Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz); X., Humboldtgasse 27 (Rabbiner Dr. A. Weiner); XIII., Eitelbergergasse 22 (Rabbiner Dr. M. Lewin); XV., Turnergasse 22 (Rabbiner Dr. H. J. Zimmels); XVI., Hubergasse 8 (Rabbiner Dr. J. M. Bach): XVII., Hernalser Hauptstraße 41, Etablissement Gschwandtner (Rabb.-Kand. Dr. I. Weinstock); XIX., Dollinergasse 3 (Rabbiner Dr. A. Frankfurter); XX., Kluckygasse 11 (Rabbiner Dr. B. Murmelst.ein); XXI., Holzmeistergasse 12 (Rabb.-Kand. Dr. M. Landau). — Am Dienstag, den 7. September, 2. Festtag, Beginn V>% Uhr früh: XVIII., Schopenhauerstraße 39 (Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz). Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen sowie in den temporären Betlokalen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien am Versöhnungsfeste. Am Dienstag, den 14. September 1937 (Vorabend des Ve r'söhnung fliest e-s,- Beginn 6 Uhr abends): V., Siebenbrunnengasse 1 a, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VIII., Neudeggergasse 12, Rabbiner Dr. M. Bauer; X., Humboldtgasse 27, Rabbiner Dr. A. Weiner; XIII., Eitelbergergasse 22, Rabbiner Dr. M. Lewin; XVIII. , Schopenhauerstraße 39. Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; XIX. , Dollinergasse 3, Rabbiner Dr. A. Frankfurter; XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B: Murmelstein; XXI., Holzmeistergasse 12, Rabbiner Dr. M. Rosenmann. Am Mittwoch, den 15. September 193 7^ (Versöhnungstag, Beginn 8 Uhr früh): I., Seitenstettengasse 4, Oberrabbiner Dr. I. Taglicht; I., Dumbagasse 3 (Großer Musikvereinssaal), Rabbiner Dr. A. Kaminka; I.- Fleischmarkt 24 (Festsaal des Hotel „Post"), Inspektor I. Oehler; II., Tempelgasse 5, Rabbiner Dr. J. M. Bach; II., Pazmanitengasse 6, Rabbiner M. Zikier; III., Untere Viaduktgasse 13, Rabbiner Dr. K. Kupfer; III., Marxergasse 17 (Großer Sophiensaal), Rabb. Kand. Dr. I. Z. Kanner; V., ,Siebenbrunnengasse 1 a, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI., Schmalzhofgasse 3, Rabbiner Dr. J. Drobinsky; VIII., Neudeggergasse 12, Rabbiner Dr. M. Bauer; IX., Müllnergasse 21, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; X.. Humboldtgasse 27, Rabbiner Dr. A. Weiner; .XV., Turnergasse 22, Rabbiner Dr. H. J. Zimmels; XVI., Hubergasse 8, Rabb.-Kand. Dr. I. Weinstock; XVII., Hernalser Hauptstraße 41 („Gschwandtner"), Rabb.-Kand. Dr. I. H. Glejser; XIX.. Dollinergasse 3. Rabbiner Dr. A. Frankfurter. Betsitzkarten für die Synagogen und temporären Betveranstaltungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, anläßlich der hohen Feiertage im Jahre 1937. Betsitzkarten für die Synagogen und temporären Betveranstaltungen anläßlich der diesjährigen hohen israelitischen Feiertage sind während der Amtsstunden von 8 Uhr früh bis 1 Uhr. mittags an der Hauptkassa der Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, bzw. bei den Kultusbezirksämtern, XV., Turnergasse 22, XVI., Hubergasse 8, XVIII., Schopenhauerstraße 49 und XXI., Holzmeistergasse 12, während der Amtsstunden von 8 Uhr früh bis 12 Uhr mittags und von 2 bis 6 Uhr nachmittags erhältlich. D a die hohen Feiertage bereits am 5. September beginnen und ein großer Andrang bei den Kartenausgabestellen zu erwarten ist, wird das jüdische Publikum im eigenen Interesse e r s u c ht, sich ehestens Betsitz karten zu besorgen. Kundmachung. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wfen gibt bekannt, daß in der Frauenmikwah bis auf weiteres der Kassaschluß mit 8 Uhr abends, der Schluß der Badezeit mit Vß Uhr abends festgesetzt wurde. An Freitagen schließt "die Badezeit wie gewöhnlich mit der. Kabalath-Sabbat (Sabbateingang). An Freitagabenden haben die männlichen Besucher der Mikwah dieselbe spätestens eine Viertelstunde vor Kabalath Sabbat zu verlassen. OSEF LEITHANN vorm. Paul Planer A. Q,, Wien II, Praterstraße 17, Telephon R-47-5-10 Elektromaterial / Radioapparate Beleuchtungskörper ' Dauerbrandöfen / Gasapparate / Sprech- . maschinen / Elektrokosmetik / Elektroapparate Glühbirnen in allen Stärken stets lagernd / Befugte Radio-Reparaturwerkstätte Günstige Tauschgelegenheit ' Bequemes Teilzahlungssystem Ulli i Gesund, gut und leicht verdaulich ist das köstliche Wiener Simonsbrot. Unentbehrlich zur Behebung von Darmträgheit und Magenleiden. Bestes Diätbrot. E Wir verweisen unsere Leser auf das Inserat der Maturaschule „Universum", IX., Garnisongasse 3, in unserer heutigen Nummer und empfehlen dieses bekannte Institut unseren Lesern auf das Wärmste. Unsere Leser werden auf die Buchhandlung Hermann T u c h n e r (siehe Inserat) besonders auf merksam gemacht, wo für alle Lehranstalten sämtliche Schulbücher (auch antiquarisch) zu ermäßigten Preisen erhältlich sind. Leihbibliothek eröffnet. 10 Groschen täglich. Keine Nebengebühren. Für Anfragen Telephon Nr. R-41-4-20. Eigentümer, Verleger, Herausgeber: Oberbaurat Robert Stricker. Verantwortlicher Redakteur: Fritz Kolb. — Druck: Druckerei- und Verlags-A.-G. Ignaz Steinmann, alle Wien, IX., Universitätsstraße 6-8. 114 S TIT U T FÜR MODERNE PIANISTIK mit Staatiprülungikurjen Leitung PROF. JULIUSZ WOLFSOHN Unterricht von den ersten Anfängen bia zut künstlerischen Ausbildung durch erstklassige Lehrkräfv* Konzettklassen: Prof. Jutiusx Wolfsohn, Prof. Ludwig Czaczkes Einschreibungen und Auskünfte im Sekretariat Wien I, Goldschmiedgasse 10 Telephon U-22-9-57 Am 29. September 1938 beginnt das zweite Schuljahr an der Jüdischen Handelsschule. — Der Lehrplan dieser Anstalt umfaßt alle Gegenstände, die auch an den anderen kaufmännischen Wirtschaftsschulen gelehrt werden. — Der wesentliche Unterschied gegenüber den allgemeinen Handelsschulen liegt aber in der. betont jüdischen Erziehung. Selbstverständlich findet Samstag und an den jüdischen Feiertagen kein . Unterricht statt: Als zweite Fremdsprache wird Hebäisch gelehrt. Ein eigener Gegenstand, Palästinakunde, vermittelt den Schülern die Kenntnis des "Landes " und " das Verständnis für den Aufbau. Im Deutschunterricht werden vorwiegend jüdische -Themata behandelt. . KINO--PROGRAMME fCHWEDEN Hnao Letzte Woche A 49 0 - 60 Metro-Goldwyn * Mayer« Festspiele Paul Muni Luise Rainer 4 Uhr Jetzt täglich drei Vors teil ugen | 9 Uhr | ] | V. 7 Uhr| Vorverkauf ab 10 Uhr vormittags ununterbrochen Jugendfrei! 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