Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 10 (1936)
- Issue
- Heft 593 (11.9.1936)
- Date
- 1936-09-11
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 3 DIE NEUE WELT Nr« 503 vom 11. September 1036 Die Inskriptionen an der Wiener Universität beginnen für Inländer und Ausländer am 23, September und dauern bis 15. Oktober a. c. Nachträgliche Inskriptionsgesuche sind vom 16. Oktober bis 29. Oktober bei den Dekanaten einzureichen. Die Vorlesungen beginnen am 5. Oktober 1. J. — Die Inskriptionen an der Technischen Hochschule beginnen am 1. Oktober, die Vorlesungen am 7. Oktober. — Die Inskriptionen an der Hochschule für Welthandel laufen vom 25. September bis 15. Oktober. — Auskünfte in allen Inskriptionsangelegenheiten werden im Sekretariate des Gesamtverbandes jüdischer Hochschüler Oesterreichs „Judäa", Wien, LX., Alserstraße Nr. 26, täglich, mit Ausnahme von Samstag, von 12 bis 1 Uhr erteilt. ♦ Bewährte Hofmeister, Hauslehrer für alle Mittelschultypen, mit Kenntnissen fremder Sprächen, Hebräisch- Lehrer sowie Uebersetzer für Hebräisch, Englisch, Französisch, Polnisch, Russisch vermittelt prompt und unentgeltlich der Jüdische Hochschulausschuß, Wien, IX., Alserstraße 26, Tel. A-25-2-28. Neu renoviert! Restaurant „Zum Braten" llf Negerlegasse 2 ' streng orthodox "1^3 Reichhaltige Menüs S —.90 bis S 2.30 Gute Küche / Billigste Preise Im Synagogenverein „Beth-I8rael" (Poln. Schul), Vorbeter Oberkantor Emanuel Frenkel mit verstärktem Chor, sind noch Restsitze für die hohen Feiertage zu vermieten. Bürostunden von 3 bis 6 Uhr abends. Hilferuf des Hilfsvereines der jüdischen Blinden, Wien, H., Rembrandtstraße 18, Telephon A-47-2-77,. Postspark. A 133.213, deutsch. Postsp. 108.819. Jüdische Fra.uen und-Männer! Der Hilfsverein der jüdischen Blinden, der auf eine dreißigjährige segensreiche Tätigkeit für die notleidenden jüdischen Blinden zurückblickt, ist infolge der wirtschaftlichen Krise der letzten Jahre und infolge der großen Zahl der seine Unterstützung in Anspruch nehmenden, in Not geratenen Blinden aller Barmittel entblößt. In Anbetracht dieser traurigen Lage' ist es uns leider-nicht möglich, den Aermsten unseres Volkes, den jüdischen Blinden, zu den hohen Feiertagen auch nur das Allernotwendigste zu gewähren. Um nicht die Lichtlosen ihrem Elend preiszugeben, sind wir gezwungen, eine Sammelaktion durchzuführen. Wir erlauben uns daher, jeden edlen Leser dieser Zeilen inständigst zu bitten, uns mit einer Spende gütigst zu berücksichtigen.-Tüch'tige Musiklehrer, Klavierstimmer, Sesselflechter, Bürstehbinder sind auch unter unseren Blinden, welche um Arbeit bitten! Im Bethaus Wien, IV., Paniglgasse 5 (beim Karlsplatz) finden zu den hohen israelitischen Feiertagen feierliche Festgottesdienste statt, bei welchen Rabbiner Aron Jeruchem die Festpredigten halten wird. „Jawneh'-Lehranstalt für Bibel- und' Talmud-Unterricht, Wien, IV., Paniglgasse 5. Einschreibungen täglich zwischen 6 und 7 Uhr abends. Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Bethaus in der Mensa academica judaica. Der Verein zur Erhaltung und Förderung der Mensa academica judaica veranstaltet auch heuer anläßlich der hohen Feiertage im neuen Lokal der Mensa, IX., Lazarettgasse 6, im Hofe links, ein Bethaus {Minjan). Für gute Vorbeter wurde gesorgt. Das Reiherträgnis wird zur Gänzefür Freitische an arme Studenten verwendet. Der Kartenverkauf findet täglich von 9 bis-5 Uhr im- Sekretariät der Mensa, IX., Lazarettgasse 6, Tel. A-24-1-45-B, statt. , Verbandder Sabbatfreunde ,,Schonire Schabbos", Wien, II,, Im Werd 6, Tel. A-46-0-15. ■ In Anbetracht der bevorstehenden hohen Feiertage werden jene streng gläubigenjüdischen Arbeitslosen, deren Kontrol'- oder Auszahlungstag auf einen der Neujahrstage, Jom-Kippur oder Sukkostage, fällt, eingeladen, in unserem Sekretariat um Ausstellung einer Bescheinigung -anzusuchen, auf Grund welcher die Arbeitslosenämter den Kontroll-, bzw. Auszahlungstag auf einen anderen Wochentag verlegen. Schulbücher für Volks-, Haupt- und Mittelschulen, neue und antiquarische; inder Buchhandlung M. Rath, H, Taborstraße 20 A. Amtliche Verlautbarungen der IfraeL Kultusgemeinde Wien« Volksschule der Isr. Kultusgemeinde, II., Castellezgasse 35. Unterrichtsbeginn: Montag, den 14. September, 9 Uhr 1. Klasse, 8 Uhr 2. Klasse. Der Eröffnungsgottesdienst für die Schüler der 2. Klasse findet im Schulgebäude statt. Betsitzkarten für die Synagogen und temporären Betveranstaltungen anläßlich der hohen israelitischen Feiertage im Jahre 1936. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemetnde Wien gibt bekannt, daß die restlichen Betsitzkarten für die Gemeindesynagogen und temporären Betveranstaltungen anläßlich der diesjährigen hohen israelitischen Feiertage noch wie folgt erhältlich sind: Für den Stadttempel, I., Seltenstettengasse 4, Leopoldstädter Tempel, II., Tempelgasse 5, Großen Musikvereinssaal, I., Dumbagasse 3, und Großen Sophiensaal, III., Marxergasse 17, an der Hauptkasse der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenetettengasse 4. während der Amtsstunden von 8 Uhr früh bis 1 Uhr mittags. Für den FÜnfhauser Tempel, XV., Turnergasse 22, Ottakringer Tempel, XVI., Hubergasse 8. Währinger Tempel, XVIII., Schopenhauerstraße 39, Floridsdorfer Tempel, XXI., Holzmeistergasse 12, in dem betreffenden Kultusbezirksamt am Standort der angeführten Gemeindesynagogen, und zwar während der Amtsstunden von 8 Uhr früh bis 12 Uhr mittags und von 2 bis 6 Uhr nachmittags. Nachdem die hohen Feiertage bereits am 16. d. M. beginnen und ein großer Andrang bei den Kartenausgabestellen zu erwarten Ist, wird das jüdische Publikum, das auf Betsitzkarten reflektiert, ersucht, ehestens Karten zu besorgen, da sonst der Fall eintreten könnte, daß keine Betsitzkarten mehr bei den Kartenausgabestellen erhältlich wären. Gottesdienste für die israelitische Schuljugend zürn Schulbeginn 1936/37. Ueber Erlaß des. Stadtschulrates für Wien finden anläßlich des Schulbeginnes Gottesdienste für die israelitische Schuljugend der Volks- und Hauptschulen am Montag, den 14. September d. J., für die der Mittelschulen am Mittwoch, den 16. September d. J., jedesmal um i/49 Uhr früh in jenen Synagogen statt, in denen die Jugendgottesdienste während des Schuljahres abgehalten werden. Der Standort der Gotteshäuser ist aus den Verlautbarungen in den Schulgebäuden ersichtlich. Fredigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen sowie in den temporären Betlokalen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien am Neujahrsfest. Am Donnerstag, den 17. September 193 6, 1. Festtag, Beginn ^28 Uhr früh: I., Seitenstettengasse 4, Oberrabbiner Dr. I. Taglicht; I., Dumbagasse 3 (Gr. Musikvereinssaal), Rabbiner Dr. A. Kaminka; I., Fleischmarkt Nr. 24 (Festsaal d. Hotel „Post"), Inspektor I. (Dehler; II., Tempelgasse 5, Rabbiner Dr. J. M. Bach; III., Untere Viaduktgasse 13, Rabbiner Dr. K. Kupfer; III., Marxergässe 17 (Gr. Sophiensaal), Rabb.-Kand. Dr. LZ.Kanner; V.,: Siebenbrunnengasse la, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; W., Schmälzhofgasse. 3, Rabbiner Dr. J. Drobinsky; VIII., Neüdeggergasse 12, Rabbiner Dr. M. Bauer; IX., Müllnergässe 21, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; X., Humboldtgasse. 27, Rabbiner Dr. A. Weiner; XILT., Eitelbergergasse Nr. 22, Rabbiner Dr. M. Lewin; XV., Turnergasse 22, Doz. Dr. H. J. Zimmels; XVI., Hubergasse 8, Rabb.-Kand. Dr. A. Bandler; XIX., Dollinergasse 3, Rabbiner Dr. A. Frankfurter; . XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein; XXL, Holzmeistergasse 12, Rabbiner Dr. M. Rosenmann. —^ Am Freitag, den 18. September 19 3 6, 2. Fesstag, Beg inn 1/28 Uhr früh: XVIII., Schopenhäuerstraße 39, Rabbiher Dr. A. Z. Schwarz; XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein. Aufruf!• Wir verständigen hiemit alle Juden Jugoslawiens, < daß; mit dem Bau des Jüdischen Lahdeswaisenhauses in Novisad begonnen wurde. Langjährige Arbeit und Spenden, jugoslawischer Juden ermöglichten es, daß wir eine Institution bekommen, deren Notwendigkeit jeder gefühlt hat. Mit Bezug auf die Humanität bitten wir,'Sie,'.— appellierend an Ihr menschliches Mitgefühl --- unsere .Arbeit zu erleichtern, indem Sie uns Spenden in natura für den Bau ehestens zustellen, wie auch Gaben für die innere Einrichtung und Lebensmittel. Diese Spenden bitten wir womöglich franko Novisad an die Adresse „Druätvo jevrejskog utoöiäta za stare i sirocad u Novom Sadu" zu senden. Der „Kreml" in der Leopoldstadt. Im Hot«! „Bayrischer Hof" in der Taborstraße hat der rührige Bestaurateur Herr Oskar Kornmüller ein ebenso originelles, wie stilechtes Lokal geschaffen. Alle Freunde russischer Nationalspeisen bekommen sie in diesem Restaurant nach Originalrezepten ausgezeichnet zubereitet in gemütlichstem Milieu serviert. Bekannt billige Preise nach Polen. Abfahrten: 13. und 27. September 1936. Reservierte Plätze für die Reisen zu Jom-Tovim. Auskünfte: Dr. S. Tocker, Reisebüro „In die Welt" (W. M. Renner), Wien, IX., Liechtensteinstraße 2, Nähe Schottenring, Tel. A-14-504. Schöne weiße Zähne üben eine starke Anziehungskraft aus. Sie sind der schönste natürliche Schmuck. Es Ist so leicht, schöne weiße Zähne zu haben, wenn man morgens und abends die bekannte Qualitäts-Zahnpaste Chlorodont benutzt. Wählen Sic Chlorodoht, schäumend oder nichtschäumend, nach Ihrem persönlichen Geschmack. 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Universität* atraße 8, Telephon A-20-2-78, zu richten. Eigentümer, Verleger,- Herausgeber; und ve?antwoftllc.he5 Redakteur: Oberbaurat Robert Stricker. — Dr^ck:.Djmckereir' IX., Univeraitätsstraße 6—8. . und 'Yerlagg-A^G, Jgna« Stelnmarw,; heida - JVten,/