Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 9 (1935)
- Issue
- Heft 435 (1.2.1935)
- Date
- 1935-02-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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DIE NEUE WEL1 Nr. 135 H€ÜTE und imsimi Stellenmarkt I. Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, Wien, I., Kohlmessergasse 4, Telephon U-27-0-65, sucht dringend Stellen fUr a) Kontoristen, Buchhalter, HandeLshilfsarbeiter, Geschäftsdiener, Packer, Inkassanten, Verkäufer, Auslagenarrangeure, Kellner; b) Arbeit für gewerbliche Hilfskräfte aller Art (darunter auch Chemiker. Installateure, Bauingenieure, Schneider, Schuster sowie ungelernte Arbeiter); c) handwerkliche und kaufmännische Lehrstellen für Knaben und Mädchen. II. In demselben Verein sind derzeit offene Stellen für: a) geschultes Hauspersonal jeder Art, Kinderfräulein mit Praxis. Modistinnen, Maschinstricker und -Strickerinnen, gut eingearbeitete Damenschneider, Heimarbeiterinnen für Strumpfgurtel; b) Kinderfräulein für Ungarn und Schweiz, Ingenieur, bzw. Werkstättenleiter und Appreturmeister für Spinnerei und Weberei nach Griechenland. Chemiker für Elektrolytkondensatoren, Radioingenieur (Spezialist für Entstörung). Fachmann für Dielektrika nach Italien, leitenden Techniker für Schamotte- und Silikatmaterialerzeugung nach Ungarn. Fachmann für Druck- und Pulverfabrikation nach Rumänien, Stricker (Jacquardmaschinen), tschechischer Staatsbürger, nach Bratislava. GRABSTEINE FRIEDLÄNDER & DEUTSCH Wien, I. Bez., Seitenstettengasse 2, ||| Samstag XL, Zentralfriedhof, neb. d. 1. Tor. \\\ geschlossen Ein Vergnügen erwarten ♦ ♦ ♦ auch ein Vergnügen! Tausende Feinschmecker freuen sich jetzt schon auf das Pessachfest, weil sie dann acht Tage hindurch fleißig die so delikaten „Schmidl-Mazzoth" schmausen werden. Andere, die noch klüger sein wollen, denken sich: Wozu warten . . . man bekommt doch jetzt schon überall frische „Schmidl- Mazzoth" . . . und naschen täglich von dieser so schmackhaften, bekömmlichen und doch so billigen Delikatesse! Mazzoth — dieses salzfreie Gebäck — ist bei jung und alt sehr beliebt. Kenner aus Erfahrung wissen . . . „Schmidl-Mazzc(tSh" sind besondere Leckerbissen! Darum herrscht schon jetzt eine rege Nachfrage nach „Schmidl-Mazzoth", die Kranken und Gesunden ... so vorzüglich munden. Auch Sie sollen „Schmidl-Mazzoth" essen, die bei Zehntausenden als die besten gelten. Die besondere Beliebtheit der seit mehr als 40 Jahren bekannten „Schmidl- Mazzoth" ist nicht nur darauf zurückzuführen, daß sie so schmackhaft sind. Der Inhaber der „Schmidl- Mazzoth"-EFabrik, Herr Nathan Brodetzky, den Wiener jüdischen Hausfrauen als der liebenswürdige und tüchtige Chef der großen Lebensmittelhandlung Leopoldsgasse 43 wohlbekannt, ist stolz darauf, daß die ,,Schmidl-Mazzotb."-tFabrik auch ein Muster an Reinlichkeit darstellt. Immer neue Verbesserungen der Erzeugung, Verwendung nur erstklassiger Mehlsorten nach erprobten Rezepten und fachmännisch geschultes Personal sorgen dafür, daß „Schmidl- Mazzoth" in Qualität, Geschmack und Bekömmlichkeit unübertrefflich bleiben. Wer etwas Besonderes haben will . . . kauft daher nur ,,Schmidl-Mazzoth", Grieß und Farvel, die in allen besseren Geschäften erhältlich sind. Achten Sie beim Einkauf besonders auf die Marke „Scnmidl"! Jüdische Künstler für jüdische Sportler Für die am Samstag, den 2. Februar, ab J^ll Uhr abends im Stadttheater stattfindende Akademie des Fußballklubs Hakoah haben ihre Mitwirkung der Wiener Komiker Annin Berg und die Soubrette der „Jüdischen Künstlerspiele", Frau Sevilla Pastor, zugesagt. Aus der Fülle des Programms heben wir hervor: Felix Bressart, Karl Eh mann, Kammersänger Josef Kalenberg, die Schwestern Lilly und Emy Schwarz, Franz Engel und Fritz Wiesenthal, Jakob Feldhammer, Meiler und Wagner, Grete von Schaffers — am Flügel Prof. B61a Laszky, Conferencier Josef B a a r sowie das Symphonieorchester des Bundes jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs (74 Mann) unter Leitung des Dirigenten Dr. Kurt Pahlen. — Nach Schluß der Veranstaltungen Autobusse nach allen Richtungen. — Karten sind an den Stadttheaterkassen sowie Israelitische Kultusgemeinde in Yaraidin, Jugoslawien Offert-Ausschreibung I. Für die Stelle eines Oberkantors. Bedingungen: 1. Mittetechulausbüdung oder einer der Mittelschule ähnlichen Anstalt. 2. Musikalische Ausbildung. 3. Nebst den eigentlichen Funktionen des Oberkantors die Pflicht, den Chor mit Orgel zu üben und für dessen Funktionieren zu sorgen. 4. sohet und Ubodek (nur vertretungsweise). Vorrecht haben jugoslawische Staatsbürger, welche die Landessprache vollkommen beherrschen und auch imstande wären, die Agenden des Gemeindesekretärs zu führen, II. Ferner gelangt zur Besetzung die Stelle eines Schames Liberer, welcher vollkommen die Funktion eines Schochet und Vizekantors auszuüben hat. Vorrecht haben jugoslawische Staatsbürger. Gehalt nach Uebereinkommen. Wohnung in natura. Die Bewerber dürfen nicht über 35 Jahre alt sein. Es werden alle Bewerber auf beide Posten aufmerksam gemacht, daß Reisespesen nur an jene vergütet werden, welche eine Aufforderung zur Hierherreise erhalten. 26. Januar—2. Februar in allen Abteilungen Verkauf — solange Vorratj Einige Beispiele; * '^'"-V*^;.v£33&s: ^v*w& Damen-Flaneli'Nachifremd..... Oamen*Schafwo!l-Pul!over v.-Acrmci Damen-FHz»Hiite mit Band-Aufputz . , Filz-HaUSSChuhc mit Lcdcrsohlo . Linzer Gradlhosen .......Vv. , Herren-Flancll-Hemden . . . V."'.-V.^Mä Diverse HcrrenWoil-Hilte. . . ... .VV^JS1 Kinder-Trainings-Anzüge Größe i und u .'' .t»f^>* Zephir-Dirndl oder -Kleider. . Winter-Barchent-Kleider . . . Velours-Flanell-Schlafrücke . Reinseiden-Blusen lange Acrmci Damen-Flanell-Pyjamas . . . SchafvfoU-Kinder-Pullover nur 1 •98 K.-S.-Mongol-Biuscn K.-Seiden-Tanzschuhe Fchwarz. K.-Seiden-Zephir-Salldirndl . . WlCkel-Schoßen glatt oder engl, gern Ski-Hosen oder Ski-Jacken . . . K.-Crepe de Chine-Tanzkleider WollstOff-Kleidcr (ElnzelatUcke) Hubertus-Mäntel Grüßo io . . . . , Herren-Halbschuhe aiio Grüßen . V;V*V*V »,»!• •:,•**!• - ■>*> * •■ vi.*. .• r v-1v*i;'V'Jf-V + - •\\*<\Vm%W * %:*.^.V-V\>&: I:u!to Acrmci . . .""»£•• . n 1 ( V1) k »H : . «,«. ■' v «f tt iy <J 'ir< vy^w' •. ». «Nri«. -;.äw*i^.«<--i* -----V-« -yv «..» •.•'•/?,• « Jf ilS. ' » •.»:•.•:■ *l»r«; f-tf v tt'fi ¥<* - %y*WfSV l«; <"•.■• vT« •:• Pelzverbrämte Damenmäntel Oamen-Perl-Loibchen, lnn;o Acrmel Damen-WIntoi-oStrUmpfe, gerippt . . Gumml-WirtschaftsschUrzen, bunt Herren-Gamaschen, trrolio Auswahl . Basken-Kappen, Tellerfasson, 2. Wahl . . ,v,'■#VM'«»M Reform-Pelzhosen, warm, rerauht, Nr. 3 . , .'-•.'.«•«tf.l-/ Damon-Stoff-Schneo3chuhe, grau, unkurant ,V'»:V..'y»'. V'«V*/«£*Ta?:«vä« •M»-->H^-^- ab P ii >K s lV&S s s 29- O-50 0-69 0-78 0- 98 1- SO 1- 50 2- DO beim Fußballklub Hakoah, I., Kai 7-9 (Industriepalast)', erhältlich. Theologia. Herr Dr. Israel S c h e i b, cand. theol., predigt Samstag, den 2. Februar, im kleinen Tempel, II., Tempelgasse 3, beim Morgengottesdienst. Beginn 8 Uhr.. Amtliche Verlautbarungen der IfraeL Kultusgemeinde Wien« Konkuvsaussdireibung Im Spital der israelitischen Kultusgemeinde, Wien, XVIII., Währingergürtel 97, gelangt an der urologischen Abteilung eine Assistentenstelle zur Besetzung. Zur Anstellung sind erforderlich: die österreichische Bundesbürgerschaft, lediger Stand, die Berechtigung zur Ausübung der Heilkunde im österreichischen Bundesstaat, die körperliche Eignung (nachgewiesen durch ein von einem Primararzt des eigenen Spitals ausgestelltes Zeugnis) und ein Alter von unter 35 Jahren. Mit der Stelle ist nebst dem in der Besoldungsordnung für die Abteilungsärzte des Spitals der israelitischen Kultusgemeinde fixierten Barbezug die Benützung einer möblierten Naturalwohnung samt Beleuchtung, Beheizung und Bedienung sowie die volle Verköstigung verbunden. Für die letztere werden die Eigenkosten von den Monatsbezügen In Abzug gebracht, wobei der Abzug ein Viertel der Bezüge nicht überschreitet. Mit den Personaldokumenten (Geburtsschein, Helmat-i schein, Diplom, Nachweis der Zugehörigkeit zum Judentum, Zeug-< nisse über die bisherige fachliche Verwendung) belegte Gesuche sind an den Vorstand der israelitischen KultusgemeTnde, Wien, I., Seitenstettengasse 4 (Amtsdirektion), bis längstens 15. Februar 193 5, 12 Uhr mittags, zu überreichen., Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 1. Februar, werden bei den um 4 Uhr 45 Min, beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: I., Seitenstettengasse 4 (Oberrabbiner Dr.!D. Feuchtwang); V., Siebenbrunnengasse 1 a (Rabbiner Dr. M. G. Mehrer); VI., Schmalzhofgasse 3 (Rabbiner Dr. J. Drobinsky); VIII., Neudeggergasse 12 (Rabbiner Doktor M. Bauer); IX., Müllnergasse 21 (Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz); X., Humboldtgasse 27 (Rabbiner Dr. A. Weiner) j XIII., Eitelbergergasse 22 (Rabbiner Dr. M. Lewin); XVI., Hubergasse 8 (Rabbiner Dr. J. M. Bach); XDC, Dollinergasse 3 (Rabbiner Dr. A. Frankfurter); XX., Kluckygasse 11 (Rabbiner Dr. B. Murmelstein). Samstag, deru 2. Februar, Schrifterklärungen: beim Vormittagsgottesdienst: XX., Kluckygasse 11 (Rabbiner Dr. B. Murmelstein); XXI., Holzmeistergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann); beim Abendgottesdienst: XIII., Eitelbergergasse 22 (Rabbiner Dr. M. Lewin). Israelitische Jugendgottesdienste. 1. Jugend« gottesdienstfürVolks-, Haupt-und Mittelschüler (-Schülerinnen): Samstag, den. 2. Februar 1935, um 3 Uhr nachmittags in allen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. — 2. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen der Unterklassen im IL, IX. und XX. Bezirk: Samstag, den 2. Februar 1935, um 'A5 Uhr nachmittags im Leopoldstädter Tempel, IL, Tempelgasse 5, und in den Bezirkssynagogen, IX., Müllnergasse 21, und XX., Kluckygasse 11. Konkurs Im Bethaus- und Unterstützungsverein „Bene Berith", XX., Kaschlgasse 4 (Kaschlschul) ist der freigewordene Rabbinerposten zu vergeben. Bewerber muß Maturant, verheiratet, vor dem Jahre 1923 in Oesterreich seßhaft sein und einen einwandfreien, streng religiösorthodoxen Lebenswandel geführt, haben. Kandidaten, welche den oberwähnten Voraussetzungen entsprechen, wollen ihre Rabbinatszeugnisse dem Vorstande des obigen Vereines binnen 14 Tagen einsenden. jfatmmd Bittet ^3 ßestrenommierte Küche -yws REICHHALTIGE MENÜS ä S 1.90 UNO 2.G0 SCHWEtllATER BRAU II, HammerPurgstall.Gasse 3 (nädist SalztoibtMe) »Tel. A-41-0-25 Empfehlenswerte Firmen Restaurants, Cafes etc. Hotel-Ucstaurant „Stephanio", II., Taborstraße 12. Vor-, zügliche Wiener Küche. Speisen am Rost. Menü ab S 1.60. Tägi licti friscliö X^ihcIig Restaurant Billct, vorzügliche streng orthodoxe Küche, II., Hammer-Purgstall-Gasso, bei Salztorbrücke. Cnfe-Kcstaurant Edison, VIII., Alscrstraßc 9, Tel. B-43-0-47, B-13-0-86. Cafc-Itcstaurant Espresso, 1., Kotenturmstraße 1. Inter* nationale kalte und warme Küche. Menüs zu billigen Preisen. Cafö Snhottentor, 1., Ring des 12. November 10, Telephon Ü-26-5-D0, vis-a-vls der Universität. Cnfc-Kontlltorcl Neumann, II., Gredlerstraße 2 (Telephon' A-42-3-81), III.. Löwengasse 47 (Tel. U-10-5-78). Restaurant „Spritzer", früher „Hotel National", Jetzt II., Hammer-Purgstnllgasso 7. Vorzügliche Wiener und internationale Küche, Tel. A-45-5-42. „Vcgclaria", Restaurant, Diätküche, Milchspeisen, II., Obere Donaustraße S9a; IX., Währingerstraße 21. Bekleidung, Wäsche Glanzmann, Epstein & Co., Herren- und Damen-Konfektion, Spezialcrzcugung von Regenmänteln jeder Art, IL, Obero Donaustraße 35, Tel. A-49-0-86. Schuhe IL, Taborstraße 33, Telo- II., Franzens- S. A!>ra/iamovicz, Schuhhaus, phon A-48-1-G2. Birnbaum Leo, Schuhreparaturwerkstättc, brückenatraße Ü; XX., Pappenheimgassc 66. Optiker M. Schächter, IL, Glockengasse 25. (Samstag geschlossen.) 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Installationen und Elektrowaren Advokat & Fantl, Beleuchtung, Glühlampen, Elektrowaren, Gasgeräte, Badeeinrichtungen. Beheizung, IL, Taborstraße 8 b. Tel, R-47-1-51. Paul Heller, I„ Lichtensteg 1. Tel. U-21-9-12. Installationen für elektrische Kraft- und moderne Beleuchtungsanlagen, elektrische Beheizungs- und Haushaltungsgeräte, Radio, Luster. Anfragen und Wünsche, welche diese Rubrik betreffen, sind an die Verwaltung des Blattes, IX., Universitätsstraße 8. Telephon A-20-2-78. zu richten. U.. VERSICHERUNGS¬ BESTAND. ... 3.1 Milliarden GARANTIEMITTEL , 680 Millionen VERSICHERTE . . . 877.309 VERSICHERUNGS. « ZAHLUNGEN 1933 72 Millionen PHÖNIX LEBENS VERSICHERUNGS.GES. Wochen-Kalender Februar 1935 B3tf n*inn Schewat 5695 Freitag 1 28 Sabbateingang 4.54 Samstag 2 29 Sabbatausgang 5.35 Sonntag 3 30 VW tVVT 'K Montag 4 1 n n '3 Dienstag 5 2 Mittwoch 6 3 Donnerstag 7 4 Eigentümer, yerleger» Herajiege.ber. und yerMtwortllcfcs? Redakteur: .Oberbaurat Robert Stricker. — Druck: Druckerei- und Verlags-A.-G. Ignaz Steinm»nn. beide Wien. 4 IX., JJniyersitätsstraße 6—8, 7