Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 7 (1933)
- Issue
- Heft 324 (24.11.1933)
- Date
- 1933-11-24
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2711613-2711899-2711946--4042-2717472- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 10 DIE NEUE WELT Nr. 324 GRABSTEINE FRIEDLANDER & DEUTSCH Wien, I. Bez., Seitensteitengasse2, Telephon U-28-1-28 XL.Zenitaltriedhof. neb.d. 1. Toi, Telephon U-18-0-85 Peststellung. Herr Dr. Salomon Wolf, Wien, IV., Gußhausstraße 17, ersucht uns um die Feststellung, daß er erstmalig in einem im Rahmen der damaligen Union der Zionisten-Revisionisten Oesterreichs im Caf6 Arkaden am 24. März 1930 gehaltenen Vortrag über „Die Balfour- Deklaration und das Palästinamandat" sowie dann insbesondere auch in seinem Referat beim österreichischen Revisionistentag am 21. Februar 1931, welches dem Mandat und dem MacDonald-Brief vom 13. Februar 1931 gewidmet war, unter anderem in umfassender Weise jene Deduktionen aus dem Art. 6 des Palästinamandats und aus der Balfour-Deklaration im Zusammenhalt mit der Mandatspräambel und dem Art. 22 der Völkerbundsatzung aufgezeigt hat, die Herr Dr. Philipp Fried in seinem in der Nummer 28 der Zeitschrift „Der Judenstaat" vom 17. November 1933 erschienenen Artikel „Unrechtmäßiges Zertifikatensystem" auseinandersetzt. JKein neuer Straßenbahntarif wird die Sparsamen von ganz Wien daran hindern, alles für den Winter bei Schiffmann zu besorgen, da die berühmt billigen Schiffmann-Preise auch den weitesten Weg lohnend machen. Alle Damenmäntel, die aktuellsten Straßen- und Abendkleider, Strick- und Wirkwaren, Schuhe, Schneeschuhe sowie alle sonstigen Winterwaren finden Sie in enormer Auswahl zu den niedrigsten Preisen, die überhaupt möglich sind. Es empfiehlt sich auch, schon jetzt das richtige, praktische Weihnachts-Geschenk zu wählen und es gegen Angabe bis zum Fest reservieren zu lassen. Provinzversand per Nachnahme, Fahrtvergütung. Der neue illustrierte Winterwaren- Katalog wird auf Wunsch gratis und franko zugeschickt. Kommen Sie zu Schiffmann, II., Taborstraße 48. E Verein§nadhyiditen Judenstaatsjugend, Wien, II., Untere Aügartenatraße 38. Donnerstag: 8 Uhr Hebräischkurs für Vorgeschrittene (Leiter: Herr Dr. Täub). Samstag: 6 Uhr Sichah der Kwuzah Druks; 7 Uhr Sichah der Kwuzah F. Kolb; 8 Uhr große Kundgebung der Judenstaatspartei im Hotel Continental. Sonntag: %10 Uhr vormittags Generalversammlung der Judenstaatspartei, nachmittags Fortsetzung. Montag: 8 Uhr Hebräischkurs für Anfänger (Leiter: Herr Dr. Taub). Dienstag: y38 Uhr Jugendseminar: Dr. Salomon Wolf: „Das Palästina-Mandat." Mittwoch: 8/48 Uhr Mädchenkwuzah; %9 Uhr Vortrag in der Partei. — VIII. Sammlung durch Frau Dr. Ryfczes im Altersheim der Wiener Kaufmannschaft zugunsten des Hechaluz Haleumi S 14.—. Allen Spendern herzlichen Dank! Misrachi-Landesverband für Oesterreich, II., Malzgasse 10, Parterre, veranstaltet ab nächster Woche Kurse judäistischer Themata: Gustav Austerlitz: Talmud; Dr. Sch. Lilienfeld: Tnach; abs. theol. et phil. N. H. Frostig: Prophet (Jeremias); Rabbiner Z i c k i e r: Talmud; Rabbiner Dr. M. Gerstel: Palästina-Geographie. Festsetzung der Stunden wird noch bekanntgegeben und Anmeldungen werden täglich von 4 bis 8 Uhr im Misrachi-Sekretariat, II., Malzgasse 10, entgegengenommen. Jüdischer Hochschulausschuß, Wien. Montag, den 27. November, um *U8 Uhr abends findet im Jüdischen Hochschulausschuß, Wien, IX., Alserstraße 26, eine Vorbesprechung für einen Hebräischkurs für Vorgeschrittene statt. Montag zwischen 5 und 6 Uhr mögen sich ebenda Interessenten für einen Englischkurs einfinden. Der Elternverein „Tarbuth" eröffnet ein T'nach-Seminar für Hebräischsprechende unter Leitung seiner Lehrerin Frau Esther Schwarz. Anmeldungen in der hebräischen Schule „Tarbuth", XX., Othmargasse 46, Saal II, jeden Montag, Dienstag, Mittwoch von 6 bis 7 Uhr abends. Bibel und Talmudvorträge im Bethakneseth „Bene- Berith", XX., Kaschlgasse 4 (Rabbiner Moses Horowitz). Jeden Sonntag, Dienätag und Donnerstag beim Abendgottesdienst, Freitag nach dem Abendgottesdienst. „Hachnusas Kalu", Brautausstattungsverein für jüdische arme Waisenmädchen (Obmann S. Buchsbaum), veranstaltet am Samstag, den 2. Dezember 1. J., um 8 Uhr abends im Festsaal des Hotel Continental eine Wohltätigkeitsakademie mit anschließendem Tanz. Prominente Kunstkräfte haben ihre Mitwirkung zugesagt. Die artistische Leitung liegt in den bewährten Händen der Herren I. Morgenstern und M. Timym. Eintrittspreis S 2.—. Die bisherigen Veranstaltungen dieses Vereines waren stets glänzend besucht und verspricht auch dieser Abend in jeder Hinsicht einen angenehmen Verlauf zu nehmen und guten Erfolg zu verzeichnen. . ' Verband der Tempelvereine der Stadt Wien. Bei der am 31. Oktober 1933 stattgefundenen Konstituierung des Vorstandes des Verbandes der Tempelvereine wurden nachbenannte Herren gewählt: Obmann: Herr Kultusversteher Dr. Leo Landan (II. polnischer Tempel); I. Obmannstellvertreter: Herr Oskar Schraniek (Pazmaniten-Tempel); I. Obmannstellvertreter: Herr Kommerzialrat Siegmund Feldmann (Josefstädter Tempel); Schriftführer: Herr Ing. Hugo Korditschek (III., Untere Viaduktgaase 13); Kassier: Leopold Grünspann (X., Tempel Favoriten). Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Wien. Montag, den 27. November, im Klubsaal der „Hakoah", I., Wiesingerstraße 11 (Cafe" Atlashof. eigener Eingang, Souterrain), Vortrag des Herrn Dr. Leo. Goldhammer: „Die Juden in der Statistik." Beginn y>8 Uhr abends. Eintritt frei. Gäste willkommen. Jüdischer Angestelltenverband „Emunah", Wien, I., Salzgries 14. Samstag, den 25. d. M., 8 Uhr abends, Vortrag des Herrn Dr. Emil Gutheil: „Psychologie des jüdischen Humors." Eintritt frei. Gäste willkommen. Eli Strauß, der Verfasser des Buches „Geht das Judentum unter?" hält Samstag, den 25. November, um Ya8 Uhr abends Jim Heim der Jung-Wizo „Mirjam", Wien, I., Jordangasse 7, einen Vortrag über „Palästina oder Birobidschan?". Akademischer Verein jüdischer Mediziner. Unsere 49. Generalversammlung, die am 2. November stattfand, zeitigte folgendes Ergebnis: Zum dritten Mal wurde Kollege cand. med. gendes Ergebnis: Zum dritten Male wurde der bisherige Präsident wiedergewählt; Vizepräsidenten wurden die Kollegen weiteren wurden zu Ausschußmitgliedern gewählt die Kollegen Fritz Haberfeld, Erwin Lencz, Aaron Horn, Jakob Leinwand, Eva Diamand, Marceil Kavalek, Otto Kander, Artur Reinkraut und N. Schatzberg. — Am 26. November findet im Cafe* Edison, VIII., Alserstraße 9, unser „Jüdischer Abend" mit Tanz und reichhaltigem Programm statt. Beginn 8 Uhr. Eintritt: 90 Groschen für Mitglieder und S 1.20 für Nichtmitglieder. Gäste willkommen! „ Jossele-Rosenblatt-Gedenkfeier. Samstag, den 25. November, um 8 Uhr abends im Festsaal des Hotel Post, Wien, I., Fleischmarkt 24 (Eingang Drachengasse). Eintrittskarten zum Preise von S 1.— bis 5.— im Sekretariat des Hilfskomitees, Wien, IL, Leopoldsgasse 16 (Tel. A-48-4-15), und bei einer Reihe durch ein Plakat gekennzeichneter Verkaufsstellen. V. Z. H. „Theodor Herzl", II., Krummbaumgasse 10, Souterrain. Samstag, den 25, November, beginnt in unserem Heim ein Seminar über „Nationale Assimilation und Dissimilation des Judentums" unter Leitung von Dr. Leo Goldhammer. Einleitendes Referat Dr. Leo Goldhammer. Die Seminarabende finden von nun an regelmäßig alle zwei Wochen statt. Vortragsbeginn immer um %9 Uhr. Freitag, den 24. November, um %9 Uhr Chug Xwri bei Bb. Meißner, IX., Porzellangasse 24. Bei allen Veranstaltungen am Samstag abends sind jüdische Hochschüler und Hochschülerinnen als Gäste herzlichst willkommen! t Histadruth Iwrith. Samstag, den 25. November, pünktlich Uhr abends, im Saale der „Stanislauer", IL, Praterstraße 11, I. Stock, Vortrag: Prof. Dr. B. Klar über „Schirath hathanach"; Seminare der HiBtadruth: Samstag, den 25/November, %7 Uhr abends, im Saale der „Stanislauer", Wien. IL, Praterstraße 11, Seminar für neuhebräische Literatur CS. Auerbach); ya8 Uhr abends: Seminar für- Mischnah und Agadah (Rabbiner Dr. Zikier). Oneg Schabbat.h f ür die Jugend. Samstag, den 25. November, %7 Uhr abends, im Saale der „Mirjam". L, Jordangasse 7, Oneg Schabbath der Histadrutb Iwrith für die Hebräisch lernende Jugend. Vor- Das zeitgemäße Chanuka-Geschenk: Die Sicherung eines Studien- oder Ausstattungsbeitrages für Söhne und Töchter um S 1.— bis 10.— monatlich durch den „FAMILIEN SCHUTZ" gemeinnützige Vereinigung für Familienfürsorge Der „FAMILIENSCHUTZ" stellt die Leistung bei der Lebensversicherungs- Gesellschaft „P h ö n i x" sicher Der „FAMILIENSCHUTZ" wird von der Wiener Kultusgemeinde befürwortet Ein Anruf der Nummer R-43.500 genügt! Adresse: „FAMILIENSCHUTZ", H. Bez., Asperabrückengasse 2. m tragende: Dr. Ch. Tartakower, J. Meilen u. a. Gesang: die Konzertsänger B. Frischmann und S. Krybus. Talmud-Thora-Vereln für den IV. und V. Bezirk. In diesem Schuljahr werden auch Hebräischkurse (Methode Iwrith b'iwrith) für Buben und Mädel geführt. Der Unterricht wird nach modernen Prinzipien täglich zwischen 3 und 7 Uhr nachmittags xmentgeltlich erteilt. Neueinschreibungen: täglich von 5 bis 6 Uhr nachmittags im Schullokal beim Lehrer Arie F r ä n k e 1. Die schwarze Garde defiliert vor der „Gluckstelle Stein" Donnerstag mittags gab es in der Wipplingerstraße einen Riesenrummel. Neugierige blockierten die Straße förmlich, so daß die Wachleute Mühe hatten, die Fahrbahn freizuhalten. Um :3/4l2 kam ein langer Zug von Schornsteinfegern unter der Führung des Genossenschafts-Obmannes Kommerzialrat Q u e s t e r anmarschiert, um vor dem neuerrichteten Glücksdenkmal der „Glückstelle Stein" an der „Hohen Brücke" zu defilieren. Anschließend sprach Architekt Prof. Ernst Lichtblau über die Entstehung des Denkmals vom Standpunkte des Architekten. Er gab dejr Bewunde» rung über die betriebsame und zielbewuß&ü Arbeit im Hause Stein Ausdruck und führte aus, daß auch die Räume des Hauses Stein seit Jahren zielbewußt und in künstlerischer Weise umgebaut und ausgestattet werden. Der Obmann der Rauchfangkehrergenossenschaft, Kommerzialrat Quester, dankte ebenfalls, sowohl Kommerzialrat Stein v für die Unterstützung dieser Feier, wie auch den Vertretern der Presse für den Besuch, und gab interessante Aufschlüsse darüber, warum der Rauchfangkehrer als Glückssymbol dient. Die stimmungsvolle kleine Feier, die auf der Straße ungeheures Aufsehen erregte und zu einer förmlichen Verkehrsstörung geführt hatte, schloß damit, daß ein Schornsteinfeger eine hohe Leiter erklomm und dem Denkmal einen Ehrenkranz umhängte. Die „Gleichschaltung" bei der Wiener Ufa Aus Leserkreisen wird uns geschrieben: Die Ufa-Filme laufen in Wien. außer in dem Ufa- Tonkino in der Taborstraße noch in vielen anderen Theatern, deren Publikum sich zu einem großen Teil aus j ü d i s c h e n Besuchern ergänzt. Zuerst kommen die Filme im Kärntner-, Stafa-, Votivpark-, Haydn-, Kolosseum-, Busch-, Gartenbau- und Ufakino heraus. Dieses Filmunternehmen, das nach außenhin gern seine Neutralität betont, in Wirklichkeit jedoch ganz auf den Hitler-Kurs eingestellt ist, hat durch eine neue Tat bewiesen, daß es die Juden nicht anderes betrachtet, als es ihre Gesinnungsgenossen im Dritten Reiche tun. Soeben sind bei der Ufa im Anschluß an die Kündigungen im Frühjahr alle Angestellten entlassen worden, die entweder jüdischer Abstammung oder selbst Juden sind oder einen jüdischen Ehepartner besitzen. Mit dieser Tat-hat die Ufa das Urteil über sich selbst gesprochen. Es gibt kein Mittel, die Ufa an, der Durchführung dieser Entlassungsaktion zu hindern. Es gibt jedoch auch kein Mittel, die jüdischen Kinobesucher zum Besuch der Ufa- Kinos und Ufa-Füme zu zwingen. Auch Unternehmen, die mit der Ufa Verträge schließen und Ufa-Filme spielen, sind auch dann mit der Ufa eines Sinnes, wenn gerade zufällig bei ihnen keine Ufa-Filme zu sehen sind. Aus der Filmweli Heute: Irene Dünne in „Entfesselte Menschen66 Ein neuer amerikanischer Filmstar beginnt Buropa zu erobern: Irene Dünne. Heute erscheint im Kreuz-Kjino ein neuer Film mit der Künstlerin, und zwar „Entfesselte Menschen" von Edna Färber. Neben Irene Dünne spielen Richard Dix und Estelle Taylor die Hauptrollen dieses Films, der viele interessante jüdische Szenen aufzuweisen hat. Heute: „Zwischen gestern und morgen66 Der mit größter Spannung erwartete neue Sylvia- Sidney-Film der Paramount startete Dienstag im Schweden-Kino. Die Künstlerin, die mit ihrer „Jennie Gerhardt" einen Riesenerfolg hatte, spielt Wer die Hauptrolle eines Kriminalfilms. Der Uraufführung dieses Films im Schweden-Kino geht ein gewohnt reichhaltiges Beiprogramm voraus, „Der Geigenmacher von Mittenwald66 Ein Film nach Motiven des gleichnamigen Romans von Ludwig Ganghofer erscheint nächste Woche in mehreren Wiener Kinos. Vor allem ist es die Gebirgswinterlandschaft, die sich hier in einer prächtigen Bildersymphonie vor dem Beschauer auftut. Restauration Nagel (ehem. Hotel New York) letzt II, Praterstraße 33 _TIMPHON R.47-4.49__ Josef Millet, Noten-, Gesang- und Harmonielehrer gew. Professor der Musikschule Tel-Awiw und Dirigent des poln. Tempels, Mitglied des Oesterr. Musiklehrerverbandes, gibt wieder Unterricht. Wien II, Taborstraße 39, Tür 32. der wirkliche Alleinstehende jüdische Witwe Mitte 40, mit kleinem Nebenverdienst, sucht ehrbare Bekanntschaft eines jüd. charaktervollen Herrn zwischen 48 und 55 Jahren zwecks baldiger Heirat. Unter „M. S." an die Expedition dieses Blattes. Zane Grey's „Geheimnisvoller Reiter66 als Film Zane Greys erfolgreicher Abenteurer-Roman „Der geheimnisvolle Reiter" wurde von der Paramount verfilmt und erscheint bereits kommende Woche in Uraufführung im Kreuzkino, I. Sind Gangster Helden? „Jeder amerikanische Polizist weiß, daß der Gangster nur bewaffnet und in Banden eine wirkliche Gefahr darstellt. Allein und verlassen ist er ein Feigling, der jeder Gefahr auszuweichen sucht." Diese Worte sind als Motto dem sensationellsten aller Unterweltsfilme, „Der Mann mit der Narbe" („Scarface") vorangestellt, der mit Paul Muni, dem weltberühmten Darsteller des „entflohenen Kettensträflings" in der Titelrolle heute im Burg- und Rotenturm-Kino in amerikanischer Originalfassung (mit deutschen Schrifttiteln)' zur Uraufführung gelangt. Ein neuer Filmverleih Unter der Leitung des Herrn Karl Katzeneil, eines Filmfachmannes, der seit fünfzehn Jahren als Filmverleiher und Kinobesitzer tätig ist, hat sich in Wien eine Gesellschaft gebildet, die sich mit Verleih und Vertrieb von Filmen befaßt. Die ersten drei Filme der Gesellschaft entstammen der deutschen Produktion. Es sind dies: „Elisabeth, die weiße Schwester von St. Veith" von Thea von Harbou. Die Hauptrolle spielt Herta Thiele. Der zweite Film ist ein musikalisches Lustspiel, in dem Marc eil Wittrisch die Hauptrolle spielt. Dieser erste Marcell- Wittrisch-Film führt den Titel „DasLiedderLieb e". Der dritte Film heißt „Höllentempo" und zeigt in der Hauptrolle den Filmsensationsdarsteller Salto King. Weitere Filme werden von dem Filmverleih vorbereitet. Die Büros besitzt die Gesellschaft in Wien, VH., Neubaugasse 1. „Continental-FüingeseUschalt" Unter diesem Titel hat sich in Wien eine Produktionsgesellschaft gebildet, die bereits in nächster Zeit mit der Produktion von Filmen beginnen wird. An der Spitze des Unternehmens steht Herr H. H. S a t o r i. Als ersten Film dreht die „Continental" die „Ka- 'meliendame" mit Nora Gregor in der Hauptrolle. * Amtliche Verlautbarungen der Ifrael* Kultusgemeinde Wien; Die ' Kleider-Stelle der Fürsorge-Zentrale bittet dringendst um Zuweisung von brauchbaren Bekleidungsgegenständen jeder Art, Wäsche, Schuhe usw. für Männer, Frauen und Kinder. Telepho-. nische oder schriftliche Benachrichtigung erbeten an die Fürsorge-Zentrale der isr. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, Tel, U-25-5-85, welche die Abholung Veranlaßt. Israelitischer Jugendgottesdienst. Samstag, den 25. November 1933, findet in allen Gemeinde- und Vereins-Synagogen der Jugendgottesdienst um 3 Uhr nachmittag statt. Predigten, beziehungsweise Schrifterklärungen in den israelitischen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 24. November 1933, werden bei den um 4 Uhr beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten, beziehungsweise Schrifterklärungen abgehalten, und zwar: I., Seitenstettengasse 4, Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang; II., Tempelgasse 3, Oberrabbiner Dr. I. Taglicht; VI., Schmalzhofgasse 3, Rabbiner Dr. J. Drobinsky; VIII., Neudegger« gasse 12, Rabbiner Dr. M. Bauer; IX., Müllnergasse 21, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; X., Humboldtgasse 27, Rabbiner Dr. A. Weiner; XDX., Dollinergasse 3, Rabbiner Dr. A. Frankfurter; XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein. Samstag, den 25. November 1933, beim Hauptgottesdienste: Schrifterklärung: XX., Klucky» gasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein. Mediziner-Stiftungen Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von S 135.-- für die Dauer der gesetzlichen Studienzeit und für ein weiteres Jahr nach Beendigung desselben; einer im Betrage von S 80.— einmalig. — Bewerbungsberechtigt sind: mittellose, fleißige, unterstützungswürdige jüdische ordentliche Hörer der Medizin an der Wiener Universität. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Mittellosigkeitszeugnis, Inskriptionsnachweis, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Dezember 1933. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 2,1. Stock, Tür 16 (Fürsorge-Zentrale). Zur Bewerbung sind Gesuchsbogen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (I., Seitenstetteng. 2, I. Stock, Tür 16), unentgeltlich zu beziehen sind. Die Gesuchsbogen enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Eigentümer, Verleger, Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: ^^^^gjj^^^ Druck: Druckerei- und Verlags-A.-G. Ignaz Steinmann, beide Wtea,