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Die neue Welt · 1933-09-29 · Heft 316 (29.9.1933) · page 10

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Journal
Die neue Welt
Volume
7 (1933)
Issue
Heft 316 (29.9.1933)
Date
1933-09-29
Page
– (sequence 10)
Language
German
Belongs to
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äeite 10 DIE NEUE WELT Nr. 316 GRABSTEINE FRIEDLÄNDER & DEUTSCH Wien, 1, Bez., SeUensiettengasse 2, Telephon V-28-1-28 XL, Zentrattriedhof neb.d. 7. Toi, Telephon U-18-0-85 men. — Zwecks Gründung von Haganah-Gruppen in den österreichischen Bundesländern sind die Vorarbeiten bereits aufgenommen worden. Touristik- und Skiklub Hakoah. Tourenprogramm für Sonntag, den 1. Oktober: 1. Wienerwald, Treff punkt Hütteldorf um 9 Uhr, Bndstation der Stadtbahn. Route: Hütteldorf—Sophienalpe—Hainbach—Buchberg— Hadersdorf — Hütteldorf. Führer: Dr. Mandler. — 2. Mandlin g.- Abfahrt Sonntag ab Südbahnhof 6.20 Uhr nach Berndorf. Weekend-Karte, Relation S 3.90. Führer: Ernst Korber. Telephonische Anmeldung unter A-ll-1-66. — Sonntag, den 8. Oktober, Treffpunkt Pötzleinsdörf, Ende 41er um 9 Uhr. Führer: Ernst Grab. — Infolge des Feiertags entfällt Freitag der Klubabend; nächste Zusammenkunft Freitag, den 6. Oktober, im Klubheim, I., Wiesingerstraße 11. Gäste herzlichst willkommen. Handball. Hakoah I—Sportklub I 5:5 (?; 3). Im zweiten Meisterschaftsspiel, das die Hakoah in der ersten Klasse austrägt, gelang es ihr, in einem prächtigen und äußerst spannenden Kampfe der Spitzenmannschaft des Wiener Sportklubs einen wichtigen Punkt abzunehmen. Hakoah erzielt durch Spitz die-Führung, Schaff er gleicht für die Gegner aus und Marecek bringt diese in Führung. Spitz vollendet seinen Hattrick und "bringt die Blauweißen neuerlich in Front, doch wieder gleicht Sportklub vor der Pause aus Nach Halbzeit beginnt Sportklub sehr energisch und erringt durch zwei mehr als glückliche Treffer von Janisch und Freitag einen anscheinend genügenden Vorsprung von 5 :3, doch die Hakoah gibt sich nicht geschlagen und erkämpt durch Fritz Weiniger und Spitz den Ausgleich. Die letzten Minuten sehen die Hakoah prächtig in Schwung, doch das Glück steht dem Sportklub zur Seite. Damit ist der rührigen Handballsektion ein neuer prächtiger Erfolg geglückt; — Die letzte Vollversammlung, welche am vergangenen Freitag statfand, war ausgezeichnet besucht und zeigte, daß die Sektion in ständigem Aufstieg begriffen ist. Die Leitung, welche derzeit in Händen des Altsektionsleiters Julius R o s e n f e 1 d und des sportlichen Führers Max R o t h ganze Arbeit leistet, erwartet die baldige Rückkehr ihres bewährten und ausgezeichneten Sektionsleiters O. Glücksmann, um neue Pläne durchzuführen. Am kommenden Sonntag spielt die Hakoah um dreiviertel 10 Uhr mit der Reserve und um 11 Uhr mit der ersten Mannschaft auf dem Hakoah-Platz gegen Donau. Es wird ein schöner Kampf erwartet. Häusler spielt gegen W. A. O. Wie bereits berichtet, ist Häusler zur Hakoah rückgekehrt und wird bereits am 8. Oktober im Meisterschaftsspiel gegen W. A. C. tätig sein. Das Match gewinnt dadurch an Bedeutung, daß W. A. C. und Hakoah der Spitzengruppe angehören. Die Athletiker stehen an vierter und Hakoah an dritter Stelle. Hakoah stellt folgenden Angriff: Weißkopf, Häusler, Stern, Mausner, Reich. Jüdischer Sport-Jugendbund. Es gibt leider in Wien nur zwei jüdische Sportvereine. Hunderte jüdischer Jungen stehen noch immerhin fremdem Lager. Um alle jene zu sammeln, die sich als Nationaljuden bekennen; hat sich unter Führung des Verbandskapitäns'des Jüdischen Sportverbandes Emahuel F i s c u s ein Komitee gebildet, das einen „Jüdischen Sport-Jügendbund" ins Leben rufen will. Jugendliche im »Alter von 12 bis. 18 Jahren, die noch keinem jüdischen Verein angehören, werden ersucht,-dem neuen Vereine beizutreten. Mitgliedsbeitrag wird nicht eingehoben. Anmeldungen sind an Emanuel Fiscus, IL, Ybbsstraße 3, zu richten. . Einweihungsfeier des J. A. V. „Emunah". Der durch «eine erfolgreiche Tätigkeit bekannte jüdische Angestelltenverband „Emunah" beging am 9. d. M. aus Anlaß der Erwerbung eines eigenen Verbandsheimes (I., Salzgries 14) eine Feier. Vor den sehr zahlreich erschienenen Mitgliedern hielt Herr Rabb. Dr. Kupfer eine tief durchdachte und wärmempfundene Festrede. Die Rede wie auch ein Vortrag des Koll. J. S. Taubes, der eine stimmungsvolle Novelle voh'PereZ brächte, fanden großen Beifall. Es wäre zu wünschen, daß diesem Verband, der in schwerer Zeit die Interessen der jüdischen Angestellten in aufopferungsvoller Weise vertritt, von Seiten der jüdischen Oeff entlichkeit auch die verdiente Beachtung und Unterstützung zuteil würde. Von der Histadruth Iwrith Sonntag, den 1. Oktober 1933, 10 Uhr vormittags, spricht M. M. Ussischkin im Saale der Zionistischen Bezirkssektion, II., Praterstraße 13, über „Die hebräisch e W e 11 b ew e g u n g". Eintritt* nur für Hebräischsprechende. Wochen-Kalender Sept.-Okt. 1933 "wn Tjnn Tischri 5694 29 Freitag 9-b Sabbateingang 5.25 noa öl» a*w 30 Samstag 1<M Sabbatausgang 6.15 T3»ö ,11M Öl' 1 Sonntag ll-w 2 Montag 18-a» 3 Dienstag 13-» 4 Mittwoch 14-i> maß aip 5 Donnerstag ftlSÖt 'K Vortrag Usslschklns über , die hebräische Universität Donnerstag, den 28. September 1933, pünktlich 8 Uhr abends, spricht M. M. Ussischkin (deutsch) vor geladenen Gästen im Festsaale des Handelsmuseums, EX., Berggasse 16, über „Die hebräische Universität". Eintritt nur gegen Vorweisung der ausgeschickten Einladung. Sonntag, den 1. Oktober 1933, pünktlich 8 Uhr abends, im Saale des hebräischen Lehrerseminars, II., Tempelgasse 3, III. Stock, Hebräischlehrerkonferenz. Auf der Tagesordnung sehr wichtige Angelegenheit. Erscheinen aller Lehrer Pflicht. Montag, den 2. Oktober 1933, pünktlich 8 Uhr abends, im Saale des Lehrerseminars, II., Tempelgasse 3, Sitzung des .Tugendrates der Histadruth Iwrith. Besondere Einladungen wurden nicht ausgeschickt. Eltern, Schul- und Kursleiter und Hebräischlernende! Bedient euch immer der Lehrer des Lehrerverbandes der Histadruth Iwrith. Schriftliche Anfragen Wien, I., Bräunerstraße 7, Tür 10. Hochwertiger englischer Unterricht, einzeln und in Gruppen, mit besonderer Berücksichtigung von Palästina-Emigranten, Abfassung von Offerten usw. VIII., Kochgasse 22/15. Dienstag bis Freitag von 6 bis 8 Uhr abends. Oberrabbiner M. Mayersohn ist von seinem mehrmonatlichen Urlaub aus Palästina nach Wien zurückgekehrt. Sprechstunden: 10 bis 12 Uhr vorm. und 3 bis 5 Uhr nachm., II., Adambergergasse. Hebräischkurse in der zionistischen Sektion Prater, II., Jungstraße 8. Klasse: 1. bis 5. Modernes Hebräisch, Lesen, Schreiben, Beten, Bibel, Talmud, liturgische Gesänge. Einschreibungen täglich von 3 bis 6 Uhr nachmittags. Helfet den jüdischen Studenten! Die Mensa academica judaica ohne Geldmittel. Der Verein zur Erhaltung und Förderung der Mensa academica judaica, der sich zur Aufgabe gemacht hat, den Studenten in der Mensa academica judaica ein Mittagessen — oft die einzige Mahlzeit — ohne jedes oder um ein sehr geringes an die tatsächlichen Gestehungskosten nicht heranreichendes Entgelt zu bieten, ist zu Beginn des neuen Schuljahres jeder. Geldmittel bar. Um doch die Mensa academica judaica, in der hunderte jüdische Studenten ausgespeist werden," wieder eröffnen zu können, sieht sich der genannte Verein gezwungen, die Aufmerksamkeit der gesamten jüdischen Öeffentlichkeit auf diese für die jüdische Studentenschaft lebenswichtige Institution zu lenken und zur raschen und ausgiebigen Hilfe aufzurufen. Adresse für Geldsendungen: Verein zur Erhaltung und Förderung der Mensa academica judaica, IX., Zimmermannplatz 8, Postsparkassenkonto Nr. 30.372. Leiden Sie an fixen Ideen? Hoffentlich sind Sie nicht gleich vielen Unverbesserlichen von der fixen Idee besessen, daß „billig" gleichbedeutend ist mit „minderwertig". Nur keine Angst vor „billigen Preisen" . . . Schiffmahn hat schon vielen Zehntausenden bewiesen, daß die außergewöhnliche Billigkeit seiner Waren nicht auf Kosten der Qualität geht. Machen Sieeinen. Versuch — Anschauen kostet ja riichts —, besichtigen Sie noch heute in den Schaufenstern auf der Taborstraße 48 die neuesten „D a ni e n - M ä n t e 1" und die „Haushaltun.gs- Artik«l", . . ,. vergleichen Sie Qualität und Preis, Sie werden erkennen müssen, daß Schiffmann hochwertige Qualitätswaren für wenig Geld bietet., Für das Geld, welches Sie durch den Einkauf bei Schiffmann ersparen, werden Sie schon Verwendung finden. Nützen Sie die „5-Tage-Okkasion" in eleganten, aparten Damen-Mänteln und die berühmte „Wirtschafts-Woche" zu Ihrem Vorteil,aus. Merken Sie-vor: S amstag (30. d.) geschlossen! Also vorher zu Schiff mann, II., Taborstraße 48. Provinz-Versand per Nachnahme. Fahrtvergütung. E Aus der Film weit Heute Freitag — „Fleisch" Heute Freitag erscheint im Kreuz-Kino der Metro- Film „Fleisch", der von der ausländischen Kritik als der beste Wallace Beery-Film bezeichnet wurde. Wallace Beery, dessen Spezialität die Darstellung sympathischer Männer mit Herz und Gemüt ist, spielt in diesem Film einen gutmütigen Athleten, der die Herzen unseres Publikums im Sturme erobern wird. Kein wohlfrisierter Filmheld, kein Elegant, dessen Smoking dem letzten Modejournal entstammt, aber ein prachtvoller, sympathipathischer Kerl, über dessen Eigenheiten man herzlich lachen und dessen wechselnde Lebensschicksale man mit Interesse verfolgen wird. Der Cina Kaus-Film „Schwimmende Stadt" Nächste Woche erscheint im Schweden-Kino ein hochinteressanter Film unter dem Titel „Schwimmende Stadt", dem der Roman „Ueberfahrt" der bekannten Wiener Schriftstellerin Gina Kaus zugrunde liegt. Der ^IIIIHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIN An die Freunde und Leser des Blattes! Wenn Sie der Ansicht sind, daß die „Neae Welt" ein empfehlenswertes Blatt ist, geben Sie uns freundlichst die Adressen von Freunden und Bekannten an. Wir werden denselben die „Neue Welt" durch mehrere Wochen zur Probe gratis zukommen lassen. Wenn wir uns bei der Werbung auf Sie berufen dürfen, bitte dies ausdrücklich zu bemerken. Aus der Zusendung erwachsen weder Ihnen noch den Empfängern irgend welche Verpflichtungen. Die Verwaltung der „Neuen Welt". 'l||||||||||]||!ll!lllllllll!illl!!llllllllllllllllllllll!IIUIlilllllll>,' Restauration Nagel (ehem. Hotel New York) jetzt II, Praterstraße 33 TELEPHON R-47-4-49 Lebensversicherungs-Gesellschaft PHÖNIX Aus dem Jahresberichte 1932: 'Versicherungsbestand Prämien- und Zinsen- Einnahmen Garantiemittel Auszahlungen an d. Versicherten S 2.728,000.000'- „ 179,000.000-- „ 527,000.01)0'— 60,000.000- TaHgkeltsgeblet: Oesterreich, Deutsches Reich: ischechoslovakiache Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Fürstentum Liechtenstein, Ungarn, Polen. Jugoslavien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien. Palästina, Syrien Türkei. Tunis und Aegypten. ' Gründlichen Unterricht in ENGLISCH und HEBRÄISCH erteilt junge Dame gegen mäßiges Honorar. Zuschriften unter „E. JB," an die Verwaltung des Blattes Hui lübsches, sonniges, separiertes, möbliertes Gassenzimmer an soliden Dauermieter(in) abzugeben. Angenehmes Heim, schönes Haus. VI, Esterhazygasse 20/17. Eventuell könnte auch ein separiertes Kabinett in nächster Zeit vermietet werden Körperpflege IV, Suttnerplatz 8, Tür 7a Telephon A-32-7-17 BEI / BESTELLUNGEN , BITTE SICH AUF .DIENEUE WELT« ZU BERUFEN! Film spielt auf einem eleganten Ozeandampfer während der Ueberfahrt nach Amerika, auf der sich viele Schicksale erfüllen. Lothar Men des besorgte die Inszenierung; dieses eigenartigen Films, dessen Hauptrollen von prominenten amerikanischen Stars gespielt werden. Stan Laurel & Oliver Hardy-Premiere 1 Die Metro brachte Dienstag im Rotenturm-Kino die neueste Stan Laurel & Oliver Hardy-Komödie heraus. Der Film, der den Titel „Zwei von der Zankstelle" führt, wirfl von der großen Gemeinde der beiden Komiker um so lebhafter begrüßt werden, als sich die beiden Freunde in diesem Meisterwerk tollster Situationskomik selbst übertreffen. Der diensteifrige Stan war noch in keinem Film so ungeschickt wie in diesem und der dicke Oliver hat alle Ursache, die Schale seines Zornes über ihn auszugießen. Austritte aus dem Judentum Toker geb. Bavinsky Margarete, geb. 14. Juli 1899 Hussowitz, verh., XX., Allerheiligenplatz 12. — Mezei geb. Faludi Gisela, geb. 20. April 1886 Oedenburg, verh., IV.» Favoritenstraße 12. — Arnold Jeannette, geb. 3. November 1899 Stanislau, ledig, IV., Blechturmgasse 26. — Elias Karl, geb. 4. Oktober 1902 Wien, ledig, I., Elisabethstr. 13. — Walter geb. Prohaska Aloisia, 27. Jänner 1901 Wien, verh., II., Ausstellungsstraße 31. Festsaal 220 Sitzplätze Vortragssaal zirka 150 Sitzplätze für Veranstaltungen, Versammlungen, Vorträge, Konzerte, Konferenzen usw. gegen mäßiges Entgelt zu vergeben Auskünfte: Verbandsheim II., Untere ÄwaarSenif r. 98 IX* Uaiversitätsstraße Druck; Druckerei- und Verlags-A.-G. Ignaz Steinmann, beide Wtoa,

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