Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 7 (1933)
- Issue
- Heft 296 (12.5.1933)
- Date
- 1933-05-12
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 296 DIE NEUE WELT Seite 11 Der XVI1K Ziontstenkongreß Wir erhalten folgende. Zuschrift:.! Die Orts- und Zeitfrage des bevorstehenden XVIII. Kongresses ist nun aktuell geworden. Ich ergreife i somit die Gelegenheit, um die Aufmerksamkeit der inter-; essierten Kreise auf die besondere Eignung 'des'schönen! Kurortes A b b a z i a (Italien)" für die Abhaltung des nächsten Kongresses zu lenken. Bereits im Jahre 1930 habe ich die Initiative ergriffen und in Einvernahme mit dem Vorstande der Abbazianer Kultusgemeinde und der Kurverwaltung eine langwierige Korrespondenz mit dem Central Office in London geführt, um den XVII. Kongreß nach Abbazia bringen zu können. Auch die italienische Regierung in Rom hat bereits ihre Zustimmung und das weitestgehende Entgegenkommen für den Kongreß in Abbazia zugesichert. Herr Dr. Nahum aus Milano war auch beauftragt gewesen, über die Eignung Abbazias an Ort und Stelle Eindrücke zu sammeln und über diese nach London mitzuteilen. Herr Dr. Nahum war hier, doch der Kongreß war in Basel. Nicht Herr Dr. Nahum, vielmehr die in dem Briefe des Zentralbüros vom 10. Dezember 1930 mir angedeuteten verschiedenen Umstände dürften daran schuld gewesen sein. Im August 1931 war Prof. Weizmann in Abbazia. Gelegentlich einer gemeinsamen Unterredung erklärte mir Prof. Weizmann seine volle Zustimmung für den nächsten Kongreß in Abbazia. Diese Tatsachen vorausschickend, möchte ich die Eignung Abbazias für den nächsten Kongreß hier wiederholen und unterstreichen. In politischer Hinsicht sei nur betont: daß Abbazia in Italien liegt. In jenem Italien, dessen Könige und Regierungen seit Jahrhunderten den jüdischen Bürgern gegenüber keine Ausnahmsgesetze kannten, wo die jüdischen Staatsbürger die vollste Gleichberechtigung und Bürgerfreiheit genießen, ja selbst die hier weilenden fremden Bürger jüdischer Konfession einer liebenswürdigen, ungestörten Gastfreundschaft sich erfreuen können.. Die geographische Lage Abbazias ist ebenfalls durch die unmittelbare Nähe des Triester Hafens (eine Stunde Autofahrt) und des Fiumaner Hafens (20 Minuten Seefahrt) besonders geeignet, die Reise aus dem Erez und Amerika billig und bequem gestalten zu können. Die unmittelbare, gute Schnellzugsverbindung mit Wien, Prag, Zagreb und Budapest erschweren in keiner Weise die Reise der Delegierten und Gäste aus dem Osten und Westen Europas. Besonders aber die klimatischen Verhältnisse Abbazias sind dermaßen gottgesegnet, daß Abbazia zu jeder Jahreszeit jedem Besucher eine Erholung und Erfrischung bietet. Die modernen Hotels ersten,Ranges bieten ein komfortables Heim ihren Gästen. Der. weltberühmte Quarnerosaal. am; Meeresufer , ist für die Abhaltung der Vollsitzungen vorzüglich geeignet, wie auch die Nebenräume und Dependances ,für die Kommissionen. ' Die Institutionen der Kultusgemeinde und die rituellen Restaurationen sorgen in gebührender Weise für die religiösen und rituellen Bedürfnisse der Kongreßteilnehmer. Ich spreche nicht pro domo, sondern im Interesse des Kongresses und seiner Teilnehmer, wenn ich für die Abhaltung, des nächsten Kongresses-.in Abbazia-' bei allen kompetenten Stellen und Gesinnungsgenossen hiemit Stimmung zu machen mir erlaube. Der XVIII. Kongreß gehört nach Abbazia, Italien! Prof. AI. Stern, Oberrabbiner von Abbazia. „Schicksalsfragen des Judentums" Aus Präg wird uns geschrieben: Oberbaurat Robert Stricker sprach als Gast der "Union der Zionisten-Revisionisten am 22. April im Festsaale des Prager Jüdischen Rathauses. Schon lange vor dem angesagten Beginn war der Saal vollbesetzt und viele Leute konnten, nicht mehr Einlaß finden. Prok. Arno "Stampf eröffnete'mit einer kurzen Ansprache den Abend. Sodann ergriff Ing. Stricker das Wort und führte im wesentlichen aus: D,as Weltjudentum ist heute bis in seine tiefsten Tiefen aufgewühlt durch die unerhörten Vorfälle in Deutschland, Nicht diemomentanen Gewalttaten, nicht der Boykott, der sich gegen die Existenz der Juden Deutschlands richtet, sind das ärgste Vergehen Deutschlands. Derartige Bewegungen hat das Judentum schon oft erleiden müssen. Ein Kampf aber, der sich gegen die Kinder unseres Volkes richtet, kann nicht vergessen und nicht verziehen werden. Der jüdischen Jugend Ün Deutschland ist für heute und morgen jeder Weg ins Leben abgeschnitten. Das Weltjudentum hat sich zur Abwehr erhoben. Proteste, Demonstrationen, diplomatische Demarchen, auch diese Dinge,' sind: bald vergessen. Nicht vergessen werden wir aber das, was uns heute in Fleisch und. .Blut ..übergegangen ist, die. Abkehr von allem Deutschen. Das Wichtigste ist heute der Boykott, der in der ganzen Welt vom Judentum gegen Deutschland durchgeführt wird. Dieser Boykott wurde von keinem Menschen, von keiner Instanz veranlaßt. Aus diesem Grunde kann er auch von keinem Menschen und keiner Instanz beseitigt werden. Die Assimilation, die in Deutschland zu höchster Stufe gelangte, hat heute die Hohlheit ihrer Ideologie gezeigt. Menschen, die sich seit zwei und drei Generationen als Deutsche fühlten, mußten heute erkennen, , daß sie Juden sind und immer als Juden betrachtet werden. Wozu müssen wir aber nach Deutschland sehen? Betrachten wir uns hier unsere Juden Prags, die im Kasino sitzen, in deutschen Vereinen an der Spitze stehen, glücklich sind, dort ihren hohen Mitgliedsbeitrag zahlen zu dürfen. Auch Sie wollen nicht als Juden betrachtet werden, sie wollen, als Deutsche gelten. Die Getauften und Bäldgetauften auch1 in diesem Staate werden sie erkennen müssen, daß sie immer. Juden bleiben müssen. Die einzigen Menschen, die in den letzten Jahren den Liberalismus auf ihrer Flagge führten, waren die Juden, die keine Juden sein wollten. Die zweiteinte rnationaie hat heute ausgespielt. Die S. P. D. Deutschlands hat sich als nationale Gemeinschaft erklärt. In sozialdemokratischen Versammlungen in Wien — mit Ausnahme der Leopoldstadt — hört man heute ununterbrochen das allbekannte Klagwort „Der Jud ist schuld". Und dieser Richtung läuft unsere Jugend zu. Sie läßt sich gefangen nehmen von den großen, aber leeren Schlagworten. Der einzige Weg aus jüdischer Not und jüdischem Elend führt das Judentum nach Erez JIsrael. Nicht nach einem kulturellen Zentrum,' das manche, die sich Zionisten nennen, als erstrebenswertes Ziel ersehnen. Nicht nach einem Palästina, das ein Versuchsfeld :fur marxistische Probleme ist. Erez Jisracl kann nur dann die Lösung der Judenfrage bringen, wenn .es das Produkt ist jenes reinen und ehrlichen Zionismus, wie ihn Herzl schuf: Der Judenstaat zu beiden Seiten des Jordan ist die Zukunft d e s: Ju d e n t u m s." Ing. Stricker rief auch diesmal wieder durch Inhalt und Rhetorik seines Referats ungeheure Beifallskundgebungen hervor. Jüdische f£unstler§piele/ Wien II/ Praterstraße 34 Die Schauspieler der Wilnaer Truppe schließen das Wiener Gastspiel am 15. ,d. M., bis zu welchem Zeitpunkte die Schalom-Asch-Auff ührung „Kidusch Haschern" auf dem Spielplane Verbleibt. „Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums". Das soeben erschienene Aprilheft der (.Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums" enthält eine Reihe bemerkenswerter Abhandlungen,; die als Beweis dafür angesehen werden können, daß die , deutsche Judenheit trotz ernster Sorgen die Pflege der J. hauptsächlich durch jüdische Gelehrte in Deutschland begründeten jüdischen. Wissenschaft nicht außer Acht zu lassen sucht. Lichtbilder-Vortragszyklus über l'alnstinn. Frau Dr. Grete Kernegg, die kürzlich aus Palästina zurückgekommen ist, spricht im Saale des Hotel Post, Wien, I., Fleischmarkt 2d, am Donnerstag, den 11. Mai, um 8 Uhr abends Uber „Palästina — Land und Leute" und am Donnerstag, den 18. Mai, über „Wirtschaftliche Möglichkeiten Palästinas". Bei diesen Vorträgen gelangen Kurzfilme mit den letzten Aufnahmen aus Palästina zur Vorführung. Karten zum Einheitspreis von S 1.— für den Einzelvortrag oder S 1.50' für beide Vorträge" Im'. Vorverkauf beim Keren-Hajessod, I., KHrntnerstraßö 28. Tel.- R-27-1-20. Judifdhe Sports und illlllllililii T äs r ii h e w e q u it 9 Hakoah bleib* in der emtenhiga Sportklub 3:1 geschlagen Das Match der beiden alten Rivalen nahm einen interessanten und spannenden Verlauf und endete mit einem verdienten Sieg derjüdischen Mannschaft. Durch diesen Erfolg brachte es Hakoah auf 15 Punkte und rückte in der Tabelle auf den achten Platz vor. Die Blau-Weißen befinden sich nicht mehr in der Gefahr, abzusteigen und haben noch gute Aussichten,, ihre Position in der Tabelle zu verbessern. Ausschlaggebend für, den Erfolg war das glänzende Spiel des Angriffes. Diese Formation ist derzeit gut zusammengestellt und es wäre vorteilhaft, keine Experimente mehr zu machen. Stern hat seine.alte Form wieder erreicht und die beiden Flügelstürmer sind teamfähig. Die Deckung verdient ein besonderes Lob, .. wobei Stroß. noch speziell erwähnt wei-den muß. Die Verteidiger waren zeitweise unsicher. Der Kampf wurde, obwohl es sich um zwei nationale Klubs gehandelt hat, fair durchgeführt.: ''-' Die.*Hakoah-HänöSfaller erstklassig! . 'Auch die Reservemannschaft gewinnt die Meisterschaft Die. Handballsektion der; Hakoah konnte gestern einen . prächtigen Erfolg erringen, indem es ihr gelang, mit der ersten Mannrfchaft die Erstklassigkeit zu.erkämpfen und mit der Reserve ' die Meisterschaft zu erringen. Hakoah I gegen Reichsbund 1 8:'5 (3:1). Feri; Rosenfeld, Monis; Stein, Blau I, Wiesner; Landau, F. Wei-!<niger, Klein, Kraus, Blau II. Auf dem schweren Boden des Reichsbundplatzes gegen einen rücksichtslos kämpfenden Gegner und ein fanatisch antisemitisch eingestelltes Publikum konnte die Hakoah einen. prächtigeri Sieg feiern, wobei sie das Spiel jederzeit sicher-in der Hand, hatte.. Klein und .Landau wurden durch das mehr als harte Spiel der Gegner argverletzt. Die Tore erzielten Klein (4), F. Weirilger' (3) und Landau (1). Hakoah II gegen Reichsbund II. .6:6. (3 : 4). . Auch die Reserve konnte trotz mehrfachem Ersatz die Meisterschaft gewinnen'. Die erste Mannschaft ist am nächsten Sonntag spielfrei, während Siemens in Baden sein letztes Spiel austrägt. Verliert Siemens nur einen Punkt, dann hat die Hakoah die Möglichkeit, in. ihrem letzten Spiel gegen Neubau außer der bereits ge- > wonnenen Erstklassigkeit den Meistertitel zu erwerben. Dieses letzte Spiel findet am 21. Mai um 14.80 auf dem W. A. C.-Platz vor dem Fußballdoppelspiel Hakoah gegen Austria und W. A. C. gegen Vienna statt. Die Hakoah spielt an den Pfingstfeiertagen in Budapest. Die nunmehr erstklassige Hakoah wird im August: eine vierzehn Tage dauernde Tournee unternehmen. Es sind Spiele in Linz, Salzburg, Innsbruck, Zürich, Basel, Villach,. Klagenfurt und „ Graz vorgesehen. . Aufruf des deutschen MakkabuKreises Das Präsidium des Deutschen Kreises im Makkabi- Weltverband erläßt einen Aufruf, worin es heißt: Der Ausschluß der jüdischen Turner und Sportler aus den deutschen Verbänden und Vereinen stellt uns vor neue Aufgaben. Seit' über dreißig Jahren kämpfen die Vereine des Deutschen Kreises im Makkabi-Weltverband für den Gedanken, der physischen Regeneration des jüdi-' ' sehen Volkes. In .unaufhaltsamem Vormarsch - ist der j Makkabi-Weltverband gewachsen und hat in allen Ländern der Welt die-sporttreibende jüdische Jugend unter Seiner Fahne gesammelt. Im März 1932 legten wir auf der „Makkabi ah", der ersten jüdischen Olympiade in Palästina, von unserer Arbeit Zeugnis ab. Die Verbindung mit der nationalen Renaissance unseres Volkes s und dem Aufbau Palästinas hat unserer Arbeit ihren Sinn gegeben und aus unseren Turnern und Sportlern "aufrechte jüdische Menschen gemacht. Heute.gilt es», allen jüdischen Turnern und Sportlern, ' die heimatlos geworden sind, unsere "Reihen zu öffnen. Der Deutsche Makkabikreis fordert alle diejenigen, welche sioh heute auf ihr Judentum besonnen haben, auf, in die Makkabi- und Bar-Kochba-Vereine Deutschlands einzutreten und mit uns zusammen für eine schönere und hoffnungsvollere jüdische Zukunft zu kämpfen. Vom turkfsdien Sportiretband Der Verband der türkischen Sportorganisationen hat beschlossen,, in Zukunft auch. Vereine der ethnischen Minderheiten-aufzunehmen, während bisher nur die Vereine mohammedapischer Türken Mitglieder des Verbandes werden konnten. Der Schritt des türkischen Sportverbandes ist als eine Kundgebung gegen die entgegengesetzten Maßnahmen in anderen Ländern, gedacht. Das Hockey-Meisterschaftsspiel Hakoah—Blau- Weiß endete-mit einem schwer, erkämpften 2:1-Steg der Krieauer. Tore für die Sieger Ullraann, Rosenfeld; Klimt Von der Konzerttournee Palästina - Rumänien zurückgekehrt I, __ Konzertsaal „Pösf". I. Flefsdimarkt 24 v Samstag; den 13. Mai, halb 9 Uhr abends / Einzige« Konrert I. SEGAL-ROSENBACH Tenor / „MiSIMRAT HAARETZ" (Pa1a*Jlna-Lieder>, anschließend Oiijüd. Lieder und Volkslieder (hebr. und jiddisch) Am Flügel: Rudolf Beck Karten von S -.80 bis S 2.50 bei Bücliersiube Rath, II, TaborstraPe 20a, Keren Kajemeth l'jlssrael, I, Kärntnerstraße 28 und an der Abendkasse. Ein Teil des Reinerträgnisses zugunsten des K. K. L. für die Unterlegenen. Das Reservespiel gewann Hakoah, 1 : 0. Die Hakoah-Damen unterlagen gegen Allround 0 :3. Hakoah gegen F. C. Wien. Kommenden.Sonntag spielt Hakoah auf dem Nicholson-Platz gegen den F. q. Wien. Die Blau-Weißen, die sich nicht mehr in der Gefahrzone befinden, dürften viel ruhiger spielen-und ziehen al* Favorit in den Kampf. Die Hakoah-RInger unternehmen im Juni eine Tournee nach Frankreich. Vollweiler, ein bekannter Fußballspieler der Sp. Vg. 1894, hat als Jude seinen bisherigen Verein verlassen und ist nach Paris übersiedelt, wo er für den Racingklub tätig: sein wird. Das Vleiiiin-Moctiiig am 4. und 5. Mai brachte den Leichtathleten der Hakoah eine Anzahl schöner Erfolge. Hervorgehoben verdient das Laufen über 300 m zu werden, das König (Hakoah) in blendender Manier gegen stärkste Besetzung (Gudenus, Deutscher, Radnitz. Götz) gewann. Auch bei der Damengruppe beginnen sich die Erfolge einzustellen und ist es ein Vergnügen, die Freude und den Jubel, mit. dem der Sieg jeder einzelnen aufgenommen wird, mitaiisehen. — Die Ergebnisse lauten: Hochsprung für Erstlinge: Schlesinger 2.. Freudensohn 3. 400 m: Präger 54,2 1. 60 m Damen Erstlinge: Hermann 2., Schein 3. 100 m: Präger 2. in 11,6. 4 X 100 m für Damen Erstlinge 2. 300 m: König 36,6 1. Wiener Jüdischer Turnverein Makkabi. Modernes Turnen und moderne Gymnastik für Kinder, Jugendliche und. Erwachsene, Geräteturnen. Freiübungen, Boxen, Jiu-Jitsu, Ausflüge, Spiele, gesellige Veranstaltungen, Sommer-Turn- ( und Spielplatz im Augaften (IKG.) ab 15. Mai. -eigenes-Bad in der Kuchelau, Sommer- . und Winterlager. für Jugendliche. — Adressen der Wiener Turnlokale: IL, Leopoldsgasse 3 (Volksschule), Zentrale: Wien, IX., Liechtenstein- Straße 20; X., Uhlandgasse 1 (Volksschule): X., Quellenstraße 52 (Volksschule); XV., Herklotzgasse 21 (Vereinshaus), XVII,. Rötzergasse!). Auskünfte werden bereitwilligst erteilt. Mäßige Beitrüge (für Minderbemittelte und Arbeitslose reduziert!). — Das Zentrrtlheim des „Makkabi Hazair — Brith Zirenu" („Der junge Makkabi") befindet sich Wien, V., Wiedner Hauptstraße 130. _ Juden und Jüdinnen, fördert die Makkabi-Bewegung! Der Aufbau des Judenstaates in Erez Israel erfordert eine physisch gesunde junge Generation. Wer also für die körperliche Ertüchtigung der jüdischen Jugend Sorge trügt, fördert auch hledurch die zionistische Idee! Jüdische Eltern,, lasset eure Kinder im < „Makkabi" turnen1. - :. '.''■>":''P: ' Der Wiener Jüdische Turnverein Makkabj, Ze'nbaTe und Sektion IX, Wien, IX„ Liechtensteinstraße 20, nimmt am,,Dbhner3tag, den 18. Mai, den Turnbetrieb auf dem Platz der Israelitischen Kultusgemelnde im Augarten auf. (Eingang" Ecke Rauscherstraße-Lampigasse).) Turnzeiten: Montag und Donnerstag haVb 7 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit: Herretttürnen uitö Boxen (Boxmeister F. Kraus): Mittwoch und Samstag halb 5 bis 6 Uhr Kinder. Mittwoch und Samstag 6 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit Knaben und Mädchen. — Juden und Jüdinnen, fördert die ,,Makkabi"-Bewegung, der Aufbau des Judenstaatea erfordert eine physisch und psychisch gesunde junge Generation! O. F.it Hasinonea-Makltabi gegen Liebhartstal 4 : 2 (1 : 0). Nach dem Unentschieden der Vorwoche vermochte die .'jüdische Elf nun wieder einen; überlegenen Sieg über den Tabellenzweiten zu feiern. Die Blau-Weißen konnten bisher in dieser Saison" von sechs ausgetragenen Meisterschaftsspielen vier, gewinnen, eines verlief unentschieden und eines wurde verloren. ,OBwohl Hasmonea-Makkabi das Wettspiel nicht in der stärksten ^Aufstellung bestreiten konnte, waren sie ihrem Gegner in allen Mannschaftsteilen über und ihr" Slegstand nie in Frage. Der beste Manttschaftsteil war die Deckung, die sämtliche Angriffe der Gegner im Keime erstickte und den eigenen Sturm immer wieder naöh vorne warf. Hasmonea-Makkabi bestritt das Spiel in der Aufstellung : Zwirn; Feldmar, Hausknecht; Mondschein, Brandstätter, Sternbach; Arm, Gutwurzel, Grünbaum, Grumwerg, Dickmann. 4- Hasmonea-Makkabi Jugend gegen Shell 3:3. — Nächste Woche spielt der jüdische Verein in der Meisterschaft gegen Hohe Warte, Touristik-.und Skiklub Hakoah. Wir veranstalten jeden Sonntag Ausflüge, und zwar je nach Wetterlage Fußtouren oder Badeausflüge. Festsetzung der Touren sowie Auskünfte Freitag im Klubheim, I., Wiesingerstraße 11, Tel. R-25-0-10. Gäste willkommen. Histadruth Iwrith Histadruth Iwrith. Samstag, den 13. Mai, viertel 9 Uhr abends, im Saale der Stanislauer, II., Praterstraße 11 (I. Stock, Stiege rechts). Sichah al: „Jesodoth hachihuch haiwri utheudath hamoreh haiwri." Hapothchim: Prof. J. Gelernter, Dr. Z. Weinstein, M. Uhgerfeld. Halb 7 Uhr: Seminar für hebräische Foesie im Mittelalter (Leiter: Prof. Dr. B. Klar). Halb 8 Uhr: Seminar für neuhebräische: Literatur. Tagung des Jugendrates der Istädruth Iwrith. Montag, 15. Mai, halb 8 Uhr abends, tagt im Saale der zionistischen Bezirkssektion, II., Praterstraße 13, der in der Jugendkonferenz vom 24. April gewählte Jugendrat. Auf der Tagesordnung sehr wichtige Angelegenheiten. Besondere Einladungen werden nicht ausgesendet. llobräischlehrer-Arbeitsgemeinschaft der Histadruth Iwrith. Die am 3. - Mai stattgefundene III. Konferenz der -hebräischen Lehrer proklamierte sich als ständige Lehrer-Arbeitsge/nteinschaft der Histadruth Iwrith, die jeden zweiten Mittwoch zu tagen hat. Nächste Tagung der Arbeitsgemeinschaft Mittwoch, den 17. Mai, pünktlich 8 Uhr abends, im Saale der zionistischen Bezirkssektion, IL, Praterstraße 13. Besondere Einladungen werden nicht aus;-' gesendet. ' Die Jugendkonfei-enz. Sonntag, den 24. April, vormittags ..fand die von Dr. Ch. Tartakower geleitete Jugeudkonferenz„statt, zu der Delegierte aller jüdischen Jugendverbände erschienen sind. An die Referate der "Herren J. Meilen und Prof. Dr. L. Menczer schlössen sich Diskussionen, an denen sich fast alle Delegierten beteiligten. Die Konferenz wählte sodann einen ständigen Jugendrat der „Histadruth Iwrith", in den die Führer und die-KuItu*- referenten aller 17 jüdischen Jugendbünde in Wien hinein gehören und der jeden dritten Montag zu tagen hat, um über die aktuellen Kultur- und Erzlehung3probleme der jüdischen Jugend in Wien zu beraten. (Die nächste Tagung dieses Jugendrates findet Montag, den 15. Mai, halb 8 Uhr abends1, im Saale der zionistischen Bezirkssektion, IL, Praterstraße 12, statt.) Zum Schluß wurde ein Redaktionskollegium gewählt (bestehend aus Dr. Ch. Tartakower, Dr. Horowitz) zwecks Herausgabe einer hektographierten hebräischen Zeitschrift für Fortgeschrittene. Vereinigung der zionistisch-revisionistischen Jugend Wien, II., Untere Augartenstraße 38 Wochenprogramm : Donnerstag, den 11. Mai, 8 Uhr abends, Hebräisch- Kurse; Samstag, den 13. d., 6 Uhr, Sichah der Kwuzah Beth, Führer F. Kolb; 6 Uhr, Sichah der Kwuzah DaJetb, Führer M. Lichtmann. Um 8 Uhr abends findet eine Herzl- Gedenkfeier statt. Erscheinen aller Chawerim Pflicht. — Sonntag, den 14. d., Zentralwanderung mit Sichah Klälith, gehalten von Ch. Regah. Treffpunkt wird den Chawerim von den einzelnen Führern bei der Sichoth bekanntgegeben. Montag, 8 Uhr abends, Hebräisch-Kurse. Dienstag, 8 Uhr abends, Sichah der Arbeitsgemeinschaft für Mädchen. Mittwoch, :'/,8 Uhr abends, Plenarversammlung mit an« schließendem Referate in der Union. Bestimmtes und pünktliches Erscheinen Pflicht. — Donnerstag, a Üfcf