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Die neue Welt · 1933-05-05 · Heft 295 (5.5.1933) · page 10

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Journal
Die neue Welt
Volume
7 (1933)
Issue
Heft 295 (5.5.1933)
Date
1933-05-05
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 DIE NEUE WELT Nr. 295 *.v üdlfdte Sport* und Turnbewegung, Hakoah schlägt B. A. G. 4:0 Die Blau-Weißen an neunter Stelle Es hat sich gezeigt, daß eine ausgeruhte Hakoah Mannschaft vom B. A. C. nicht zu schlagen ist. Die Krieauer konnten für ihre letzte Niederlage im Cup ausgiebige Revanche nehmen und erreichten durch diesen . Erfolg 13 Punkte. Sie rangieren nun vor dem B. A. C. (12), F. A. C. (12) und Libertas (10) an neunter Stelle in der Tabelle. — Das Spiel wurde von den Brigittenauern in einer Art geführt, das die geraden Glieder der Hakoah' Spieler in ärgstem Maße gefährdete. Was sich die B. A. C.¬ Spieler an Derbheiten leisteten, ist ein Skandal und stellt ihrem Sportgeist kein ehrendes Zeugnis aus. Bis zur Pause bewegte sich der Kampf noch in halbwegs normalen Bahnen. Als aber die Hakoahner nach Seitenwechsel mit 3 :0 im .Vorteil waren, fing die Hackerei an. Den Anfang machte der bekannte Rohling Wiesbauer, der an dem körperlich weitaus schwächeren Ehrlich I ein ordinäres Foul verübte. Schiedsrichter Skalka wies Wiesbauer vom Platze, doch dieser weigerte sich, sich den Anordnungen •des Schiedsrichters zu fügen. Es kam hierauf zu einem Krawall im Zuschauerraum, so daß Wache einschreiten mußte. Da der Schiedsrichter mit dem Abbruch des Kampfes drohte, wurde Wiesbauer von seinen Klubkollegen aus dem Spielfeld gedrängt. Einige Minuten vor Schluß wurde auch der B. A. C.-Spieler Gallas ausgeschlossen. Mit den Hakoahnern konnte man wieder einmal zufrieden sein. Der Angriff, sonst das Stiefkind der Mannschaft, führte ein glänzendes Spiel vor, besonders Mausner.' Er war gut bei Schuß und brachte auch alle vier Treffer zustande. Aber auch1 die beiden •Flügelstürmer trugen viel zum Erfolge bei. Die Deckung arbeitete sehr brav, und auch das Verteidigungstrio ließ eine Formverbesserung erkennen. Hakoah spielte in folgender Aufstellung: Löwy; Amster, Feldmann; Donnenfeld, Stroß,. Platschek; Ehrlich I, Heß, Stern, Mausner, Reich. Zwei prachtvolle Siege der Hakoah in Marseille ■ Der „Neuen Welt" wird aus Marseille geschrieben: Am ersten Tag siegte Hakoah gegen die sehr spielstarke Sochaux-6 : 2 und.am Sonntag gegen Olympique Marseille, den dreimaligen französischen Cupsieger,?••: 1: •Am Vortag schlug Olympique die Spielvereinigung Fürth 6 :0, das beweist die Spielstärke des Vereines. Hakoah - fand hier großen Beifall. Sämtliche Blätter rühmen das Zusammenspiel der „Oesterreicher", wie man sie hier nennt; das beweist, daß, Hakoah auch für Oesterreich Propaganda macht. Hakoah, der Turniersieger, wird in Marseille immer gerne gesehen sein. Mausner legte an beiden Tagen einen Blumenstrauß am Fuße des Denkmals für die gefallenen Ölympiquer nieder, was sehr begrüßt wurde. Die besten Leute waren der rechte Half und der Linksaußen,' welche hier besonders gefielen. Letzterer verwandelte einen Freistoß von 30 Metern (2. Goal)-und verursachte auch das dritte Goal durch Angehen des Tormannes. Es war einer, der schönsten . Züge des Matches. Die Verteidigung und Deckung waren gut. Donnenfeld leistete viel. Das Innentrio kombinierte gut, nur war der Zenterstürmer anscheinend von der Sonne geblendet. In der Halbzeit führte Olympique 1:0. Hakoah wurde.in dieser Halbzeit von einem Linienrichter sehr benachteiligt. Letzterer wurde auch ausgetauscht, dies unter lebhaftem Beifall des Publikums. Zuletzt sei noch Löwy zu'erwähnen, welcher keinen Fehler beging, immer sehr gut placiert war und in der ersten Halbzeit dem Ansturm der drei Internationalen von Olympique standhielt. Nach dem Spiel wurden die Hakoahner offiziell im Namen der ostjüdischen Gemeinde und der „Neuen Welt" von Herrn Max Katzenellenbogen begrüßt, Hakoah-Leichtathleten. Die heurige Saison. hat gezeigt, daß sich die Hakoah-Leichtathleten in bester Form befinden.. So konnte sich Blödy den'Sieg beim Waldlauf des W. A. F. holen. Bei der Geländestaffel über 6 X 4 X 2 Kilometer errang die Hakoah durch B e c k, B1 ö d y, S p i e 1 m a n n mit 60 Meter Vorsprung gleichfalls einen schönen Sieg. Djie . Gelände'meist'erschäft stand im Zeichen eines doppelten Erfolges für die Hakoah: im Mannschaftslaufen würde 'sie durch Blödy, Beck und Spielmann Mannschaft smeistervon Oester reich, außerdem placierte sich Blödy als Zweiter und Beck als Vierter im Einzelbewerb. Beim Meeting des W.A. F. am 30. April und 1. Mai schnitten die Leichtathleten durchwegs gut ab. Ein prachtvolles Laufen über die Distanz von 3000 Meter mit stärkster Besetzung zeigte, daß die Langstreckler der Hakoah in hervorragender . Form sind. Es placierten sich Blödy als Erster (Gesamtsieger in 9,17 Minuten), B e c k als Zweiter in 9,18 Minuten. Außerdem wurden sie durch die beiden erstgenannten und Spiel mann Sieger im \ Mannschaf tsbewerb. 60 Meter Jugend: K well er Zweiter; 60 Meter;- König- Zweiter, K1 e in'* Dritter; lOmal eine halbe Runde für Jugend: Zweiter; lOmal eine Runde, offen, acht Mannschaften am Start: Dritter. Auf dem Platze herrscht jetzt reger Betrieb, da nun auch die Saison für Kurzstreckler und Mittelstreckler einsetzt. Bei der Praterstaf f el wird die Hakoah mit vier Mannschaften vertreten sein; die Damengruppe wird ebenfalls zwei Mannschaften an den Start gehen lassen. Hoffen wir, daß allen Gruppen auch ein schöner Erfolg beschieden sein wird. Hakoah vor einer schweren Aufgabe Kommenden Sonntag spielt die jüdische Mannschaft f gegen ihren ältesten und schärfsten Rivalen, den Wiener Sportklub. Die Dornbacher haben im Cup Vienria' geschlagen und befinden sich derzeit in . guter Form. Ein Sieg gegen diesen Gegner würde nicht nur das Ansehen der Hakoah heben, sondern ihr auch die Erstklassigkeit sichern. Ordnung muß sein ♦ ♦ ♦ nicht nur im Staatshaushalt, sondern auch im privaten Haushalt muß zwischen Einnahmen und Ausgaben das richtige Gleichgewicht hergestellt werden. Wer sparen will, ohne sich Einschränkungen aufzuerlegen und auf wichtige Anschaffungen verzichten zu müssen, kauft immer nur bei Schiffmann im „Warenhaus der Sparsamen". Am Diens tag, den 2. Mai begann Schiffmanns berühmte „Bunte Woche", das frohe Ereignis für alle Sparsamen. Schiffmann bringt das Neueste, Schönste und Aktuellste in lichten leichten Sommerstoffen, modernst dessinierten Imprime-Seiden und aus den modernsten Materialien in neuester Fasson angefertigte Sommerkleider, Blusen Mäntel, Complets, Hüte, Schuhe usw. zu wunderbar billigen Preisen, die das Kaufen zu einem Vergnügen und zu einer vernünftigen Sparhilfe machen. Täglich neue Okkasionen in allen Abteilungen. Dienstag der Okka sionstag für starke Frauen, Freitag der Tag des Kindes Provinzversand per Nachnahme. Fahrtvergütung. 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Heute Freitag: „Der Kavalier der Steppe" In diesem Abenteurer-Tonfilm der Fox, in dem ein Fuß ballheld Steppenbandit wird, spielen drei Stars die Hauptrollen, und zwar: George O'Brien, Victor McLaglen und Conchita Montenegro, die die Rolle einer spanischen Tänzerin verkörpert Weitere Darsteller sind Linda Watkins, C. Henry Gordon .und Weldon Hyburn; Regie führte Alfred Werker. Der Film erscheint heute Freitag im Kreuz?Kino, I., sowie Zentral-Kino, X., Laxenburgerstraße. Heute Freitag: Prunkoperette „Tänzerin von Sanssouci" . Die Premiere der Prunkoperette „Die Tänzerin von Sanssouci", die die galanten Abenteuer der Tänzerin Barberina Campanini schildert, findet heute Freitag im Opern-, Imperial-, Burg-, Löwen-, Maria-Theresien-, Flieger- und Theater-Kino statt. Die Hauptrollen spielen Lil Dagover, Otto Gebühr, Hans Stüwe und Paul Otto. Heute Freitag: „Im Schatten der Zugspitze" Heute Freitag erscheint i im Busch-, Haydn-, Kärntner- und Votivpark-Kino der große Gebirgsfilm „Im Schatten der Zugspitze", der im Rahmen schöner Naturaufnahmen den Kampf zweier Männer um eine Frau schildert. Die Hauptrollen spielen Trude Berliner, Otto Wernicke,} Ernst Busch, Paül 'Westermeyer, Harry Hardt u. a. m. Regie führt Robert Wohlmut. Der Film ist reich an Sensationen, dramatischen Geschehnissen und ungewöhnlichen Bergsteigeraufhahmen. Bouboule kommt wieder! Bouboule, der unvergeßliche „König der Blitzer", kommt wieder, und zwar diesmal in dem deutschsprachigen Lustspiel „D as Liebestax i". Bouboule ist bekanntlich mit dem Pariser Schauspieler Georges Milton identisch, einem idealen Darsteller ' volkstümlicher Gestalten von unerschöpflichem Humor. Diesmal spielt Bouboule einen Pariser Chauffeur, einen Witzbold und Lustigmacher, dessen Schelmenstreiche ganz Paris und. eben-* so das-Kinopublikum zum Lachen bringen VeremsnadiMchten Vereinigung der zion.-rev. Jugend, II., Unt. Augartenstraße Wochenprogramm: Donnerstag, den 4. Mai, 8 Uhr abends: Hebräischkurse; Samstag, den 6. Mai, 6 Uhr abends: Sichah der Kwuzah Beth(Führer Ch. Fritz Kolb), 8 Uhr abends-: Herzl-Gedenkfeier; Sonntag, den 7 Mai: Herzl-Grabgang, Treffpunkt aller Chawerim um dreiviertel 8 Uhr früh im Heime, Erscheinen aller Chawerim Pflicht! Montag, den 8. Mai, 8 Uhr abends: Hebräischkurse; Dienstag, den 9. Mai, 8 Uhr abends:. Sichah der Arbeitsgemeinschaft für Mädchen, 8 Uhr abends: Sichah der Kwuzah Alef (Führer Ch. M. Kernzner); Mittwoch, den 10. Mai, dreiviertel 8 Uhr abends: Plenarversammlung, anschließend Vortrag in der Union; Donnerstag, den 11. Mai, 8 Uhr abends: Hebräischkurse. Histadruth Ivrith. Samstag,, den 6. Mai, pünktlich viertel 9 Uhr abends, im Saale der „Stanislauer", IL, Praterstraße 11 (I. Stock), Stiege rechts, „Haischech hawikuchim al mosdoth hachinuch haivrim bewinah". Nirschemu kamah noamim. Halb 7 Uhr: Seminar für hebräische Poesie im Mittelalter; halb 8 Uhr: Seminar für neuhebräische Literatur. Der Jüdische Hochschulausschuß teilt mit, daß Auskünfte über seine Palästina-Reise erst nach dem 20. Mai erteilt werden können. Näheres wird noch an gleicher Stelle verlautbart. Der Jüdisch-akademische Juristenverein teilt mit: Unsere neuen Amtsräume befinden sich in dem prachtvollen Zentralheim der jüdischen Studentenschaft, Wi en, IX., Alserstraße 26. Präsidialstunden: Jeden Montag 19 bis 20 Ühr. Bibliotheksstunden und Wirtschaftsamt: Jeden Montag und Donnerstag 19 bis 20 Uhr. Während' des.Tages steht unseren Mitgliedern ein großer Studier¬ und Lesesaal zur Verfügung. Jeden Abend (außer Freitag) gemütliche Zusammenkünfte (Schach, Ping-Pong usw.). Alle Sonntage gemeinsame A u s f 1 ü g e. — Die von uns in der Vorwoche durchgeführten Führungen durch die Na'tibn'al'bi'briothek und durch das Strafgefangen h a u s waren für die zahlreich Erschienenen äußerst interessant. Unsere. näc.hs.te F.ührung: Mittwoch, 10. Mai, pünktlich 9 Uhr durch das P o 1 i z e i m u s e u m.' Treffpunkt vor der Polizeidirektion an der Roßauerlände. — In der zweiten Maiwoche.beginnen die unter der bewährten Leitung des Herrn Koll. Dipl.-Kfm. Dr. jur. Alex F r i e d 1 e r stehenden Kurse zur ersten (rechtshistorischen) Staatsprüfung.für den Juli-(Oktober-) Termin. Wir werden auch Kurse zur. zweiten Staatsprüfung und zu den Pflichtübungen abhalten. Auskünfte und Anmeldungen während der Amtsstunden. — Kollegen, die Skripten oder Bücher verkaufen wollen, mögen sich in den Bibliotheksstunden melden. — Zum Schluß ersuchen wir noch alle Kolleginnen und Kollegen ihre Mitgliedskarten für das Sommersemester'zu erneuern und neue Mitglieder zu werben. Sommer in der Schweiz. Das Lager des Verbandes zionistischer Mittelschüler findet heuer in der Schweiz statt. Sprechstunden im Heim, II., Im Werd 13, Dienstag viertel 9 bis 9 Uhr. Der. Verband will. sein Objekt in, Dalmatien, in dem sich ein großes Leger abhalten ließe, zu sehr günstigen Bedingungen vermieten. Auskünfte in den Sprechstunden. „Verein Chibat-Erez-Israel'*, Wien, II., Hollandstraße 10, Mezzanin (Telephon A-45-906), dessen Zweck es ist, allen Mitgliedern für eine monatliche Einzahlung von S 1.— im Verlosungswege eine Gratisreise nach Palästina zu ermöglichen, hat anläßlich der am 23. April stattgefundenen General- Lebensversicherungs - Gesellschaft PHÖNIX Aus dem Jahresberichte 1931: Versicherungsbestand S 2.746,000.000-- Prämien- und Zinsen- Einnahmen „ ^.DOO-ODO'— Oarantiemiltel ., 472.000.OC0-- Auszahlungen an d. Versicherten „ 42)500.000'— Tätigkeitsgebiet: Oesterreich, Deutsches Reich, Tschechoslovakische Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien. Ungarn, Polen, Jugoslawien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Palästina, Syrien, Türkei, Tunis und Aegypten. Erzeuger von Sonnen-, Regen- und Gartenschirmen, Liegestühlen uncl sonstigen Gartenmöbeln $uchtKompagnon mit G e l d zwecks Etablierung In Palästina. Zuschriften erbeten an EIGLER, IX, Marktgasse 31 . 8 Tage zur Probe RADIO Apparate(Lautspreoher GRAMMOphone, Sohallplatten PHOTO - - -apparate, fahrende Marken, FAHRRÄDER Musikinstrumente Beleuchtungskörper Fachmännische Beratung Langfristige KREDITE Radlo.Muslkhaus Schlesinger VII., Burngasse 122-124 Telephon B-32-2-24, B-35-6-55 bei bestellungeh bitte sich a u f die «neue weit» zu berufen 1 i Versammlung seinen Vorstand wie folgt konstiuiert:' Obmann r J. M. Jägendorf; Obmann-Stellvertreter: Gerson Eisner; Schrift" führen David Seidmann; Kassier: David Sternberg; Revisoren: Dr. Sch. Lilienfeld und Adolf Taub; Vorstandsmitglieder: -Ben« jamin Wohl (zweiter Obmann-Stellvertreter), ..David Scherl, Kasriel Kläppholz, Mendel Schärf,1 Hersch Friedmann,' Äbr'ahäni Burstyn-, Malkiel Grünwald,. Moses Hager und Kaiman Singer. Die Mitglieder des Verlosungskomitees sind: Rabbiner Salomoh Friedmann, Dr. S. Knopfmacher, Dr. Josef Rosner und drei Mitglieder des jeweiligen Vorstandes. Die erste, Verlosung findet voraussichtlich vor den hohen Feiertagen. anfangs'^Septentber 1933 statt. . :_ i Sechzigjähriges Geschäftsjubiläiui^ r, v,; , ' ' Am 1. Mai 1933wird die bekannte Wiener. Annoncen- Expedition Heinrich Schalek, I., Wollzeile 11, 60 Jahre alt. Als am 1. Mai 1873. die Firma gegründet wurde, steckte die ZJeitungsreklame, deren Ausbau sich die Firma in sechzigjähriger ''Arbeit gewidmet hat, noch in den Kinderschuhen..'Man braucht nur zwei Blätter, eines von damals und eines von heute, miteinander zu vergleichen und wird'über den Grad der Völlendung staunen, den das -Zeitungsinserat in verhältnismäßig rascher Entwicklung von anfänglicher Primitivität in Text, Bild und Satz bis zu seinem heutigen künstlerischen Niveau erreicht hat. Die" jubilierende Firma darf es mit Recht als ihr Verdienst bezeichnen, daß sie an. dieser Vollendung ansehnlichen Anteil hat und daß von ihr entscheidende Impulse ausgegangen sind; So hat die Firma Schalek seinerzeit mit dem ersten von ihr veröffentlichten; von Künstlerhand »illustrierten und signierten Inserat in Wien geradezu Sensation erregt. Ihre weitverbreiteten Beziehungen und ihre umfassenden Kenntnisse auf dem-Gebiete des Reklamewesens haben es dieser Firma als einer der ersten ermöglicht, „Dienst am Kunden";zix leisten, das heißt, zu einer Zeit, als man dieses Schlagwort noch gar nicht kannte, ihre langjährigen Kunden sachgemäß und nutzbringend zu beraten. Sie hat aber auch als erste österreichische Annoncen-Expedition die alleinige Anzeigenwerbung für - angesehene hiesige Zeitungen übernommen und ihrer Branche damit einen neuen Betätigungszweig eröffnet. Seit vielen Jahren wird die Firma von ihren Gesellschaftern Norbert Schalek und Arthur Fuchs geleitet. Norbert Schalek, der Söhn des Firmengründers, ist auch Sachverständiger für das Ankündigungswesen beinj Wiener Handelsgericht. ' Israelitischer Jugendgottesdienst. Samstag, den Mai 1933, findet in allen Gemeinde- und Vereins-Synagogen der Jugendgottesdienst um 3 Uhr nachmittags statt« Wochen-Kalender Mai 1933 TW ysnn Ijar 5693 5 Freitag 9-m ■ ■ ——n Sabbateingang 7,10 6 Samstag io-r Sabbatausgang 8.00 j'b twia <jm K"5n 'Ben' öiwinp-^ 7 Sonntag ii-w 8 Montag 12-3' 9 Dienstag U-T 10 Mittwoch 14-iü < - '' 11 Donnerstag 15-TB Eigentümer, Verleger, Herausgeber und verantwortlicher Redakteur Ob^au^t R^her^SWcker. Druck: Druckerei- und Verlags-A.-Q. Ignaz Steinmann, beide fWi§% ■w

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