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Die neue Welt · 1931-11-13 · Heft 217 (13.11.1931) · page 11

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Journal
Die neue Welt
Volume
5 (1931)
Issue
Heft 217 (13.11.1931)
Date
1931-11-13
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 21? TM neue Welt Seile IT Ihrem lieben Bb. abs. iur. Leo Ziemand I gratuliert herzlichst zu seiner Vermählung mit Fräulein I Frieda Weingarten I Ola Lata* und Radahalle I iildischer Nochsthüler in Wien I ''^■■■■■■■■■■■■■■■^■■■■■■■■■■■■1 Tribüne Ein ehrwürdiges Gotteshaus nnd ehrwürdige Funktionäre Die „Neue Welt" erhielt folgende Zuschrift: „Sehr geehrter Herr Redakteurl Gestatten Sie mir, in Ihrem geschätzten Blatte über meine Erlebnisse anläßlich der hohen Feiertage im Favorither Tempel zu berichten. In seiner Predigt am Mozaej-Jom-Kipur erwähnte der Herr Rabbi-er, daß sich im zaristischen Rußland die Juden verstecken mußten, wenn sie ihre Gebete verrichten wollten. Als ich nachher die Religionsverfolgungen in Sowjetrußland erwähnt hatte, bekam ich zur Antwort: Die Nachrichten über Rußland sind so widersprechend, daß man das nicht ohne weiteres behaupten könne. Im übrigen lese er (der Rabbiner) nicht, die jüdische Presset sei daher über die Dinge nicht informiert. Ich finde diese Antwort eines Rabbiners höchst merkwürdig." „Am Sukkoth-Feiertag präsentierte man mir einen „echten" Korfu-Ethrog zur Brachah. Warum ausgerechnet griechische Ethrogim, : wo wir in Palästina gute koschere haben? Auf meine Vorstellungen gab man mir zur Antwort, ich möge in die Leopoldstadt gehe n!" „Zum Schluß: Als icli bemerkte, daß der zweite Kantor nach dem Weingebete den Wein nicht trinkt, fragte ich, warum er dies tue. Er erwiderte, daß der Wein unrein ist und auch so alt, daß er eigentlich Gift und kein Wein ist. Wissen die Herren nicht, daß das eine Entweihung schlimmster Art bedeutet? — Hersch Rakowitzky, Wien IV." hestter, Kunft und üiliiiiiililiiliiiiillllllilllli] Li 1 e r a tu» Israel Brandmann in der Tschechoslowakei. Beim jüdischen Konzert in Bratislava gelangt J. Brandfnanris Streichquartett, in . Brünn seine Symphonie „Hechaluz" zur Aufführung. Neues Jüdisches Theater, II., Taborstraße 12 (Hotel ,.Stephanie"). Donnerstag, den 12. November 1931 (Staats- ': feiertag), Erstaufführung .< .der lustigen Komödie „A kuschere Jiden6"**$pii**W-6hn&n-< - Im Soloteil Hilda D u l i t z k a j a, Di.n'a/ Po d IuÜna, E. Po d 1 u b n a,1 ferner einmaliges -Aliftreten Moritz Weitz und Ida Zwilling. Karten ä S 1.— und 2.— im Vorverkauf Restaurant Operer, Tl., Taborstraße 12, und am Tag. der, Vorstellung ab 10 Uhr vormittags an der Theaterkasse» zu haben. . ..• .. ■ Jüdische Bühne, II., Praterstraße 60. Donnerstag, den 12. November, gelangt die Komödie: ^D er: Chasen aus Odessa" zur Auffuhrung. Nachmittags' halb 4 Uhr zum 50. Male „Natascha. Freitag, den 13. November, Erstaüfführun'g der Komödie „Zjeeune rp r i n z". Das Stück bleibt bis Sonntag, den 15. November, auf dem Spielplan. Mitwirkend die Damen R o s e n f e 1 d, Braslawska, Glatstein, Zucker, Bell und die Herren Novikoff, Bell, Grimminger, Neuwirt h, Zucker und Hausknecht. Künstlerkapelle B r a c I a w s k i. Sonntag, den 15. November, halb 4 Uhr „Wer ist sie?" Montag, den 16. November, „Natascha". Mittwoch, den 18. November, „Zigeunerp r i n z". Donnerstag, den 19. November, „Verspielte Welten". Beginn täglich halb 9'Uhr. Als Neueinführung: Einheitspreis für alle Plätze S 1.—. Jüdische Künstlerspiele, II., Praterstr. 34 (Reklame). Ab Freitag, 13., bis Sonntag, 15. November, gelangt mit den Gästen Gisa Heiden, S. Prisamen t und M. Zelnjker die Komödie „Jankel dem Chasens" zur Aufführung. Montag, 16. November, populäre Volks* Vorstellung „Ewige Narren", Einheitspreis S 1.10. Von Dienstag bis inklusive Donnerstag verbleibt „Ewige Narren" am Spielplan. Sonntag nachmittag „Auf der Schwel fün Glück", Einheitspreis S 1.10, Kinder 50 , Groschen. Palästinensische Landschaft. Im Wiener Kunstsalon Würthle hat die Malerin und Graphikerin Grete Wolf* Krakauer eine Reihe von Bildern, Zeichnungen und Studien ausgestellt, die die palästinensische Landschaft architektonisch und atmosphärisch zum Vorwurf haben. Geschichten von König Salomo. Soeben ist in Warschau in jiddischer Sprache ein Kinderbuch „Mase« lach weg'n schlojme ha'melech" von J. Steinmann erschienen. Das in 40 Kapitel eingeteilte Buch enthält alle Geschichten und Legenden, die mit König Salomo in Verbindung stehen. In leichtflüssigen Versen wird von. Salomos Zeiten, seiner Weisheit, seinen Entscheidungen und Richtersprüchen usw. erzählt. Illustrationen* von A. Gütermann vervollständigen das Buch. Pathos, Zynismus, sakraler Schund und tiefere Bedeutung. Ein literatur- und zeitkritischer Dialog. Sprecher: N. Brind und M. Groß. Ort: Altes Rathaus, I., Wipplingerstraße 8. Zeit: Samstag, 21. November, halb 8 Uhr abends. Ein großes Werk über Masaryks Beziehung zum Judentum. Im Prager „Mars*Verlag" ist soeben ein um« fangreiches, 400 Seiten starkes Werk „Masaryk und das Judentum" erschienen, als dessen Herausgeber Dr. Ernst Rychnowsky zeichnet. Diese erste erschöpfende Zusammenfassung . der Beziehungen, zwischen Masaryk' und den Juden enthält 13 Artikel, darunter eine mehr als ioo Seiten lange Arbeit des Herausgebers über den Karnap f. Masaryks gegen die Ritualmord« 1 e-ge'n d e. Außerdem schreiben: Heinrich Kohn,1 „Ma$aryks Schule der Weisheit und das Judentum";> Friedrich Thieberger, „Masaryks Credo und die jüdische' Religion"; Felix Weltsch, „Masaryk und der Zionismus"; Josef Penizek, der Senior der tschechischen Journalisten, „Masaryk und die jüdischen Tschechen"; Oskar Donath, „Juden auf Masaryks Lebensweg"; Jan Herben, der bekannte tschechische Schriftsteller, „T. G. Masaryk über Juden und Antisemitismus"; J. Rokycana, „Freunde in der Not"; Jaroslav Cisar, der Personalsekretär Masaryks im Kriege, „Masaryk und die amerikanischen Juden"; Hugo Bergmann, „Masaryk in Palästina". Das Buch enthält noch Erinnerungen an Masaryk von Max Brod und Eduard Lederer. Das Werk ist gleichzeitig in deti U scher und in tschechischer Sprache erschienen. „Von Vergangenheit und Zukunft des Judentums", so kann man die letzten Hefte der bekannten „M 0 n a t s s c h r if t für Geschichte und W i ss e n s c ha f t d e s J,u d e n t u ms" überschreiben. Im Anschluß an die Bilder aus Deutschland, Ungarn und Polen, wie die früheren Hefte sie brachten, zeichnet Ernst Simon (Haifa) ein äußerst lebensvolles Bild de3 Schulwesens i n P a 1 ä s t i n a, seiner verschiedenen Riohtungen und seittöj^pagenärtigen Aufgabe. Durchaus auf de 1 Juden der Gegenwart bezogen ißt auch die Uebensicht Ernst Jacobs über die Paulus- Forschung der letzten Jahre, in welcher der Gegensatz, jüdischer und paiilinischer Frömmigkeit herausgearbeitet ist und .Einseitigkeiten der christlichen Forscher zurückgewiesen werden. Man abonniert die Monatsschrift, indem man Mitglied der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums in Berlin wird und den jährlichen Mindestbeitrag von RM 10 an die Gesellschaft (Postscheckkonto Paul Veit Simon, Berlin 7030) oder an. einen der Vertrauensmänner sendet, weh'he. in jeifem Heft der Monatsschrift aufgeführt sind.; Jüdifdie Sporft» und iiiiiiiiiiiin Turn Bewegung s Hakoah gewinnt einen Punkt Gegen B. A. C.J :1 unentschieden Nach dem Sieg „über Slovan gelang es den Blau- Weißen, dem B. A. C., von dem sie im Vorjahr geschlagen wurden, einen Punkt abzunehmen. Die Hakoahner kämpften ,mit größter Aufopferung und hätten mit etwas mejkr Glück gesiegt. Der Sektionsleitung schein!; es gelungen zu sein, die einzelnen Posten richtig zu besetzen. -Die glänzende Leistung der Mannschaft läßt für die Zukunft das Beste erhoffen. . Besonder/«! der Airgr^fer scheint - in Eisenhoff er den 'richtigen- Führer gefttoden „zu. haben. An oh Fischer und Grünfeld werden vou Woche zu Woche besser. ' In der Deckung wäre vielleicht Platschek als Mittelläufer besser am Platte. Er istzwar weniger routiniert als Drucker, - dafür 'ausdauernder und' aufopfernd. Das '.' ,£{ Vert eidigün gst r^o ist ausgezeichnet. Bei den Gegnern gefi'el. der .Jßrmaun ,S q h ö 1.1, der durch waghalsige Abwehr,aktion$n seinen Verein vor einer Niederlage .^bew„ahrte/.r H«k»ah war während,., des rganz.en Kampfes überlegen imd spielte-weitaus besser, als die Brigittenauer, ^Den^iaizigen Treffer erzielte Fische r. Hakoah spielte in folgender Aufstellung: Löwy; Amster, :-Feiamarinii.fleft:^; stein, 'Eis^ Reserve siegte 'n;-:.^:-;.';.i-;r'-\i- ■'■^-■?Sr.'''^?v,-: .'. -.■ •. ' ,. f:Kpm^ignden S^nnra|;$pj9^ im Rannten einer , 1 DoppelvexanstäiiiüngVJOTti; dei&r..-!W;::-Ä<.; C.-iPlafcj; gegen i Austria. Hasmönea erlitt in der Meisterschaft der zweiten Liga neuerdings eine Niederlage. Der jüdische Verein wurde von Gersthof-Währing 4:1 geschlagen und hat kaum mehr Aussichten, sich in dieser Liga zu behaupten. Den einzigen Treffer für Hasmonea erzielte Reich. Aufstellung: Kalmann; Feldmar, Berson; Rotter, Birnbaum, Sternbach; Stroß, Pottasch, Quartner, Posanner, Reich. Hakoah-Akademiker. Training jeden Montag und Freitag von 2 bis 6 Uhr auf dem Hakoah-Platz. Akademische Gäste herzlichst willkommen! Donnerstag, den " 12. November •(Staatsfeiertag), Dopelveranstaltung auf dem Hakoah-Platz. 8 Uhr vormittags: Hakoah-Akademiker Ib gegen W. A. C. (Amateure). 9 Uhr vormittags: Hakoah-Akademikcr gegen Vienna (Amateure). In der Hondbalbrneistersehaft spielte Hakoah gegen Gymnastik 3:3 unentschieden. Die Reserve siegte gegen den gleichen Verein 7:2. und die Damen unterlagen gegen Schmidt 1:2. Makkabi spielte in der Meisterschaft gegen den führenden S. C. Astofia XX 1:1 unentschieden. Den einzigen Treffer erzielte Dickmann. Kommenden Sonntag spielt Makkabi gegen Kagran. In den Hockeykämpfen um den Silberschild erlitt Hakoah gegen Allround eine unverdiente 0:t-Niederlage. Blau-Weiß siegte gegen eine kombinierte V. f. B.-Mannschaft 1:0, . ' . Wochen^Kalender November 1931 V*D3; . r'jnrv : . Kislew 5692 13 Jrreitag 8-3 Sabbateingang 4.15 14 . Samstag 4~i Sabbatausgang 5.»5 . h w jwö 'tsen »rrrton 15 Sonntag 5~n c . 16 Montag 6-v r ■ ■- ■ -■- —- —......... ------ 17 Dienstag , - 1* , "Mittwoch &~rr 19 ~ Donnerstag 9 t? Die Union der Zionfsten-Revislonisten Oesterreichs beglückwünscht herzlichst ihre bewährte Mitarbeiterin Frau Ing* Streit zu ihrer Vermählung ^mBBMmBBKMmmmmmuaBammaummmmmmm Ein jüdischer BoxsWeltmeister. Die „Vossische Zeitung" schreibt unter dem Titel: „Rabbiner verhilft zur Weltmeisterschaft": Gottes Wege sind in jeder Hinsicht wunderbar. Der kleine Perez wird sich das gewiß gedacht haben, als er in der zweiten Runde dem Weltmeister Frankic Genaro den Titel abnahm. Ein Teil der deutschen Presse benützte diesen Anlaß zu drolligen Berichten. 11.000 Araber sollen im Pariser Sportpalast Perez' Sieg bejubelt haben, ein wenig viel für einen Box« abend. Perez würde als Tunesier und Abkömmling des kriegerischen Stammes der Soukh geschildert. Die S o u k h s sind auch wirklich sehr fürs Kriegen, sie sind,aber kein Stamm, sondern die Basare von Tunis. Tatsache ist, daß Perez aus dem Basar stammt. .Sein Vater hat dort einen winzigen Laden, in dem er Süßig« keiten feilhält. Perez wurde mit elf Jahren Hafenarbeiter, mit 16 Jahren begann er, dem Beispiele seines älteren Bruders folgend, zu boxen. Bald darauf brannte er von daheim nach Marseille durch. Er wollte nach Paris. In Marseille schon saß er fest. Der Rabbi von Mar« s e i 11 e halLdem kleinen, unglücklichen Glaubensgenossen mit einem Darlehen von 200 Franken. Damit ging s weiter in die Hauptstadt. In Paris erregte Perez bald Aufsehen. Er lieferte 64 Kämpfe und gewann 61. Jetzt ist er 20 Jahre alt, 49,4 Kilo schwer und Weltmeister. Das hat mit seinem Kredit der Rabbi von Marseille getan. Vereinsnachridhten Brith«Trumpeldor * Chanukafeier. Samstag, den 5. Dezember 1931, 148 Uhr abends, findet im HerzhSaal des Zentralheims, Wien, IL, Untere Augartenstraße 38, die Chanukafeier des Brith Trumpeldor statt. Aus dem Pro» gramm: Klaviervorträge, Rezitation, BetarsMandolinen* orchestcr, Feier, Tanz usw. Revisionistischer Jugendklub. Zusammenkünfte regelmäßig jeden Dienstag und Donnerstag um 8 Uhr im Heim, IL, Untere Augartenstraße 38. Z. A. V. Bar Kochba, IL, Untere Augartenstraße 38- Samstag, den 14. November, 349 Uhr abends, Trauerkons vent nach-Dr, Abraham Glanz. Alle A. H. und die Akti« vitas werden um zuversichtliches Erscheinen ersucht. Große Chanukafeier der Misrachijugentl. Dienstag, den 8. Dezember 1. J., (Feiertag), um halb 8 Uhr abends im großen Festsaale des Hotel „Bayrischer Hof". IL, Taborstraße 59, große Chanukafeier. Programm: Festrede Rabbiner Dr. Murmelstein. Lichteranzünden :und liturgische Gesänge: Oberkantor Frankel samt Chor. Trio Kapellmeister Isy Geiger. Einakter, aufgeführt von Prof. Blum (Bnrgtheater)-samt Ensemble. Jüdische Volkslieder: Oberkantor Margulies. Rezitation: Sarauel ^Schwager.: Groteskomiker , Grimminger. Volkslieder: Oberkantor Frankel. Ein kter, aufgeführt von der jüngsten Misraehigriuppe „Haschomer Hadathi". Karten: Bücherstube Rath, IL, Taborstraße 20, Expreßbügclanstalt .Walzer, IL, Taborstraße 43, Parfümeriegeschäft Schapira, IL, Tandelmarktgasse,'ini Heim, IL, Praterstraße Ii» und bei allen Vorstandsmitgliedern. Verfein für jüdische Geschichte und Literatur in Wien, IL, Ferdinandstraße 23/8. Montag, den 16. November 1931, im Klubsaalder •,-.Hakoah", L, Wiesingerstraße Nr. 11 (Cafe Atlashof, eigener Eingang, Souterrain), Vortrag des Herrn Saul Chajes: „Der Dubnoer M a g g i d und seine Gleich niss e". Beginn halb 8 Uhr abend. Eintritt frei. Gäste willkomen. Lese« und Redehalle jüdischer Hochschüler in Wien, IX., Türkenstraße 9. Samstag, den 14. d., findet unser 75. ord. Generalkonvent statt. Tagesordnung: 1. Bericht des abtretenden Präses. 2. Wahl des Tagespräsidiums. 3. Debatte und Decharge. 4. Neuwahlen. 5. Eventualia.. Alle Bb. Bb. und A. H. A. H. werden ersucht, pünktlich und zuverlässig zu erscheinen. Beginn 8.15 Uhr. Verband zionistischer Hochschülerinnen. Unsere Konvente finden jeden Mittwoch um 8" Uhr abends in der Rede- und Lesehalle jüdischer Hochschüler, IX., Türkenstraße 9, statt Gäste herzlich willkommen. Verband zionistischer Mittelschüler, Sekt. VIII. Samstag, den 14. d., pünktlich 8 Uhr abends, im Saale der Bezirksvertretung, IX., Währingerstraße 43, Mä s sen« protestverSammlung. Redner: Dr. Leopold Plasch* kes und Dr. Josef Löwenherz. Verband Radikaler Zionisten. Mittwoch, 18. Novem* ber, ViS) Uhr, im Cafe Produktenbörse, IL, Taborstraße Nr. 10, Vortrag des Herrn Dr. S. Waldmann. Thema: Die politische und wirtschaftliche Lage Oesterreichs, Jüdisches Schallplattenkonzert. Samstag, den 14. November, präzise halb 8 Uhr abends findet im Heim der Misrachijugend, IL, Praterstraße 11, ein jüdisches Schallplattenkonzert statt. Zum Vortrag gelangt eine Anzahl neuer jüdischer Platten. Kleiner Regiebeitrag. Der eventuelle Reinertrag fällt der Bibliothek, des Brith Hanoar Hamisrachi zu. Die zionistische Frauensektion VI/VH veranstaltet am 5. Dezember a. c. ein Kinder«Chanukkafest und am 12. Dezember a. c. eine große Makkabäerfeier, Akademie mit Tanz, im Festsaale des Hotel Münchherhof. Vereinigung jüdischer Auslnndsberichterstatter in Wien. In der am 31. Oktober 1. J. abgehaltenen Generalversammlung wurde der folgende Vorstand gewählt: M. Henisch (Präsident), M. A. Tenenblatt (Vizepräsident), Dr. J. Finkelstein (Sekretär), A. M. Fuchs und M. U n g e r f e 1 d. Zionistische Jugendgemeinschaft „Brith Herzl", Wien, XX., Jägerstraße 30. Wochenprogramm: Samstag, 14. November, ab Vj5 Uhr: Sichoth. 6 Uhr: Chorproben. Yi% Uhr abends: Plenarversammlung mit anschließendem Referat des Herrn Dr. Leo Goldhammer. Sonntag: 8 Uhr früh Wanderung. Abends Zusammenkunft im Heim. Montag, Uhr: Obligater Hebräischkurs. Dienstag und Mittwoch ab 7 Uhr abends: Sichoth. Donnerstag:. Sichah klalith. Vereinigung jüdischer Akademiker. Lichtbildervor* trag des Bbr. Kurt Stern: „Nach einer Palästinäröise." Samstag, den 14. November 1. J. um 7.15 Uhr abends, im Hörsäle des Instituts Primarius Dr. Robinson, Wien, VIII., Alserstraße Nr. 23. Gäste willkommenl

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