Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 5 (1931)
- Issue
- Heft 191 (15.5.1931)
- Date
- 1931-05-15
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seile 10 DIE NEUE WELT Nf. m gierungsdekret noch nidit für gekommen halte. Die Majorität der Juden wohne noch unter den fürchterlichsten hygienischen und kulturellen Bedingungen in den jahrhundertealten Höfen der Ghetti. Sie besäßen kaum eine andere als eine jüdisdie Bildung, und wenn auch die Allinnce Israelitc Universelle Vorzügliches zur Hebung des Zivilisationsstandards leiste, so reichen doch ihre Mittel zu einer vollkommenen Umformung der Judenetädte in E u r o p ä e r s t ä d t c nidit aus. Unter solchen Umständen könnten die Juden nur, auf ihren verbrieften Bürgerrechten fußend, deren sdirittweise Erweiterung fordern, müßten aber einsehen, daß es für eine Kollektivnaturalisation noch zu friili sei. Solange die Mellahs noch 60 aussehen wie heute, schloß der Vertreter des Residenten die Unterredung, ist an ein „Decret Cremieux" nicht zu denken. Bemerkenswert sind die Argumente, die der Pascha von Fez, Ibn-I d r i s, in seiner Unterhaltung mit EJsriel Carlebach über die gleichen Fragen geltend machte. Er sagte, dem geltenden Redite nach seien die Juden Untertanen des Sultans, und die französisdie Emanzipationserklärung von 1912 habe nur mit dessen Einverständnis erlassen werden können. Mit ihr seien die Juden aber nidit etwa freie Bürger, sondern gleich den Mauren dem Sultan unterstehende Marokkaner geworden. Daß Frankreidi neue Auslegungen des Begriffes „Protektorat über Marokko" geschaffen hat, ändere an der Sadilage nichts. Vom Sultan sei die Selbstverwaltung der jüdisdien Stadtviertel eingesetzt worden. (Sie besteht aus sedis von den Juden gewählten Vertretern und dem Pascha als Vorsitzenden, hat die Redite und Pfliditen einer Stadtverwaltung und eigenes Zwangssteuerwesen.) Nur er könne, wenn er wolle, die Juden für vollkommen selbständig erklären, und erst dann dürften die Franzosen ein Naturalisationsdekret erwägen. Bei dieser Lage der Dinge hat es natürlich auch nidit ausbleiben können, daß sidi innerjüdische Konflikte im Zusammenhang mit der lebenswichtigen Naturalisationsfrage ergaben. Wenn man auch in allen Kreisen der marokkanischen Judenheit zugibt, daß die persönliche Sidierheit der Juden unter dem französisdien Protektorat gewährleistet sdieint, so ist man dodi geteilter Meinung darüber, ob die Franzosen sidi dem immer mehr anwachsenden Widerstand der Berber gegenüber werden behaupten wollen und können, und ob nicht mit dem Aufhören das französisdien Protektorats geredmet werden muß. Diejenigen jüdisdien Notabein, die an diese Möglidikeit . glauben, halten es verstandlidierweise für inopportun, die französische Staatsbürgerschaft anzustreben. Sie werden von einer geringen Anzahl Juden unterstützt, die'noch heute die spanische Staatszugehörigkeit besitzen und behalten wollen. Die Diskussionen über dieses Thema haben ihr Echo auch in den Unterredungen gefunden, die Präsident Doumergue mit jüdischen Delegationen in Rabat, Casablanca, Marakesch und Meknes führte. Es wurde ihm überall eine enthusiastische Aufnahme an den Toren der Ghetti bereitet Die jüdische Gemeinde von Fez überreichte ihm einen von ihren Mädchen gewebten wertvollen Teppich. Bei den Ansprachen der jüdischen Notabein kam aber zum Ausdrude, daß sie. erwarten, Frankreich werde ihren Patriotismus, den sie in letzter Zeit eifrig betätigt haben, auchdurcTi die Naturalisierung lohnen. Theater/ Kunft und iiiilillliliiliiilllllltlllililili Li t e r a tu »♦ Jüdische Bühne, II., Taborstraße 12. Die erfolg« reiche Komödie „Chawes Töchter" bleibt auf dem Spiel« plan und gelangt Samstag, den 16. und Sonntag, den 17. Mai wieder zur Aufführung. Einheitspreise 1 und 2 Schilling. Beginn %9 Uhr abends. Preisverteilung der Oberrabbiner Dr. H. P. Chajes- Preisstiftung an der Isr.-Theol. Lehranstalt. Sonntag, den 10. d., fand die diesjährige Preisverteilung der von Gorge Alexander Kaimt (New York) begründeten Oberrabbiner Dr. H. P. Chajes-Stiftung statt. Die. auf das Thema: „S ammlu n g und Erforschung aller geschichtlichen Daten in den Werken Don Isaak Abravanels" eingegangene umfangreiche Preisschrift, wurde vom Referenten Prof. Dr. Samuel K r a u ß und dem Lehrkörper als geliunigen foezeach.net, indem der Autor mit richtigem Sinn für geschichtliche Untersuchung und mit Forschergeist manche neue Ergebnisse ermittelt hat. Es wäre wünschenswert, daß dieselbe, durch Drucklegung des Werkes der Wissenschaft zugänglich gemacht würde. Dem Verfasser, Herrn cand. phil. u. theol. Israel Heitner, wurde der volle Preis anerkannt. Herr Prof. Dr. Samuel K rauß, der derzeitige Vorsitzende des Lehrkörpere, ver-gjidi in seinem geistreichen Schlußworte, das Wirken und die Bedeutung von Vater und Söhn Kohut mit dem Dom Isaak A b ra va ueds urnd seines Sannes Jeluida für die Wissenschaft. Jugendkonzert. Unter der Leitung des jungen, talent* und temperamentvollen Dirigenten Marko Rothmüller hat jüngst der Wiener Jüdische Gesangverein für die Jugend ein Konzert gegeben, das allein schon durch das Programm Beachtung verdient. Sephardlsche, ostjüdi» sehe und palästinensische Melodien gaben einen Ueber* blick über den Reichtum des jüdischen Volksliedes und damit die wertvolle Anregung, den musikalischen Volks» schätz zu bewahren und seine Pflege zu verbreiten. Marko Rothmüller bewährte sich nicht nur als trefflicher Interpret des jüdischen Volksliedes, sondern auch als gediegener Komponist und fand bei dem jugendlichen Tiitiini...............um.....nttrn......... Jüdischer Liederabend Samstag, den 16. Mai, im Saale der Zionistischen j > Bezirksselitien V, Wiedner Hauptstraße Nr. 130; Liederabend §♦ Krybus; Mitwirkend: Konzertsängerin Nora Dauber j ' Karten erhältlich bei Frau Pia Klein, VI., Gumpen- ] | dorferstr. 22, Tel. B-24-8-86, und bei Herrn Wilhelm j! Peldschuh, IV., Wiedner Haupstr. 90, Tel. A 31-2-60.; h................................HMM>MMMM<e.....3 Publikum für die ausgezeichnete Führung des Gesang* Vereins verdienten Beifall. Der Verein zur Förderung jüdischer Musik veranstaltet Samstag, am 16. d., um 8 Uhr abends im Saale der „B'nai Brith", Wien, IX., Universitätsstraße 4, seinen dritten Kammermusikabend in dieser Saison, unter Mitwirkung von Prof. Jul. Wolfsohn (Klavier), Isr. Brandmann (Violine), Maria Beitlay (Sopran), Igor Grünberg (Bariton) und einem Kinderchor mit Kapellmeister Lampl. Im Programm: Jüdische Volksmusik, Der jüdische Maler Abraham Mintschin gestorben. Am 29. April verstarb in Toulon der jüdische Maler Abraham Mintschin. Mintschin, der im Jahre 1896 in Kiew geboren würde, war einer der bekanntesten jüdischen Maler der jüngeren Generation. Ausstellungen seiner Bilder in Deutschland, B e lg i e n und Paris hatten einen bemerkenswerten Erfolg. Ein neuer Band der Mendelssohn-Ausgabe. Von der großangelegten Jubiläumsausgabe der gesammelten Schriften Moses Mendelssohns (Akademie-Verlag, Berlin) ist,soeben Band 2 erschienen, so daß nun 4 Bände vorliegen. Der Band enthält die Schrifteil zur Philosophie und Aesthetik von den frühesten Anfängen der Mendelssohnschen Schriftstellerei bis zum Jahre 1766, ausgenommen die von Mendelssohn selbst als „Philosophische Schriften" veröffentlichte Sammlung aus derselben Zeit, die der erste Band im Zusammenhange brachte. In die Bearbeitung des Bandes haben sich Fritz Bamberger und Leo Strauß geteilt, e i n e m u s i k t h e o r e t i s c h e Abhandlung hat H. B o r o d i a n s k y eingeleitet und erklärt. Chordirigent Leo Low. Zur Begrüßung und zu Ehren des weitberühmten, , gegenwärtig in Amerika tätigen Chordirigenten Leb Low, der auf seiner Europareise vor einigen Tagen auch Wien berührte, lud der Vorstand des Oesterreichischen Kantorenveroines die Wiener Kollegen und die Mitglieder des Verbandes der Dirigenten und Chorsänger „Hasiinrah" für den Abend des 22. April zu; eine.m Bankett in den Festsaal des Restaurant, ßarschak ein. Der Präsident des Oester rcichischen Kantoren vereine. Oberkantor I. L. Mü Her, begrüßte" den Gast' und dessen Gemahlin auf das herzlichste, schilderte-hierauf in längerer Rede die Bedeutung Löws für den Synagogengesang. Der Ehrenpräsident des Vereines, Öberkantor Isidor L öw i t, wies, hierauf.- besonders ialif; Löws „Kompositionen .von SyiiagogengQsäiig^ khin f und Professor Ar tur; Wolf rühmte dieKöns^effueriz*des Gefeierten, der bei seiner Tätigkeit immer und überall „das jüdische Element" an'die Spitze steile. Redakteur Dr. Josef Löwy und Prof. D i m i t r o w s k v hoben seine her-, vorragenden und erfolgreichen 'Bemühungen zur.Hebung des Synagogengesanges und seine Bedeutung als Komponist auf diesem Gebiet hervor. Der Gast schilderte hierauf die schwere und umfängreiche Arbeit, die auf dem Gebiete der jüdischen Musik' in Amerika geleistet werde. Von der Jüdischen Nationais und Universitäts* bibliothek in Jerusalem. Soeben erschien das erste Heft des achten Jahrgangs der von der Jüdischen National« j und Universitätsbibliothek herausgegebenen bibliographi* sehen Vierteljahrsschrift „Kirjath Sepher" mit fob gendem Inhalt: Nachrichten der Bibliothek. — Biblio« graphie: Palästina*Drucke; Hebraica und Judaica. — Stu« dien: A. Düker: Ergänzung zu einer Bibliographie der Pessach«Haggadoth (Fortsetzung); A. Jaari: Weitere Er* gänzungen zur Bibliographie der PessachsHaggadoth; J Sonne: Bibliographische Glossen; P. Kon: Das einzige bekannte Exemplar des „Sepher ha«Kundas". — Notizen. Eine Führung durch den alten jüdischen Friedhof in der Seegasse veranstaltet die „Wizo" unter der Leitung des Historikers, Regierungsrat Dr. W a c h s t e i n„ des Autors eines umfassenden Werkes über diese geschichtlich bedeutsame Begräbnisstätte. Treffpunkt: Vor dem Tore des jüdischen Versorgungshauses, IX., Seegasse 9. Zeit: Dienstag, den 19. Mai 1931, 3/*6 Uhr nachmit* tags. Anmeldungen tclephonisch im Sekretariat A*16*0«44, bei Frau Paßweg A*l 1*1*34 und bei Frau Federn A«15'7»19. Judifdhe Sport* und iiiiiiiüiiii fwtwn b e w e g u n g* Sensationeller Sieg Hakoahs in der Meisterschaft Simmering 7 :3 geschlagen. Im Entscheidungsspiel um den zweiten Platz und damit gleichzeitig eventuell um die Erstklassigkeit lief die Hakoah*Mannschaft zu,einer Form auf, wie sie sie in der ganzen Saison nicht erreichen konnte. Während im Herbst Hakoah an Simmering einen Punkt abgeben mußte, konnte die gleiche Mann* schaft diesmal ihren Gegner überlegen abfertigen. Es zeigte sich wieder, daß Hakoah auf dem besten Wege ist, zu gesunden, und alle geplanten Experimente dürften nur von Nachteil sein. Im Match gegen Simmering war es eine Freude, die einzelnen Spieler an der Arbeit zu sehen. Der Angriff lieferte ein ausgezeichnetes Kombinationsspiel und stand mit seiner Leistung den erstklassigen Stürmerreihen nicht viel nach. Heß war ein ausgezeichneter Führer und Mausners Prachtschüsse waren sehenswert. Auch der junge Ehrlich hat sich zu einem durchschlagskräftigen Stürmer entwickelt. In der Deckung ragte Platschek hervor, Liebermann und S t r o h ß arbeiteten uner* müdlich. Die beiden Backs konnten die gegnerischen An* griffe in Schach halten. Der Torhüter Oppenheim wurde vor keine schwere Aufgabe gestellt. Gleich zu Be* ginn kristallisiert sich eine Ueberlegenheit der Blau« Weißen heraus. Angriff auf Angriff gegen das gegnerische Tor und bereits in der 15. Minute gelingt es Heß, nach einem Vorleger Ehrlichs, die Führung zu erringen. Hakoah greift weiter an und vier Minuten später bringt eine Kom* bination Mausner*Katz durch letzteren ein Goal. In der 20. Minute sendet Mausner unhaltbar ein. Derselbe Spieler ist gleich nach der Pause abermals erfolgreich. Nun kommen die Simmeringer ein wenig auf und Oppen* heim muß zwei Schüsse passieren lassen. Aus einem Elf* metcr' ist Feldmann in der 25. Minute erfolgreich. Auch die Simmeringer verwerten einen Elfmeter. Gegen Schluß werden die Simmeringer stark zurückgedrängt, Mausner kann zwei weitere Treffer schießen. Die Blau*Weißen spielten in folgender Aufstellung: Oppenheim; Amster, Feldmann; Liebermann, Strohß, Platschek; Ehrlich, Don* nenfeld, Heß, Mausner, Fischer. Kommenden Sonntag spielen die Krieauer gegen Hertha. Im Herbst fertigte die jüdische Mannschaft die Favoritner 3:0 ab und auch diesmal dürfte sie sicher siegen. Außerdem hat Hakoah noch folgende Punkte* kämpfe auszutragen: Vorwärts 06, Libertas, Altmannsdorf und Viktoria XXI. Glänzender Erfolg der Hakoah-Leichtathleten beim Laufen Quer durch Wien. Das 15. Quer-durdi-Wien-Laiu/fen brachte den Hakoah-Leichtathleten einen glänzenden Erfolg. Es. gcilauig difonan aitm erstenmal, eine der bisher je sechsmal siegreich gewesenen Mannschaften, die des W. A. F., zu besiegen und sie auf den dritten Platz zu verweisen. Die Hakoahner liefen in der Aufstellung: 'Blödy, Körnig, Kauf, Ko/hn, Wciner, Topf, Metzl, KaiwH, Klein, Tichlcr II, Israelowicz und Deutscher und wurden gaüiiz knapp lum-ter W. A. C. Zwietite, Die Hakoahner waren diesmal ziemlich siegessicher und es scheint, daß man. sie durch noch nicht ganz aufgeklärte Machinationen um den Sieg gebracht hat. Der Wiener Leichtathletik-Verband als Veranstalter hat die Streckeneinteilung im letzten Augenblick verändert und scheinbar alle vereine, ausgenommen die Hakoah, davon verständigt. Dies geht aus der Tatsache hervor, daß die Hakoah der einzige Verain waa-, der dadiurch benachteiligt wurde und daß die Hakoah-Läufer die einzigen waren, die sich bei den Etappenleitern gegen diese Streckenverlegung beschwerten. Ein weiterer unliebsamer Zwischenfall ereignete sich nach Schluß des Rennens auf dem W. A. C.-Platz. Zu den versammelten Hakoahnern kamen plötzlich einige Wehrleute, die ebenfalls am Qaier-duirch-Wien-Laiufen tealnaihaneai, und warfen ihnen antisemitische Schimpfworte zu, weil angeblich im Gedränge des Starts der Hakoahner Blödy einen Mann der Heeresstaffel niederstieß. Nur der Besonnenheit einiger Hakoahner gelang es, Tätlichkeiten zu verhüten. Das Werbesportfest der jüdischen Jugend Wiens. Wie bereits bekannt ist, findet am 16. und 17. Mai 1931 am Sportplatz des S. C. Hakoah in der Krieau und am 21. Mai 1931 im Dianabad ein großes jüdisches Sportfest statt. An diesem Sportfest werden die jüdischen Jugendbünde, die Turn- und Sportvereine und viele andere mitwirken. Das Programm der Veranstaltung ist folgendes: Samstag, den 16. d, M., 4 Uhr nachmittags: Wettbewerbe in Leichtathletik, Fußball, Handball und Völkerball. Sonntag, 10 Uhr vormittags: Fortsetzung der Wettbewerbe von Samstag nachmittags. Sonntag, 3 Uhr nachmittags: Aufmarsch der Beteiligten, turnerische Freiübungen, Entscheidungen in den leichtathletischen Wettbewerben, Fußball, Handball, Völkerball und ein Schauringen. Für diese Veranstaltung sind Karten zum Preise von 60 Groschen bis 2 Schilling erhältlich im Sekretariat des S. C. Hakoah, Wien, I., Wiesingerstraße 11, Telephon R-25-0-10. Hasmonea spielt gegen Hertha unentschieden. In einem Freundschaftsspiel gelang es Hasmonea, gegen den früher erstklassigen Sportklub Hertha 2:2 zu erreichen. Die Favoritner traten in stärkster Aufstellung an und lagen bereits 2:0 in Führung. Gegen Schluß kam die jüdische Mannschaft stark auf und stellte durch Arm und K est ler das Spiel ein. HagiborsMakkabi unterlag in der Meisterschaft gegen die Landstraßer Amateure 5 :0. Erfolge der jüdischen Vereine im Hockey. Im Cup gelang es Hakoah, die spielstarke Arminen 3:0 abzu« fertigen. Die Tore erzielten Weiß, Uhlmann und N o s s i g. In der gemischten Meisterschaft spielte Hakoah gegen W. A. C. 2:2 unentschieden. Auch die Hakoah* Damen kämpften gegen V. f. B. 1:1 unentschieden. In der zweiten Klasse blieb Blau*Weiß gegen Fair 5:0 erfolgreich. Die Tore erzielten Dr. Kurtzmann (2), Koller und Varas. In der Handballmeisterschaft gewann Hakoah gegen Donau 6:4. Die zweite Mannschaft unterlag gegen Spo.iklub III 5:3. Jüdisches Sommerlager in Italien (Val d'Aosta). Um jungen Menschen auch während der Sommerferien ein jüdisches Leben im jüdischen Kreise zu ermöglichen, wird auch dieses Jahr im A o s t a - T a 1, einem der schönsten Alpentäler Italiens, ein jüdisches Sommerlager organisiert. Das Sommerlager wird in etiuex der folgenden Ortschaften: Jiery (M.-Rosa-Gebiet) 1878 Meter, Cr^ton (Graji-Paraddeo-G«b4et). 1560 Meter* Pkunpiiicfoiix