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Die neue Welt · 1931-04-17 · Heft 187 (17.4.1931) · page 10

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Journal
Die neue Welt
Volume
5 (1931)
Issue
Heft 187 (17.4.1931)
Date
1931-04-17
Page
– (sequence 10)
Language
German
Belongs to
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Seite 10 DI6 NEUE WELT Nr. t8t Anders lag die Sache, als Jabotinsky und Ben Awi (der Sohn des Ben JeSiuda) mit der Idee der Aende* r^ng des Alphabets heraustraten. Das geschah zu einer Zeit, da Hebräisch in Palästina schon eine lebendige Sprache war und nfcht bloß Literatursprache. Ben Awi propagierte nicht nur, sondern er schritt auch zur Tat. Er veröffentlichte eine Schrift in hebräischer Sprache mit lateinischen Buchstaben und bereitete auch ein eben« solches Journal vor, hatte aber keinen Erfolg — man blätterte darin nur der Pikanterie wegen. Wer Hebräisch kann, dem fällt es nicht schwer, Hebräisch zu lesen, und zwar in hebräischer Schrift, während es ihm große Schwierigkeiten bereitet, ein neues Alphabet zu lernen, be* sonders das lateinische, das der hebräischen Sprache nicht zugepaßt ist. Bezüglich des Jüdischen (Jiddischen) liegt die Sache ganz anders. Da die Sprache keine semitische ist, kann man sich auch eines nichtsemitischen Alphabets bedienen: Das lateinische Alphabet schmiegt sich der Aussprache ganz gut an. Nichtsdestoweniger hat dieses Projekt nicht viele Fürsprecher gefunden. Die Väter lehren ihre- Kinder das Alphabet nicht der jiddischen Sprache wegen, sondern damit sie die Gebete, den Chumesch usw. lesen können, und das konnte wohl nur mit Hilfe des hebräischen Alphabets geschehen. In Rußland hat die Lage eine wesentliche Ver» änderung erfahren. Hebräisch wurde verboten und man bemühte sich, in der jiddischen Sprache keine Spur von Hebräisch zu belassen. Soweit dies nicht durchführbar war, veränderte man die Orthographie, und zwar in der Weise, daß die hebräischen Wörter so wie das Jiddische geschrieben wurden. Die Tatsache, daß man ein Kind nicht zwei Alphabete, ein hebräisches und ein lateinisches, lehren kann, fand keine Würdigung in Rußland, wo in den Schulen der Unterricht in Hebräisch,;_ im Lesen des Gebetbuchs, des Chumesch usw. ver« wehrt ist. Hier wird in den Schulen ein zweites Alpha* bet unterrichtet, und zwar das russische, das von links nach rechts geschrieben wird, weshalb die Einführung der lateinischen Buchstaben für Jiddisch weit leichter ist. Der Umstand der Tradition spielt bei den Sowjet* russischen Machthabern ke^ine Rolle, im Gegenteil, sie treiben ständig Schindluder mit ihr. Sie wollen von Grund auf reformieren und, obwohl sie das seit langem erwogen, wagten sie aus politischen Gründen nicht, es in die Tat umzusetzen.; Die Jewsekzia (jüdische Abteilung der Regierung) hat ein Interesse daran, daß ihre Presse bei den jüdischen Massen Eingang finde, und da diese nicht gut Russisch lesen, gab sie viel Propagandaliteratur in jiddischer Sprache heraus. Hiebei mußte die Jewsekzia: einsehen, daß die Juden bei fortschreitender Gewöhnung an ein fremdes Alphabet in verhältnismäßig kurzer Zeit auch zu einer fremden Sprache und fremden Zeitungen übergehen würden, bis schließlich bei zu* nehmender Assimilation die Existenz der Jewsekzia als der Herrscherin auf der jüdischen Gasse gefährdet wäre, was naturgemäß nicht in ihrem Interesse lag. Die Jewsekzia wollte sich mit aller Kraft halten und ließ so die Reform nicht aufkommen, -wenn sie auch den Inten« tionen des Sowjetregimes entsprach. Die Jewsekzia ist nun seit einem Jahr von der Bilds fläche verschwunden. Die Russifizierung geht mit Riesenschritten vorwärts. Wie eine kürzlich durchgeführte Enquete beweist, sprechen und lesen die jüdischen Arbeiter Jiddisch nicht mehr, besonders seit der Aera der Industrialisierung, die die Assimilation begünstigt. Und gäbe es nicht in der Ukraine und in Weißrußland die Tendenz der Verdrän« gung der russischen Sprache zugunsten der ukrainischen und weißrussischen Landessprache, so wäre Jiddisch ver* schwunden, wobei das Interesse dieser Entrussifizierungs« tendenzen dem jüdischen Schulwerk zugute kam. Die Juden zeigten sich anfangs wenig geneigt, ihre Kinder in diese jüdischen Schulen zu schicken, da hier die kommunistische Lehre mit strengerer Obser« vanz als anderswo gepredigt wurde, aber sie wollten immerhin, daß ihre Kinder das hebräische Alphabet erlernen. Sollte aber das lateinische Alpha* bet eingeführt werden, so werden die Juden an den jüdi* sehen Schulen kein Interesse mehr haben und ihre Kinder in die ukrainischen Schulen schicken. Das latei* nische Alphabet wird den Prozeß der Assimilation er* leichtern und den Gegnern der jiddischen Kommunisten, die eine spezielle jüdische Arbeit in Sowjetrußland be* kämpfen, die Oberhand verschaffen. Dankjfagung* Verehrliche Redaktion! Gestatten Sie mir, durch Ihr geschätztes BJatt einige Worte an das Wiener jüdische Theaterpublikum zu richten: Dem jüdischen Theaterpublikum, das mir während meines kurzen Gastspieles in Wien so viel Sympathie und Anerkennung bewiesen hat, drücke ich öffentlich meinen verbindlichsten Dank aus. Ich bin freudig überrascht, in Wien solch ein kunstverständiges und dankbares jüdisches Publikum gefunden zu habe». Voll Hoffnung, in absehbarer Zeit in Wien wiederum vor das Publikum treten zu können, verabschiede ich mich von meinen Wiener Freunden aufs wärmste und herzlichste. Mirjam Koralowa. Versicherungen zugunsten des Jüdischen Nationalfonds (Keren Kajemeth). Die Versicherungsabteilung des Keren Kajemeth hat eine Aktion eingeleitet, die bezweckt, Versicherungen zugunsten des Keren Kajemeth durchzuführen, und zwar auf folgender Grundlage: Im Erlebensfalle fällt die versicherte Summe ganz dem Keren Kajemeth zu, im A b 1 e b e n s f a 11 e die eine Hälfte den Erben der Versicherten, die andere Hälfte dem Keren Kajemeth. Durch die Aktion sollen dem Keren Kajemeth neben den Spenden neue Mittel zum Zwecke der Ausdehnung des jüdischen Bodenbesitzes für die jüdische Kolonisation zufließen. Schon nach drei Jahren erhält der Keren Kajemeth gegen minimale Verzinsung 65 Promille zu seiner freien Verfügung. Anträge für diese Versicherung zugunsten des Keren Kajemeth übernehmen die Versicherungsabteilung des Keren Kajemeth und unser Gg. Herr David Nebenzahl, Leiter der City-Filiale der Lebensversicherungsgesellschaft „Phönix", 1., Bäckerstraße 9. T heater, Kunft und iiilllllliiiiililiiilillllllllllii Li f e r a f ur. Eine chnsidische Komödie. Das Gastspiel des jiid&ch-amerikanischen Schauspielers Erwing Arco an der Jüdischen Bühne (IL, Taiborstraße 12) bewies wieder einmal,, daß dos Publikum nicht ausbleibt, wenn .gute Stücke gelboten werden. Die van Arco neu inszenierte Komödie „Am Zadiks Hof" brachte mehrere ausverkaufte Abende, .und ihre .Aufführung wird prolongiert. Viel zum Erfolg hat die meisterhafte Spielart Areos beigetragen, der mit seirier Partnerin Braclawska das künstlerische Niveau des. Theatersbedeutend hob. Die Komödie „Am Zadiks Hof" bleibt noch Freitag, Samstag, Sonntag und Dienstag, den 21. April, auf dem Spielplan. Neues Jüdisches Theater, IL, Praterstrafie 60. Freitag 17., Samstag 18., und Sonntag, 19. April 1931, Gastspiel der jüd.-amerikan Künstler Alexander Rose n t h a 1, Hilda Plaviria, Diha Podlubowa in dem Lebensbild von Kalmanowitsch „A Mann a Narr". Die Mitglieder des Jüd. Schauspieleryereines wirken mit. Das Konzert zugunsten des Isr. Blindeninstitutes „Hphe Warte" findet Samstag, den 18. April, um 8 Uhr abends im mittleren Konzerthaussaale statt. Jüdischer Abend. Int Theater Reklame fand Sonntag, den 12. April, ein jüdischer Kunstabend statt, an dem mehrere Einakter gespielt und jüdische Volkslieder zum Vortrage gebracht wurden. Außer den Damen Hilda Dulitzka j a uiud ,Lore-^G-Mc ks m a n n wirkte der kürzlich von' einer Tour'neei^u^ü'ckgekehrte Sänger; und Schauspieler Simon F o s t e 1 mit, der durch die Beherrschung des komischen und tragischen Stoffes das volle Haus zu großem Beifall'hinriß. Tempelkonzert. Donnerstag, den 16. April, präzise halb 8 Uhr abends, "findet im. Tempel, IL, Pazmaniten* gasse 6, ein Tempelfest unter Mitwirkung der Konzert* Vereinigung des Oestefreichischen Kantorenvereines statt. Zur Aufführung gelangen auserlesene Kompositionen berühmter alter Meister. Karten erhältlich in der Tempel* kanzlei, Telephon: R?47s8*63. Wir vernehmen mit Ver=- gnügen, daß die Konzertyereinigung des Oesterreichischen Kantorenvereines wieder ins Leben gerufen wurde. Diese Korporation, die nach Verhältnismäßig kurzem Be¬ Stande so Hervorrragendes zu leisten imstande war, hat den Anspruch auf weitestgehende Förderung. Konferenz der jiddischen Autoren Amerikas. In Anwesenheit von 120 Delegierten und etwa 1000 Güsten wurde die vom jiddischen Autorenklub „J. L. Perez" einberufene Konferenz der jiddischen Literaten Amerikas eröffnet. Den Vorsitz führte das Mitgliedr des Redaktionstabes der jiddischen Tageszeitung „Der Tog" Dr. Koralnik. Der Führer der jiddischistischen Bewegung Dr Chaim Schitlowsky hielt ein etwa zweistündiges Referat über die n a t i o n a 1 e Bedeutung der jiddischen Sprache. Dr. Schitlowsky führte u. a. aus, dem Jiddischen sei der Sief? über die Assimilation sicher, da es in den jiddisch sprechenden Massen fest verwurzelt sei und das einigende Band für die Juden der ganzen Welt und für die jüdischkulturellen Kräfte darstelle. Dr. Koralnik leffte der Konferenz einen Plan zur Aufbringung von 50.000 Dollar für die Arbeit der Organisation vor. Mafteach ha-hespedim. Zur Bibliographie der Gedächnis- und Trauervorträge in der hebräischen Literatur. 3. Folge. Von Dr. B e r n h iwd Waehst ein. (5. Band der Veröffentlichungen der Bibliothek der Israelitischen Kiultusgemeinde Wien.) Wien 1930. Selbstverlag der Bibliothek der Israelitischem Kiultusgemeinde. (XXXIV und 115 S.)' Anzeigen * von wissenschaftlichen Neuerscheinungen in einem jüdischen Organ, das nicht gerade gelehrte Fachzeitschrift sein will, dienen in der Regel zweierlei Zwecken. Auf das Buch aufmerksam zu machen, um ihm Eingang in die breitere Oeffentliohkeit zu erwirken und dem Verfasser eine Zensur zu erteilen. In allen Nuancen. So sehr dies letztere Neulingen gegenüber angebracht sein mag, schon aus rein sachlichen Gründen, uum ernste wissenschaftliche Arbeiter zu ermuntern und andere abzulehnen, so müßte es dagegen eigentümlich anmuten, bei einem Autor, dessen bloßer Natne bereits seit langem dem höchsten epitheton ■ojinans gleichwertig ist, dessen Schriften aiuf dem Gebiete der jüdischen Geschichtsforschung, «der Grabschriftenkuimle, der hebräischen Bibliographie usw. ihm den Rang des Wiener jüdischen Gelehrten unbestritten erworben halben, der Ankündigung eines neuen Buches von ihm ein dictum cum laude auctoris voranzuschicken. Danuim sei Hier iwt auf die besondere Eigenart dieser Publikation und ihre wissenschaftliche Bedeutung hingewiesen,, Mit dem jetzt ^sohieneuen dritten Teile gelangt die Bibliographie derGedächtnisumd Trauervorträge in der hebräischen Literatur, deren Erscheinen im Jahre 1922 begann und dm Jahre 1927 fortgesetzt winde, zu einem vorläufigen Abschluß. So unumgänglich notwendig auch die Bibliographie für den ernsten Leser ist, der sich auf irgend einem Gebiete der Wissenschaft, auch wenn er nicht, selbst Forscher ist, gründlich umtun will, so ist dieser Literatunzweig doch gewöhnlich nicht voll gewürdigt und wird ails bloße Registrier- und Indexarbeit, also als formaler Ordnerdienst, eingeschätzt. Das mag auch mehr oder minder zutreffen, wo es sich um die bloße Zusammenstellung von Buchtiteln und Autorennamen handelt, deren Lesung und Schreibung jede Problematik ausschließt. Anders ist es bei einer Arbeit wie der vorliegenden, die uns hinsichtlich ihres Vorwamdes durch die ganze jüdische Diaspora und derein zahlreiche, verschiedene Sprachgebiete führt, und dies für mehrere Jahrhunderte. Bei den meisten der Namen, besonders Ortsnamen in der hebräischen Transskription, ist der Forscher vor die Aufgabe gestellt, den territorialen und zeitlichen Einflüssen nachzugehen, ihre Orthographie zu enträtseln, d. h. sie trotz ihrer Orthographie zu identifizieren. Dies nur ein Hinweis auf eine Kategorie von Schwierigkeiten, die eine selche Arbeit zu überwinden hat. Deren gibt es tatsächlich noch ungezäihlte andere. Die Besiegung all dieser Schwierigkeiten lehrt oins nicht bloß ernste bibliographische Arbeit auf dem Gebiet der jüdischen Wissenschaft überhaupt respektieren, sondern speziell in der vorliegenden Veröff entliohrung ihr System ■und ihre Methode, das Auffinden von bezüglichen Erwähnungen in den entlegensten Winkeln einer riesigen Literatur, zumeist in kurzgefaßten, aufschlußreichen Fußnoten niedergelegt, bewundern. Hier steht künstlerische Virtuosität im Dienste wissenschaftlicher Erkenntnisse. Und das Ergebnis? Diese Sammlung vom Gedächtnisreden und Nekrologen hat die Namen von Tausenden von jiklisohen Gelehrten und der Gemeinden, dn welchen sie lebten, der Vergessenheit und dem Unbeachitetsein entrissen. Alle ihre Personalitäten, soweit sie überhaupt erreichbar sind,'sind hier festgestellt. Die jüdische Gesamtgesohiohte, die Literatungesohiohte und nicht zuletzt die Lokalhistorie der Zentren der Diaspora hat eine immense Bereicherung ihres Materials erfahren. Mögen wir auf dessen Auswertung nicht allzulange warten müssen. Dr. M. Rosenfeld. Landeskonferenz, der Ziomsten-Revisionisten in der •Tschechoslowakei. Am Sonntag, den 19. April 1931, findet in Proßnitz die IV. Landeskonferenz der Union der Zionisten- Revisionisten für die Tschechoslowakische Republik statt. Tagesordnung: 1. Eröffnung. — 2. Wahl des Präsidiums. — 3. Referat (Die Lage im Zionismus und in der revisionistischen Weltorganisation). — 4. Tätigkeitsbericht der Landeszentrale. — 5. Tarbuthreferat. — 6. Tel-Chajfond. — 7. Jugendreferat. — 8. Wahl der Kommissionen. — 9. Generaldebatte. — 10. Wahlen. — 11. Die künftige Arbeit. — 12. Resolutionen. Adresse der Konferenz: Prof. Ernst Vogel, Proßnitz. üdifdte Sport* und iiiiiiiiiiiiii Turiibewegung* Fußballklub Hakoah* Sonntag gegen Weiße Elf. Nach einer kiuizen Unterbrechung ist die Hakoah wieder in der Meisterschaft engagiert. Kommenden Sonntag spielen die Blau-Weißen auf eigenem Platze gegen die Weißen Elf. Im Herbst konnte der jüdische Verein einen knappen 2:1- Sieg feiern und dürfte auch diesmal beide Punkte in Sicherheit bringen. Außer diesem Spiel hat Hakoah noch folgende Funktekämpfe auszutragen: Gegen- Hertha, Vorwärts .06, Libertas, Simmering, Altmannsdorf, Viktoria 21 und Gersthof. —- Der Ha k oti h - Nach wuchs bewährt sich. In einem Freundschaftsspiel gegen den Wiener Sportklub', in dem Hakoah 2 :4 unterlag, zeigte sich der Hakoah- Naohwuehs von der besten Seite. Die Blau-Weißen gaben den körperlich weitaus überlegenen Erstklassigen einen gleichwertigem Gegner ab und hätten bei mehr Glück sogar ein unentschiedenes Ergebnis erringen können. Von der Mannschaft hielten sich noch die Junioren am besten. Die beiden Verteidiger lieferten ein ausgezeichnetes Spiel, in der Deckung fiel Liebermann durch vorzügliches Zuspiel auf, wäihrend im Angriff Ehrlich und Häusler gute Arbeit leisteten. Maiisner konnte sich auf dem Posten eines Außenstürmers nicht bewähren. Anfangs greift Hakoah an, jedoch ohne Erfolg. Erst in der 20. Minute fällt durch Kellinger aus einem Freistoß der erste Treffer. Acht Minuteu später erhöht Hanel den Vorsprang. Hakoah kommt stark auf und der gegnerische Tormann hat Mühe, die zahlreichen Schüsse abzuwehren. Knapp vor Seitenwechsel gelingt es Neumann, ein Tor aufzuholen. Den zweiten Treffer für Hakoah brachte nach Seitenwechsel Stroß aius einem Elfmeter zustande. Die Blau-Weißen verwendeten in diesem Match folgende Spieler: Oppenheim, Amster, Berson, Liebenmann, Platschek, Stroß, Ehrlich, Katz, Heß, Neumann (Häusler), Donnenfeld, Mausner. Ein schöner Erfolg der Hasmonea. Nach zwei Mißerfolgen gelang es der Hasmonea, unter Leitung des Schiedsrichters Göbel den spielstarken Sportklub Rapid-Oberlaa 2:0 abzufertigen. Das Resultat ist eine große Ueberraschunig, da Rapid- Oberlaa einer der aussichtsreichsten Anwärter auf den Meistertitel ist und von Hasmonea noch nie geschlagen wurde. Die jüdische Maninsohaft lieferte ein schönes Kombinationsspiel und hatte im Angriff den besten Mannschaftsteil. Die Tore erzielten Kestler und Schacht. Große Erfolge der jüdischen Schwimmer. Im Rahmen eines internationalen Meetings des W. A. C. im Dianaiba d, am dem die besten Schwimmer Oesterreichs, der Tschechoslowakei, Deutschlands und Jugoslawiens teilnahmen, konnten sich die jüdischen Schwimmer mehrere bedeutende Erfolge holen. Im Herrem-Frieistilschwimmen über 400 Meter besetzte Getreue* (Hagibor, Prag) die erste Stelle (5; 19), Die zwei ersten Plätze im Knaben-Freistilschwimmen fielen

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