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Die neue Welt · 1931-02-27 · Heft 180 (27.2.1931) · page 10

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Journal
Die neue Welt
Volume
5 (1931)
Issue
Heft 180 (27.2.1931)
Date
1931-02-27
Page
– (sequence 10)
Language
German
Belongs to
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Seife in DfE NEUE WELT Nr. iW JÜDISCHE BUNNE, II, Taboritrafle 12 (Hotel Stephanie) Vom 27. Februar bis 5. März 1931 „JUDISCHE GLUCKEN" Fiirim-Lustspiel in 3 Akten Der Saisonschlager! Lachsalven ohne Ende! chöre mit besonderer Pflege der Einzelstimme; Gruppe D: Sprcchchörc, Vortrags- und dramatischer Unterricht; Gruppe E: Tkeoriekttrse. Die Ungunst der Zeit verwehrt es vielen jüdischen Eltern, an die musikalische Ausbildung ihrer Kinder zu denken, und diese Erwägung bestimmt uns, nur einen monatlichen Regie bei trag pro Kind und Kurs einzuheben. Lediglich der sozialen Einsicht und dem selbstlosen Entgegenkommen der sich zur Verfügung stellenden Fachkräfte ist es zu danken, dafi wir an die Ausführung unseres Projektes gehen können. Wir erwarten, daß die jüdische Elternschaft, in richtiger Einschätzung des großen Wertes und der erzieherischen Wichtigkeit der von uns geplanten Institution, uns ihre Kinder vertrauensvoll zuführen wird. Anmeldungen und Auskünfte, schriftlich oder telephonisch, bei der Präsidentin Frau Sophie Löwenher z, Wien, IX., Nußdorferstrafie 42/8, Tel. A-t6-0-44. Persönliche Einschreibung jeden Samstag von 6 bis V27 im Heim der Mirjam, l., Jordangasse 7 (Seitengasse der Wipplingerstraße 5—7). Für das Präsidium: Sofie Löwenherz, Blanka Federu- Lipschütz, Sabine Paßweg. Für die künstlerische Leitung: Max Lampel. Ein deutsches Urteil über Jabotinskys „Simson". Albrecht von F ritsch schreibt in der „Vossisehen Zeitung": „Von dem Roman von Wladimir Jabotinsky „Philister über dir, Simson!" (der bei Erich Lichtenstein in Weimar, vorzüglich aus dem Russisdien übersetzt von Hans Ruoff, erschien) ist zu sagen, daß er ein literarisches Meisterwerk sei. Das Buch wird viele Leser in den besten Kreisen der Literaturfreunde gewinnen- Es erzählt die Gesdvidite des starken Richters Simson, seine geheimnisumwobene Geburt, sein seltsames Doppelleben, geteilt zwischen dem eigenen Stamm und dem der Philister, seinen grandiosen Untergang. Jabotinsky malt mit vielfarbiger Palette Palästina das Land, zeichnet mit.bald harten, bald flimmernden Stridien die Menschen und komponiert meisterlidi die Fuge ihrer psydiologischen Verfleditungen. Es ist c in e wundervolle D i c h t u n g." Marc Chagall besucht Palästina. Der berühmte jüdische Maler Marc Chagall, der in Paris seinen Wohnsitz hat, erhielt im Vorjahr von einem Pariser Kunstverlag den Auftrag einer neuen Bibelillustration. Einem Gespräch mit einem jüdischen Pressevertreter entnimmt man, daß Marc Chagall sich zur Vorbereitung für diese Arbeit nach Palästina begeben wird, um dort längere Studien zu betreiben. Ein Buch Georg Langers. Der Bruder des bekannten tschechischen Dramatikers Frantischek Langer, Georg Langer, hat soeben im Wiener Psychoanalytischen Verlage ein Buch „Der jüdische Gebetriemen" veröffentlicht. Jiddische Tonfilme. In New York wurden von einer speziellen Gesellschaft einige iiddische Tonfilme fertiggestellt und bereits mit ansehnlichem Erfolg vorgeführt. Seit kurzem weilen Vertreter jüdischamerikanischer Filmgesellschaften in Warschau, um diese Filme den Juden Polens zu zeigen. Arno Nadel über jüdische Musik. Der Dichter*Maler*Musiker Arno Nadel sprach in der Frankfurter Gesellschaft für jüdi* sehe Volksbildung über jüdische Musik. Er zeich* nete die Entwicklungsgeschichte der synagogalen Musik und der Anfänge des Nigun aus babylonischen und yemenitischen Epochen, wies auf den Einfluß der altjüdischen Gesänge auf die christliche Liturgie durch die Uebernahme des Wechselgesanges (Gregoriani* scher Choral) hin und führte dann aus: Bis zum, Mittel* alter blieb die Gebetsordnung starr, infolgedessen ver* harrte auch die Synagogalmusik beim Herkommen. Das Eindringen freierer Anschauungen brachte die V e r w e l U lichung des Tempelgesanges, rief aber den wachsenden Widerstand religiöser Orthodoxie hervor, so des großen Maimonides Die heiligen Gesänge sicherte schließlich der Maharel, dem die Legende da« her die Schöpfung der altjüdischen Melodien zuschreibt. Arno Nadel besitzt die wohl größte Sammlung alt* jüdischer Notenhandschriften mit mehr als 300 Melodien, darunter ein signiertes Kompendium von 1744, das gegen Ende des J7. Jahrhunderts entstanden ist. Die bedeutendste schöpferische Persönlichkeit in der jüdU sehen Musik war Salomone Rossi (er selbst nannte sich „Ebree"); sein Werk ist in Birnbaums Buch über jüdische Musiker am Hofe zu Mantua gewürdigt, seine Madrigale haben Naumbourg und Vincent dTndy heraus* gegeben. Das 19. Jahrhundert brachte mit der Juden* emanzipation auch die Neuorganisierung der jüdischen geistlichen Musik (Zentren: Paris, Wien, Berlin; Führer: Naumbourg, Sulzer, Lewandowski). Die Grundlage frei* lieh entsprach nicht dem, was heute als w e s e n h a f t jüdische Musik erkannt ist. Für die jüdisch* synagogale Musik erkennt Nadel eine Reihe Charaktere: den rezitativischen, me|odjsch«diatonischen, anapästischen, parallelistischen, medidativen, gemischten und wechseln* den Grundzug. Heute täte eine Neugestaltung des musW kaiischen Gottesdienstes auf Grund der Erkenntnis des Wesens der echten jüdischen Musik dringend not. Mit zwei Dutzend Mitarbeitern ist Nadel seit Jahren im Ajyiftrag der Berliner Jüdischen Gemeinde in dieser Richtung tätig. Der 4. Band des Sammelwerkes der Synagogalgesänge von 1830 bis 1930 ist abgeschlossen, awei weitere Bände sollen folgen. Ita. 1 udisdie Sport* und iiiiiiiiiiiii Turnbewegung. Generalversammlung des F. C. Hakoah. In der letzten Generalversammlung des Fußballklubs Hakoah wurden endlich die Fehler erkannt, welche im Engagements auswärtiger „Stars" lag. Es mußte zugegeben werden, daß man mit den Spielern Molnar, Nadler und Haar keine guten Erfahrungen gemacht hat, dafür aber tief in den Geldsäckel greifen mußte. Das Experiment erwies sich als verfehlt, die Mannschaft mußte in die zweite Klasse absteigen. Der wiedergewählte Präsident Schiffmann gab die Erklärung ab, daß die Hakoah von solchen Engagements in Hinkunft absehe. Er ist überzeugt, daß die junge Mannschaft, die vom besten Geiste beseelt ist, aus eigener Kraft große Erfolge erringen wird. In dieser Hinsicht erklärten die Spieler Oppenheim, Heß und Fischer im Namen aller Mannschaften, daß sie alles daransetzen werden, den Klub zur alten Höhe emporzubringen. Aus dem Kassabericht konnte man entnehmen, daß der F. C. Hakoah einen Wettspielertrag von S 59.986.13 zu verzeichnen hutte. An Spenden flössen dem Verein S 32.060.65 zu und aus Mitgliedsbeiträgen 8 6000. An Spielergehalten wurden S 55.000 verausgabt, die Spielerunkosten betrugen S 20.000, während für Steuern S 11.000 abgeliefert wurden. Der Klub verzeichnet eine Schuldenlast von S 20.000. Die Wahlen brachten folgende Ergebnisse: Präsident: Max Schiffmann; Vizepräsidenten: J. Herbst, Direktor Heim, Babat; geschäftsführender Vizepräsident: Barcheiis; Kassiere: Menczel, Direktor Fall; Schriftführer: L. Hirschfeld, Rosenfeld; Revisoren: Ed. Kann, Dr. Sterzer; Vergnügungsreferent: Jacques Neumann; Altsektionsleiter: Eugen Eisler; Leitungsmitglieder: Armin Biel, Eisinger, Dr. Ettinger, Petjan, H. Adler, Eisler, Franz Engel, Grünbaum, Grünfeld, Dr. Heller, Katz, Dr. Pfeffer, Max Scheuer, Doktor Spitzer, Medizinalrat Dr. Heufeld, Fleischer. Glänzender Start der Hakoah in der Meisterschaft. Gegen Neubau 9:1. Den ersten Meastei'sohaf.tskainpf in der Frühjahrssaison konnte Hakoaih zu einem Rekord sieg gestalten. Die Mannschaft der Blau-Weißen arbeitete trotz der schlechten Bodenverhältnisse in ausgezeichnetem Stil und mit großer Begeisterung. Ganz hervorragend arbeiteten Mausner, E h r 1 i c h und Donnenfeld. Aber auch die anderen Stürmer sind lobend zu erwähnen. In der Deckung gefielen Lieber mann und Birnbaum, während Stroß nach Seitenwechsel'stark nachließ. Das Verteidigungstrio entledigte sich seiner Aufgabe in sicherster Art. — Das Spiel beginnt mit heftigen Angriffen der Hakoah, die aber von der gegnerischen Verteidigung abgewohnt werden. Erst in der 19. Minute gelingt es*'Mausner, die Führung zu erringen. Derselbe SpiehjjE. ist in der 24. Minute nach einer schönen Vorlage ||^rmals. erfolgreich. Hakoah ist weiter im Angriff und Jährlich kann den dritten Treffer erzielen. Donnenfeld1 e%ht?ht den Vorsprung und knapp vor Seitenwechsel erzillej die Neubauer den einzigen Treffer. In der 44. Minute ist Heß durch einen Elfmeter erfolgreich. Nach Seitenwechsel bedrängt die Hakoah, und Mausner, der sich mühelos durch die gegnerischen Reihen durchspielt, erzielt vier Treffer. Hakoah stellte folgende Mannschaft: Oppenheim; Amster, Feld mann; Liebermann, Stroß, Birnbaum; Ehrlich, Donnenfeld, Heß, Mausner, Fischer, ••' Ringen Hakoah gegen Magyarovar. Der rührigen Leitung der Ringsektion Hakoah ist es gelungen, einen interessanten, ausländischen Gegner für ein Freundschaftsspiel zu gewinnen. Sonntag, den 1. März um 8 Uhr abends, finden diese Kämpfe im Theater Reklame, IL, P r a t e rstraße 34, statt. Die Mannschaft des S. C. Magyarovar ist eine der besten ungarischen Provinzringermannschaften, besteht aus jungen, äußerst talentierten Ringern, darunter einigen Kreismeistern. In jeder der sieben Gewiditsklassen finden zwei Gänge zu je 10 Minuten statt. Die Hakoahringer werden Gelegenheit haben, Proben ihres Könnens abzulegen und werden hart kämpfen müssen, um den Sieg zu erringen. Da der Fassungsraum kein allzu großer ist, wird empfohlen, rechtzeitig die Karten, deren Preise sehr niedrig gehalten sind, zu besorgen, und zwar Hakoah- Sekretariat, L, Wiesingevstraße 11, Tel. Rr25-O-10, ode bei der Theaterkasse, IL, Praterstraße 34, Tel. R-47-1-47, und bei den Mitgliedern. t S. C. Hakoah (Ringersektion), Wien, IX., Wasagasse 23 (im Hausflur rechts). Jüdische Studenten! Jüdische Mittelschüler! Jeder Mensch kennt heute die große Bedeutung sportlicher Betätigung für Körper und Geist. Gerade die akademische Jugend, die vorwiegend geistige Arbeit zu verrichten hat, bedarf auch geregelter körperlicher Tätigkeit, denn „nur in einem gesunden Körper kann sich ein gesunder Geist entwickeln". Die Ringersektion des S. C. Hakoah, welche soeben eine akademische Gruppe ins Leben gerufen hat, fordert alle jüdischen Hoch- und Mittelschüler zum Beitritt auf! Sie bietet ihnen die günstige Gelegenheit, einen infolge ebenmäßiger Betätigung aller Körper- und Muskelpartien idealen Sportzweig (Gesundheitsturnen, Konditionsgymnastik), unabhängig von jeder Witterung und Jahreszeit, im Kreise gleichgesinnter Gefährten auszuüben. Jeder bewußte junge Jude wird die Ertüchtigung und Ausbildung seines Körpers nicht nur als persönliche Aufgabe (Selbstverteidigung), sondern auch als nationale Pflicht gegenüber dem jüdischen Volke betrachten. — Sporthalle mit allen Behelfen ausgerüstet. Für Hoch- und Mittelschüler er* mäßigte Beiträge. Montag, Mittwoch, Freitag, von 16 bis 22 Uhr. Hasmonea spielt Sonntag, den 1. Marz 1. J., um Va2 Uhr und um Vs4 Uhr auf dem Austria- Platz (Ober-St. Veit) gegen Finanz ihr fälliges Meisterschaftsspiel. — Freitag, den 27. d. M. findet um Vs9 Uhr im Klubheim, IL, Praterstraße 33, Wiener Theater-Cafe, eine wichtige Spielerversammlung statt. — D. Sokal (Hasmonea) wurde vom W. F, V. die 10jährige Spielermedaille zuerkannt« Stfindlse unentgeltliche Stellenvermittlung Wer ausgebildetes, tüchtiges und diszipliniertes Personal aller Art u. aller Branchen benötigt, wende sich an „Hakoah", I., Wlesingerstr. H, Tel. R-23-0-10 Am kommenden Sonntag spielt Hakoah gegen Viktoria XXI. Die Floridsdorfer befinden sich in glänzender Verfasung und siegten erst vergangene Woche gegen Hertha 4 : i. Die jüdische Mannschaft wird guttun, diesen Gegner nicht zu unterschätzen. In der Eishockeymeisterschaft unterlag Hakoah gegen W. A. C. 1 :5. Jüdischer Hochschulausschuß, Wien. Der Delegiertentag wurde infolge Ablebens des sei. Rektors Hofrat Prof. Dr. Adolf Schwarz verschoben. Die Eröffnung desselben findet nunmehr Samstag, den 2 8. d. M. um 5 Uhr nachmittags, Wien, VIII., Bennoplatz 1, statt Wiener Chaluzini nach Palästina. Dienstag, den 17. d. M., 7 Uhr abends, reisten Wiener Chaluzim, die für die Auswanderung nach Palästina ausgewählt worden waren, nach Palästina ab; insgesamt 24 Personen, darunter 16 Chaluzim und Chaluzoth. Am Bahnhof versammelten sich viele, um von den Palästinawanderern Abschied zu nehmen. Verwandte der Abreisenden sowie eine sehr große Zahl Zionisten und viel Jugendliche. Es wurden hebräische und jüdische Lieder gesungen. Als sich der Zug in Bewegung setzte, sangen die Versammelten die „Hatikwah". Die restlichen, für die jetzige Alijah in Betracht kommenden Chnluzim aus Wien, reisen demnächst nach Palästina. Vortrag des Professors Dr. Theodor Lessing (Hannover). Ueber Einladung des Gesamtverbandes Jüdischer HochschUler Oesterreichs „Judaea" spricht der bekannte Gelehrte Prof. Dr. Theodor Lessing über das Thema „Judentum als M i 111 er zwischen Asien und Europa". Der Vortrag findet Donnerstag, den 5. März, im Festsaale des Handelsmuseums, Wien, IX., Berggasse 16, statt. Beginn halb 8 Uhr abends. Gäste willkommen! Hebräisches Pädagogium, Wien, L, Drabrgasse 4. Die Aufnahme von Hörern für das Sommer« semester 1931 erfolgt bis zum 20. April d. J. Schrift« liehe Voranmeldungen sind an das Sekretariat zu richten. Auskünfte werden auch schriftlich erteilt. Vereininachriditen* Vereinigung der zionistisch-demokratischen Jugend. Woehenprograirtni. Donnerstag: 7 Uhr Probe für Purimfeier. Samstag: halb 5 Uhr Zusammenkunft der Kindergruppe, 6 Uhr Sichah der Kwuzah „Dmai", 6 Uhr Sichah der Kwuzah „Dror", 8 Uhr gemeinsamer Besuch der Purimfeier der Sektion 6-8 des Verbandes. Sonntag: 4 Uhr nachm. Proben für die Purimfeier, halb 7 Uhr Führerkurs. Montag: Hebräischkurse. Dienstag: 8 Uhr Purim-Akademie im Theatersaal des Hotel Post mit reichhaltigem Programm. Mittwoch: 7 Uhr Sichah der Chaluzkwuzah, 7 Uhr Sichah der Kwuzah „Dmai", halb 8 Uhr Sichah der Kwuzah „Hatdiija;h". 8 Ulir Ptirirafeier im Verband. St. Pölten. Am 16. d. M. ist unser allgcschätzter Gg. Moriz T i e g e r, langjähriges Mitglied des Ausschusses der Z. O. G. St. Pölten, nach kurzer schwerer Krankheit im 49. Lebensjahre verschieden. Der Verblichene war sowohl im Kulturrat der Isr. Kultusgemeinde als auch im Vorstand der Chewra-Kadischah in St. Pölten vorbildlich tätig. Der Ausschuß der Z. O. G. St. Pölten hielt am 21. d. M. eine Trauersitzuug ab. Nach Eröffnung der Sitzung durch den Obmann Injg. Leo H o 1 z e r. hielt der Ehrenpräsident der Z. O. G. St. Pölten, Herr Obe r r abb ine r Prof. Dr. Schächter, dem Verstorbenen einen tiefempfundenen Nachruf. Die Zionistische Ortsgruppe St. Pölten wird zum immerwährenden Andenken an Moriz Tieger, Oelbäume im St. Pöltner Garten in Erez Israel pflanzen. „Theologia", Verein jüdischer Hochschüler an der isr. theol. Lehranstalt, IL, Tempelgasse 3 Freitag, den 27. d. M. findet präzise 10 Uhr eine außerordentliche Generalversammlung statt. — Sonntag, den 1. März, findet präzise 11 Uhr die Trauerfeier für den verstorbenen Rektor Hofrat Adolf Schwarz, statt. Sprechen werden Vertreter des Kuratoriums, Professorenkollegiums und der Hörerschaft. Der Verein zionistischer Hochschüler „Theodor Herzl" veranstaltet Samstag, den 28. Februar, um 8 Uhr abends in seinem Heime, Wien, IL, Krummbaumgasse 10 (beim Karmelitermarkt), ein Referat über „wichtige Fragen der jüdischen Studenten". Referent: Herr Oberbaurat Ing. Robert Stricker. Jüdische Hochschüler und Hochschülerinnen als Gäste willkommen! Kinderpuriinfeier des jüd. Elternvereines für den 20. Bezirk. Sonntag, den 1. März, 3 Uhr nachm., im Saale des Kaffeehauses Reklame, IL, Praterstraße 54. Hebräisches Programm. Eintrittspreis S 1, 1.50 und 2. Zionistische Bezirkssektion XX. Samstag, den 28. d., 8 Uhr abends, Vortrag der Frau Dr. Cyla Waldmann im Heime, XX., Jägerstraße 30, über „Anstand und Umgangsformen in der jüdischen Antike". —• Freitag, den 27. d., Bibelvortrag Löw-Vogel. — Sonntag, den i. März, 7 Uhr abends, veranstaltet die Sektion XX im Heime einen Empfangs- und Begrüßungsabend zu Ehren des Dr. Desider Friedmann anläßlich seines Jubiläums. Freunde sind auf diesem Wege eingeladen. Brit Trumpeldor. Am i. März 1. J., um 6 Uhr abends, findet im Herzl-Saal, IL, Untere Augartenstraße Nr. 38, eine Trumpeldor#Gedächtnisfeier statt. Ge» sinnungsgenossen und Freunde des Betar sind herzlich willkommen,

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