Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 4 (1930)
- Issue
- Heft 166 (21.11.1930)
- Date
- 1930-11-21
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seife 10 DIE NEUE WELT Nr. 166 * leidenschaft gezogen hat. So berichtet das New Yorker jüdisch»sozialistische Organ „Vorwärts", daß infolge der Arbeitslosigkeit das „Luftmenschentum" sich stark vergrößert hat und z. B. viele jüdische Arbeiter zu „Chor» sängern" in Synagogen geworden sindl . . . Die Vereinig« ten Staaten stehen in der Liste der jüdischen Auswande* rung nach Palästina an fünfter Stelle. Es ist anzu* nehmen, daß die Zahl der amerikanischen Palästina* wanderer, die im Jahre 1929 305 betrug, im Falle einer freien jüdischen Einwanderung nach Palästina sich ent* sprechend der Gesamtziffer der Alija um das Mehrfache erhöhen würde. Und so zeigt sich wieder das tragische Galuthschicksal des jüdischen Volkes. Durch mehr als ein Jahrzehnt lebten die verarmten und verelendeten jüdi< sehen Massen Europas von der Hilfe ihrer glücklicheren Brüder in Amerika und glaubten, nur die drakonischen Einwanderungsgesetze hinderten sie, ebenso glücklich und „versorgt" zu sein wie sie; nun hat die amerikanische Wirtschaftskrise, die sich, wie jede wirtschaftliche De* pression in jedem Lande, zuerst am jüdischen Mittel« stände auswirkte, die Juden Osteuropas der letzten Hilfe beraubt. Vielleicht werden jetzt die jüdischen Massen zu derselben Erkenntnis gelangen, wie sie unlängst der Vize* Präsident der Zionistischen Organisation Amerikas, Louis Lipsky, in seiner Abkehr vom Weizmannschen „Zionis* mus" aussprach: „Der Zionismus ist jetzt nicht mehr eine Angelegenheit philanthropischer Sympathien, nicht nur das höchste jüdische Ideal, sondern eine bittere ökonomische Notwendigkeit." *H Für 35 Grouven :': ERSPARNIS BIS 2*50 SCHILLING! ':: Coupon der „Neuen Welt*'für die Wiliiaer Truppe im Theater Reklame. II>*Praf erstr. 34 ♦• .•»;,>•. X^'M i" .Gegen Vorweisung dles»<Coupons an Idft&nsse der Wilnaer Truppe an, Wochejjtagco tauBSr^an&ta^und Sonntag)'; 50prosenit*e Eraifl an* de^ ftiginalprelsc nach Maßgabe'der trelen Platze. Originalpreise S V50 bis 5*— heater, Kunst und lillllliliiiiillliiiiiilililliiiii Liter a tur Wilnaer Truppe« Di« nächste Novität „200.000". Als nächste Novität der Wilnaer Truppe ge» langt Freitag, den 21. d. Schalom Alejchems berühmte Komödie „200.000" zur Aufführung. Allerdings wird die Aufführung wesentlich vom- Stil abweichen, den Alexej Granowski.der seinerzeitige Leiter des Moskauer Akademi* sehen Theaters," seiner textlichen Fassung angepaßt hat. Bei aller, Abdämpfung des Realen behält Schalom, Alejchems Dichtung. noch immer genügend Wirklichkeit und Farbe. In den Hauptrollen sind die Damen Altbaünv Walter, Vitalin, Scheftel und die Herren Domb, Kamay, Schigorin, Kovilsky und Stein beschäftigt. Für die Rolle der Schneiderstochter Bejlke wurde die ausgezeichnete Schauspielerin Mirjam Horowitz verpflichtet, die hiemit zum erstenmal an einer Wiener Bühne auftritt. Die Regie leitet Alex Stein. Die Bühnenbilder hat der Frank» furter Maler Erich Isenburger entworfen. Beginn der Vorstellungen V*9 Uhr. ■' HabimäsGastspiel in der Schweiz; Nach dem sensa* tionellen Erfolg. in dennordischen Ländern begibt sich Habima in die Schweiz, um in der Zeit vom 22. November bis zum 2. Dezember Gastspiele in Zürich, Bern, Basel, Luzern und Genf, zu absolvieren. Zur Aufführung werden die .Stücke „D y b u'k", „G o l e m" und „U r i e 1 Acosta" gelangen. Jüdische Bühne, II., Taborstraße 12. Mit der Auf» führung der Komödie „Der frejliche Schames" hatte die Direktion wieder einen schönen Erfolg zu ver« zeichnen. Die beiden Hauptdarsteller, Frau Erwest und Herr Jungwirth, hatten Gelegenheit, jüdische Typen glänzend zu charakterisieren. Ab Freitag, den 21. bis inklusive 27 November wird die Komödie „A frejliche Nacht" gespielt. Sonntag, 3 Uhr, Nachmittagsvor« Stellung bei ermäßigten Preisen. , Konzert eines blinden jüdischen Pianisten. Am 29. d. M., halb 8 Uhr abends, findet im Kleinen Konzerthaussaale das Klavierkonzert des blinden Virtuosen Emmerich Ungar aus Budapset statt. Der jugendliche jüdische Künstler, ein Schüler der bekannten Thoman-Schule, hat bereits in Budapest und Karlsbnd große Erfolge gehabt, die mit Recht darauf «schließen lassen, daß er auch in Wieu die Anerkennung der musikliebenden Kreise finden wird. Auf diese Veranstaltung sei nun die Aufmerksamkeit des jüdischen Publikums gelenkt. __________ Die Musik in den heiligen Schritten/ im Tal* mud und in der Kabbalah« Nicht nur Bücher haben ihr Schicksal, auch ganze Wissenschaften. Zu den schicksalhaftesten Wissenschaften zählt vor allem jener Zweig der jüdischen Kulturgeschichte, der sich mit der jüdischen Kunst befaßt. Und dieses Schicksalhafte ist naturgemäß bedingt durch die so äußeret selten anzutreffende Vereinigung von Beherrschung der über einen Zeitraum von anderthalb Jahrtausenden sich erstreckenden literarischen Quellen einerseits und speziellem Kunstverständnis auf der andern Seite, zweier Faktoren, ohne deren Besitz jeder Versuch einer wissenschaftlichen Leistung auf diesem Gebiete mißlingen, Stückwerk bleiben muß. Wenn nach einem Worte des Sohar alles in der SCHULKINDER- BESCHÄFTIGUNG am NacnmltUfr. Nachäffe, Fremdsprachen, Musik, H*ndart>« tcn. Spattergtn bei dlstinguleitcm Pld- •go,t*fi. MäBfoei Pauschalpreis IX, »CHSSCHIMHlLOASSi 26, 1/8, Tel. A-19.6-43 Welt der Relativität des Glücksfalles unterworfen ist, selbst die Thorarolle in der heiligen Lade nicht ausgenommen, dann war es ein günstiges Geschick, daß das Gebiet der nationalen Musik der klassischen Periode unseres Volkes in dem bekannten hebräischen Publizisten. J. Kühn einen durchaus berufenen Bearbeiter fand. Kühne vor " kurzem erschienenes Buch: „Hamusika bekitwe hakkodesch, batalmud ubakkabbalah" (Verlag Menorah, 8", 118 S.) ist ein wissenschaftliches Werk von Format, das alle guten Merkmale einer auf gründlicher Sachkenntnis beruhenden Gediegenheit aufweist. Kühn ist ein ernster Wahrheitssucher, ein Forscher, der mit ehrlicher Kritik, die sich ebenso frei weiß von der Tendenz, alles Bisherige umzustoßen, wie von der Neigung, auf „alten" Erkenntnissen weiterzubauen, jeden einzelnen einschlägigen Begriff von neuem untersucht und ihm nur den Inhalt gibt, den er unter'den Augen des verständigen Lesers entstehen läßt. Das Buch führt uns nach einer zusammenfassenden Darstellung gesicherter Resultate des Wissens um die Musik des alten Orients äls Hintergrund in die spezifische Eigenart der hebräischen Musik ein und mündet in eine Behandlung der in Bibel und in der talmudischen Literatur angeführten M u s i kinstrumenta deren Ergebnisse den Anspruch erheben dürfen, eine wertvolle Bereicherung unserer archäologischen und, nicht zuletzt auch, exegetischen Kenntnisse zu sein. Vielleicht hätte es sich nach dieser Hinsicht pIs zweckmäßig empfohlen, dem Ganzen einen Index der behandelten Stellen aus Bibel und Talmud beizufügen. So erfreulich es ist, daß dieses Werk in hebräischer Sprache geschrieben ist,, so wünschenswert ist es, gerade in Anbetracht seines Substrates, dieses besonderen Zweiges jüdischer Kulturgeschichte, daß es durch die Uebersetzüng in die modernen Weltsprachen einem größeren Leserkreise zugänglich gemacht werde. Es sollen es möglichst viele wissen, daß der Verfasser sich den aufrichtigen Dank der Wissenschaft erworben hat. Tischri 5691. Prof. Dr. Rosenfeld. ff? f * Sai^^l^^^pntjS^bei^Myfi]nsi starb nach Vollendung''; ieraes <.fo^;'Le:0^'^#alir<e8 der bekannte hebräische und jiddische Schriftsteller, Kritiker und Literarhistoriker Samuel- Loeb-Zitron. Er war seit 1877 Mitarbeiter des „Hamagid". Im „Haolam" erscheint seit .1911 „eine „seiner; gründlichsten Arbeiten „Letoledot Ha'itanut ha'iwrit" (Zur Geschichte der hebräischen Presse). Er schrieb Werke über die Geschichte der zionistischen Bewegung, Leben und Wirken Theodor Herzls, „Lexikon zijoni" (Biographien bekannter Zionisten). Er veröffentlichte mehrbändige Werke in Jiddisch 'über jüdische Literatur ■ und jüdische Presse. Er >.war seit vielen Jahren .Mitarbeiter der Warschauer jiddischen Tageszeitung;",,^ o m e n t". J;:56Ä','..v«*'.> udifdhe Sport* und Humum!' f u r nh e w e 9 u n g Wohin steuert der F. €♦ Hakoah! Der F. C. Hakoah befindet sich in einer trostlosen Lage. Die Leitung wendet sich nach allen Seiten um Hilfe. Es sind große Schulden vorhanden und wenig Aussicht, größere Kapitalien aufzubringen. Wenn nicht in nächster Zeit eine Aenderung eintritt, droht die Einstellung des Betriebes. Es haben sich zwar wieder einige* Gönner gefunden, die dem Verein helfen wollen, es bleibt aber abzuwarten, wie weit ihre Aktionen von Erfolg begleitet sein werden. Die Verpflichtung der Ungarn Molnar, Haar und N a d 1 e r hat sich als verfehlt erwiesen und den Verein materiell schwer geschädigt. Auch Stern hat den Verein viel mehr gekostet, als er wert war. Es geht eben nicht an, „Fußballmatadore" mit tausenden Schillingen zu füttern. Für den F. C. Hakoah gibt es nur einen Weg: „Rückkehr zum Ama-. teurismu s". Der Zweck der jüdischen Sportbewegung ist nicht nur Schaffung von Spitzenleistungen,- sondern Massensport. In allen Ländern haben die jüdischen Professionalfußballspieler abgewirtschaftet und auch in Wien sollte Schluß gemacht werden. Makkabi-Kreis Oesterreich im Makkabi-Weltverband. " ' Am 25.'und 26. Oktober d. J. fand in Berlin eine Tagung der Makkabi-Kreis'e von zehn verschiedenen Ländern statt. Das Hauptthema der Beratungen war die Makkabiah (Jüd. Olympiade). Diese erste Makkabiah, die im Jahre 1932 in Palästina stattfinden soll, wird den jüdischen Turnern und Sportlern der ganzen Welt Gelegenheit geben, ihr heute schon allgemein anerkanntes Können zu zeigen. Es wurden drei Zentralen für die Vorbereitungen der Makkabiah eingerichtet: in Berlin für Mitteleuropa, in London für die englischsprechenden Länder, in B u k a r e s t für den Balkan. Bisher können folgende Daten bekannt gegeben werden. Die Reise findet um die Pessachzeit 1952 statt. Die Fahrt kostet inklusive dreiwöchentlichem Aufenthalt, Verpflegung und Führung durch die Kolonien, für Oesterreich zirka 600 Schilling. Jeder voraussichtliche Teilnehmer muß bis längstens 31. Jänner 1931 den Betrag von 17 Schilling eingezahlt haben. Weitere Zahlungsbedingungen: Bis 1, Juni 193t S 100, bis 1. Dezember 1931 weitere 150, Rest ist vier Wochen vor der Abfahrt einzuzahlen. Der Makkabi-Kreis Oesterreich hat in feiner letzten Sitzung beschlossen, 20 aktive Teilnehmer teilweise zu subventionieren. Der Makkabi-Kreis empfiehlt allen Vereinen, Sparfonds anzulegen, um es den Mitgliedern zu ermöglichen, auch in kleinen Raten die Beträge für die Fahrtspesen sparen zu können. Makkabi-Kreistagung in Brünn. Am 1. und 2. November fand in Brünn die diesjährige Kreistagung des tschechoslowakischen Makkabi-Kreises statt. Die Kreistaguug wurde von 28 Vereinen beschickt. Der Kreisobmann A. Herzog (Prag) eröffnete die Tagung in tschechischer Sprache mit einem scharfen Protest gegen das treulose Vorgehen der englischen Mandatsregierung gegen die Interessen des jüdischen Volkes. Ins Präsidium wurden Dr. J u s t i c (Prag), Dr. Sonnenfeld (Brünn) und Kling er (Bratislava) gewählt. A. Herzog hielt ein ausführliches Referat, über den Stand der Makkabi-Bewegung in der Tschechoslowakischen Republik. Den Hauptpunkt der Tagung bildete aber das Referat von Dr. Kosenfeld (Berlin) über die „M ak ka b i a h". Dr. Rosenfeld, einer der eifrigsten Propagatoren des Makkabi-Weltverbandes, erzählte, wie in allen Ländern unter der jüdischen Jugend das Wort „Makkabi" Begeisterung hervorrief. „Nicht ein kleinliches Sportfest von internem Charakter, sondern eine mächtige epochale Schöpfung soll die Makkabiah werden, eine friedliche Proklamation unserer geistigen und körprlichen Kräfte, eine Manifestation unserer Weltbewegung, die sidi traditionell in Erez Israel wiederholen soll." Sportredakteur Levithan (Palästina) überbrachte in hebräischer Sprache der Tagung die Grüße Erez Israels und betonte, daß matt auch dort alle Vorbereitungen treffen werde, um die erste Makkabiah zu einer wirklich jüdischen Olympiade zu gestalten. — Leo Leder er referierte über die ideologische Einstellung des Makkabi-Hazair. Die Tagung wurde mit einem Appell zu verstärkter Arbeit geschlossen. Wertvoller Punktezuwachs der Hasmonea. Hasmonea gegen Westmark 4;2 (2:1). Am letzten Sonntag konnte Hasmonea den schon lang ersehnten ersten Meisterschaftssieg erringen. Durch diesen Erfolg hat Hasmonea nunmehr fünf Punkte aufzuweisen, was eine bedeutende Verbesserung der Position in der Meisterschaftstabelle zur Folge hat. Der Sieg der jüdischen Mannschaft war ehrlich verdient. In der Mannschaft boten der Tormann Bär, Weinwurm, Fisch, Bäumer und Kestler die besten Leistungen. Aber auch die übrigen Spieler trugen nach Kräften zum Erfolge bei. Hasmonea lag immer in der Führung. Die Treffer erzielten Kestler (2), R o tt is und Quartner (Elfmeter), während Westmark beide Erfolge aus Elfmeterstößen erreichte. Das Spiel verlief sehr fair, ein Verdienst des glänzend amtierenden Schiedsrichters Pruschina. Mannschaftsaufstellung: Bär; Wein wurm, Feldmar; Fisch, Ronis, Bäumer; Arm, Schweinburger.. Kestler, Quartner, Sternbach. Einen großen Erfolg hatte auch die Jungmannschaft aufzuweisen, die Ostmark 6:0 schlug und dadurch ihre Stellung in der Spitzengruppe der Meisterschaftstabelle festigte. * Hasmonea spielt Sonntag, den 23. d. M. um 10 Uhr vormittags auf dem El ek tra-P1 at z (Endstation A-, AK-Wagen) ihr Meisterschaftsspiel gegen „Veria". Vorher die Jundmannschaft gegen Moravia. > Eine Vollversammlung der Hasmonea. Am Freitag, den 21. d. findet im Wiener Theatercafe, IL, Praterstraße, eine Vollversammlung, der Hasmonea statt, in welcher den Mitgliedern des Vereines, aber, auch allen Interessenten der jüdischen Sportbewegung das Thema „D i e K r i 's e i m j üdisehen Sport" zur Diskussion gestellt wird. Mit Rücksicht auf die Aktualität des Themas ist mit einem Massenbesuch zu rechnen. Beginn präzise halb 9 Uhr abends. Gäste herzlich willkommen! Hakoah trug vergangenen Sonntag ein Freundschaftsspiel gegen' Wäcker aus und unterlag 1:5. Trotz der empfindlichen Niederlage gaben die Blau-Weißen zeitweise einen ebenbürtigen Gegner ab. Den einzigen Treffer erzielte Mausner. Hakoah bestritt den Kampf mit folgenden Spielern: Oppenheim; Amster, Feldmann; Liebermann, Platschek (Heß), Schock; Birnbaum (Breiter), Donnenfeld, Ehrlich, Mausner, Fischer. Kommenden Sonntag spielt Hakoah in der Meisterschaft gegen Viktoria 21. Internationales Schwimmfest der Hakoah. Der Schwimmklub Hakoah veranstaltet am 29. und 30. Novem* ber 1930 im Dianabad ein internationales Schwimmfest, das äußerst interessant zu werden verspricht. Bei diesem Fest kommt der dem Andenken des verstorbenen Hakoah« Funktionärs Otto Holub gewidmete Wanderpreis zum ersten Male zur Austragung. Um diesen Preis wird sich außer ' den Wiener Vereinen auch der Ujpesti Torna Egyesület mit seiner hervorragenden Schwimmermanh* schaft, der unter anderen die ungarischen Meister Haläsy, Hild, Nagy und Szabados angehören, beteiligen. Außer der Schwimmermannschaft kommt auch die komplette Wasser« ballmannschaft des Ujpesti T. C., die in hervorragendem Stil die ungarische Wasserballmeisterschaft gewann. In der Mannschaft sind folgende Spieler in der ungarischen Auswahlmannschaft tätig: Barta, der Standardtormann des ungarischen Teams, Braun, Laszlo, Halasy und Nemeth, die bei dem EuropasTurnier in Nürnberg die besten Stürmer des ganzen Turniers waren. Nemeth hat im Laufe des letzten Jahres für das ungarische Team nicht weniger als 69 Tore erzielt. Die Hakoah hat für dieses Fest äußerst niedrige Eintrittspreise angesetzt, und zwar Parterresitze S 3.50, Balkonsitze S 2.50, Stehplatz 1. Stock S 2.— und Stehplatz 2. Stock S 1.50, so daß es jedermann möglich sein wird, diesem sicher spannenden Fest beizuwohnen. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen und sind Karten im Dienste und im Sekretariat der Hakoah, I., Wiesingerstraße 11, zu haben. In der Hockeymeisterschaft spielten die Hakoah- Damen gegen Allround 0 :0 unentschieden. Die Generalversammlung des Sp. Cl. Hakoah findet am Samstag, den 13. Dezember um 6 Uhr nachmittags im Klubheim statt. Die Tagesordnung lautet: 1. Referate, 2. Generaldebatte, 3. Bericht des Permanenzausschusses, 4. Neuwahlen, 5. Allfälliges. Anträge müssen statutengemäß acht Tage vpr der Generalversammlung schriftlich dem Sekretariate übergeben werden. In der Wasserballmeisterschaft schnitt Hakoah diesmal schlechter als sonst ab. In der ersten Klasse landete Hakoah an vorletzter Stelle, in der zweiten Klasse besetzte die jüdische Mannschaft den