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Die neue Welt · 1930-10-17 · Heft 161 (17.10.1930) · page 10

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Journal
Die neue Welt
Volume
4 (1930)
Issue
Heft 161 (17.10.1930)
Date
1930-10-17
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 DIE NEUE WELT Nr. l6i AUS PALÄSTINA. Eine Gerichtsentscheidung gegen den Nationalfonds. Jerusalem, 9. Oktober. Das Kreisgericht von T u 1- Jcarem hat dem Einspruch von acht arabischen Siedlern aus Vadi Havarith gegen die Gesetzmäßigkeit des Verkaufes eines dortigen Bodenkomplexes von 3600 Dunam an den Jüdisdien Nationalfonds stattgegeben. In der Entscheidung wird die Entfernung der arabischen Siedler aus ihrer Paditung als ungesetzlich bezeichnet und die Wiedereinsetzung der Pächter in ihren früheren Besitz verfügt. Im Verlaut der langwierigen Prozesse um die Böden von Vadi Havarith ist dies der erste Fall einer Entscheidung gegen den Jüdischen Nationalfonds. Der Gerichtsbeschluß kam für die Leiter des Keren Kajemeth nicht überraschend, da der Kauf unter der Voraussetzung abgeschlossen worden war, daß von den Pächtern keine rechtlichen Ansprüche auf die betreffenden Grundstücke nachgewiesen werden können. Im gegenteiligen Falle sollte der Kaufschilling dem Jüdischen Nationalfonds zurückerstattet werden. Von größerer Bedeutung ist ein noch schwebender Prozeß, in dem mehrere arabische Pächter Vorkaufrechte auf den Böden von Vadi Havarith geltend machen. Dies kann unter Umständen dazu führen, daß das ganze vom Keren Kajemeth erworbene Gebiet unter Rückkaufsrecht fällt. Der erste arabische Student an der Jerusalemer Universität. Jerusalem, io. Oktober, Ein Mitglied der Familie Husseini, das an der Beyruter Universität promoviert hat, setzt nun seine arabistischen Studien an der Hebräischen Universität in Jerusalem fort. Dies ist der erste Fall der Inskription eines Arabers an der Jerusalemer Universität. T heaier7 Kunst und illllliliiiiilllitiiiiiiiiiiiiilii Literatur Wilnaer Truppe. Eröffnungspremiere. Die Wilnaer Truppe, die unter Führung von Alex. Stein als Eröffnungspremiere das historische Drama „Sabbatai Zwi" nach' J. Zulawski zur Aufführung brachte, errang sich einen stürmischen Erfolg. Alex. Stein und Adam Domb, die Träger der Hauptrollen, waren Gegenstand lebhafter Ovationen. Die begeisterte Aufnahme des Stückes und der Aufführung veranlaßte die Theaterleitung, „Sabbatai Zwi" bis auf weiteres auf dem Spielplan zu belassen. Als nächste Premiere wird Perez Hirschbeins „D i e p, u s 3 t e Kretschme" in neuer Bearbeitung vorbereitet. Auch für dieses Stück, wurden die Tanzkünstlerin Gertrud Kraus (Bewegungsregie und Tanz) sowie der Maler Erich I s e n b u r g e r (Bühnenarchitektur), deren Leistung gen in „S a b b a t a i Zwi" höchste Anerkennung fanden, verpflichtet. - * Sonntag, den 19. 'Oktober findet' üm 3 Uhr eine Nachmittagsvorstellung, der dramatischen Legende „T a g und Nacht" von An*ski in der Originalbesetzung statt. Preise von 1 bis 3 Schilling. Für die Abendvorstellungen wurden die Wochentagspreise mit 1.50 bis 5 Schilling festgesetzt. Ein Abend ,der , zionistisebsdemokratischen Jugend. Im H e r z 1 * Saal des Verbandsheimes demokra* tisch er Zi onis t-en fand sich Samstag, den 11. Ok* tober die zionistjsch«demokratische Jugend zusammen, um ejnen heiteren Abend zu Verbringen. Das reiche Pro* gramm zeigte den Willen unserer jungen zionistischen Qarde, jüdischskulturelle Werte zu empfangen und zu vermitteln. Moscheh Lic.h.the.im w$r die treibende Kraft , des Abends. Die Eröffnungsrede und der Vortrag jüdischer Volkslieder bewiesen Ernst, Geschmack und Können. Die musikalischen Produktionen der jugend« liehen Hella'Schwöb e'l.'Rene Hirsch, PaulThie« mann ebenso wie die Rezitationen Hans K o 1 b s, der auch die Spielleitung des Schalom* Ale jchem?Schwanks „A doktor" innehatte, standen auf hohem Niveau. Nicht mindere Qualität zeigten die Gesangs* und Sprechchöre der Vereinigung der zionistisch*demokratischen Jugend. In Schalom Alejchems Einakter -wirkten Dina Spiegel, Esther Schächter, Lotte R o k a eh, Gisl Reich und F. Issersohn, M. Schattner und Theodor Grub« ner erfolgreich mit. Hugo Reiskin bewies als Keulen« schwinger Herzls Idee vom Muskeljudentum. Die bunte, abwechslungsreiche Akademie unserer zionistischen Ju* gend bezeugte neuerlich den Wert unseres Ver* bandsbeims, das allmählich das wird, wozu es be* stimmt war: ein Zentrum für jüdische Erziehungsarbeit, für Frohsinn, Sport und Zusammengehörigkeitsgefühl. Kinderfräulein für 6jährigen Buben und lOjähriges Mäderl tür Nachmittage gesucht. Zu* Schriften an Rottenberc, XX., Karl-Meißl-Strafie 11. IS Vorm'ittagskurs 9 bis V91 Uhr / Nachmittagskurs 7,3 bis Va6 Uhr / Kurs für rhythmische Gymnastik / Nachmittagskurs für Scnulkinder bis zu 10 Jahren / _ Einschreibungen täglich von 9 bis 3 | 10 Uhr vormittags g infimmiiniiitiifiiiffiifififitinffitfiiiiiiiifiififiiiiifHiiitiiffiiifiiiifiiiifiiiifiiiifffinfinifit^ Jüdische Musik in Berlin. Die Programme der Berliner Konzerte bringen eine Reihe von Kompositionen neuerer jüdischer Komponisten. In der Singakademie dirigiert Prof. Georg Schumann den 60. Psalm von A. Kaminski in neuer Fassung. In den Kammer« konzerten von Michael Taube werden u.' a. zü hören sein: Konzert für Bratsche und 15 Soloinstrumente von Jacques M i 1 h a u d; Ernst T o c h s Konzert für Violoncell und Kammerorchester; Vorspiel von Karol Rathaus und ein Zyklus „Die Tage dämmern" für Chor und Kammerorchester von E. W. Sternberg. Außerdem kommt in der „Gesellschaft der Musikfreunde" Ernest Blochs sinfonische Dichtung „Amerika" zur Auf* führung. Artur Dreiser verfilmt. Der berühmte russische Regisseur A. Eisenstein hat in Amerika als ersten Film Artur Dreisers Roman „Amerikanische Tragödie" in Arbeit genommen. Der Film behandelt die Tragö'die der jüdischen Familie im angelsächsischen Milieu. Festvorstellung der Jüdischen Bühne (Hotel Stephanie). Anläßlich des 30jährigen Bestandes wird dem* nächst eine Festvorstellung unter Mirtwirkung promi* nenter jüdischer Künstler, die an deutschen Buhnen tätig sind, stattfinden. Die Festrede wird der Präsident des Bühnenvereines halten. Die Jüdische Bühne hat während ihres Bestandes viel zur Popularisierung der jüdischen Volkskunst beigetragen. Für diese Spielzeit hat der künstlerische Leiter Jungwirth zahlreiche bekannte Volks* stücke neueinstudiert. Ab heute gelangt das bekannte Lebensbild „Der Sod für ihr Leben" (Das Geheimnis ihres Lebens) zur Erstaufführung. Das Stück bleibt bis 19. d. auf dem Spielplan. Ab Sonntag werden ab 3 Uhr ,N,ach* mittagsvorstellungen bei ermäßigten Preisen abgehalten. Neues Jüdisches Theater (Praterstraße 60). Ab 17. bis 20. Oktober gelangt die Komödie „D i e j ü d i s c h e S c h i k s e" zur Aufführung. Am 21. Oktober gelangt die „Weiße Sklavin" am 22. die Komödie" „Wilde J u g e n d" zur Wiederholung. Am 24. Oktober erstes Auftreten der „S i e gl e r * T r u p p e", mit Sevilla Pastor an der Spitze, in einer amerikanischen Novität. Die „Jüdische Wochenpost". Heute, am i?. d. M., erscheint die erste , Nummer der neuen jiddischen Zeitung „Jüdische Wochenpost" mit folgendem Inhalt: Die jüdische Welt, politische Uebersicht. — Die Aufgaben einer jiddisfehen Zeitung in Oesterreich. — „Nach Jontew", Feuilletoti. —JProtestbrief gegen Schalom Asch. — Die Geschichte ejnes ,,Ka'disch"«Gebetes.. — Feiertage bei den Wiener Wunderrabbis. — Jüdische Chronik. — Theater» und Literaturnotizen. — Der „Ases Ponem" (Humorecke). — Vereinsnachrichten. — Er* hältlich in allen Trafiken1, und bei den Zeitungsständen. Einzelnummer 30 Groschen. , Redaktion.' und Admini* stration: Wien, II., Taborstraße 20 a, Telephon R*4i«o*38. J üdifdie Sport* und llliiliiiiiiii Tu r nb e w e % u n 9 Wird Hakoali Herbstmeister? - Hertha 1 :o geschlagen. — Hertha abgetreten, wodurch der Kampf 3 :0 . für Hakoah verifiziert wird. Vor viertausend Zuschauern wurde das Match gegen den alten Rivalen Hertha abgewickelt. Die Favoritner traten in stärkster Aufstellung an und ver* mochten den Blau*Weißen großen Widerstand entgegen* zusetzen. Als die Favoritner sahen, daß sie trotzdem einen Sieg der Hakoah nicht verhindern können, ließen sich einige ihrer Spieler zu Roheitsakten gegen die jüdjschen Gegner hinreißen. Besonders tat sich in dieser Hinsicht Pospichal hervor. Das Match wurde nicht zu Ende ge« spielt. Ein Foul Listopads kostete diesen den Ausschluß,' zum Protest trat Hertha in der 89. Minute ab. Das Spiel wird daher mit 3:0 Toren für Hakoah' verifiziert wer« den. Die Krieauer befanden sich nicht in bester Ver« fassung. Dazu spielten noch einige Leute überaus lustlos. Eine rühmliche Ausnahme machte das Verteidigungstrio, das sich ausgezeichnet schlug. In der Deckung gefiel Liebermann. Die Stürmer ließen sich in Einzel« gefechte ein, Mausner spielte egoistisch. Gleich nach den ersten Spielminuten wird Oppenheim vor schwere Aufgaben gestellt. Gegenangriffe Hakoahs werden von der Hertha*Verteidigung zurückgewiesen. Nach Seitenwechsel hat Hakoah mehr vom Spiel, aber ihre Stürmer versagen ,vor dem Tore. Mehrere Durchbrüche der Favoritner werden von Feldmann aufgehalten. In der 38. Minute geht Wortmann, der mit Donnenfeld getauscht hat, durch und gelangt bis in den Strafraum. Er wird dort von Pospichal regelwidrig gelegt. Den diktierten Elfmeter« stoß verwandelt Stern zum einzigen Treffer. Knapp vor Schluß wird Listopad vom gerechten Schiedsrichter ausgeschlossen. Die Favoritner geben sich nicht zufrie« den und verlassen das Spielfeld. Hakoah trat in folgen« der Aufstellung an: Oppenheim; Amster, Feldmann; Liebermann, Heß, Wortmann; Ehrlich, Donnenfeld, Stern, Mausner, Fischer. Neues vom Sportklub Hakoah. Die Ringer der Hakoah sind am 18. und 19. Oktober bei den ungarischen Meisterschaften in Budageßt vertreten, und zwar durch die Ringer Hirse hl, c h 1 a n g e r, Müller, Birnbaum, G 0111 i e b uud Flamm. Da die Ungarn Ringer von ganz hervorragender Klasse sind, werden die Hakoahner einen sehr schweren Staad haben, doch sind wir überzeugt, daß sie auch diesmal, wie immer, ehrenvoll abschneiden werden. Die Hockeyßektion hat nach langer Zeit wieder einmal einen schönen Erfolg zu verzeichnen, indem sie in der Meisterschaft den Oesterreich isehen Hockey- Klub 3:0 schlug. Durch diesen Sieg ist die Mannschaft um zwei Plätze in der Meisterschaftstabelle vorgerückt. Auch B l a u - W c i ß landete in der Meisterschaft einen wertvollen Sieg, indem sie den S. Fair 2:0 schlug. Blau-Weiß steht derzeit in der Meisterschaft der II. Klasse an erster Stelle. Die Hockey-Damensektion der Hakoah, die durch den Beitritt von Frl. Kubie eine wertvolle Verstärkung erhielt, siegte in der Meisterschaft über die Damen des V. f. B. mit 1:0 Toren. Die Wasserballer lieferten am Sonntag dem W. A. C. ein ebenbürtiges Spiel und unterlagen nadi hochinteressantem Kampf 6:3. Der Kräfteunterschied ist allerdings in der Tordifferenz nicht richtig ausgedrückt, da die Hakoah ein gleichwertiger Gegner war und nur durch unglaubliches Schußpech (eine ganze Reihe von Schüssen gingen an die Torstangen) um wohlverdiente Treffer kam. Uebrigens wurde ein vollkommen reguläres Tor unverständlicherweise vom Schiedsriditer ignoriert, der mit dem aus dem Tore springenden Ball ruhig weiterspielen ließ. Die Handballer traten in der Meisterschaft dem „Reiehsbund Alt-Ottakning" entgegen und unterlagen nach recht hübschem Spiel 6:5. Das Spiel war vollkommen offen, und nur das größere Glück verschaffte dem Gegner den knappen Sieg. Die Fechtsektion, die ihren Betrieb im Fechtlokale, Wien, IX., Porzellangasse 33 a, eröffnet hat, hat zahlreichen Mitgliederzuwachs zu verzeichnen. Die Orchestersektion, welche sich bereits einen erstklassigen Dirigenten gesichert hat, eröffnet in den nächsten Tagen ihren Betrieb. Anmeldungen von neuen Mitgliedern im Sekretariat der Hakoali, Wien, I, Wiiesingerstraße 11 (Telephon Nr. R-25-0-10). Zum Schwimmfest der jüdisdien Jugendbünde Wiens. Aus technischen Gründen mußte der lermin des Sdiwimmfestes auf Samstag, den 2 5. Oktober, iU? U h r abend s, verschoben werden. Die Veranstaltung findet in der Sporthaille des Dianabades statt und wird vom Sdiwammkilub „Hakoah" durdigeführt. Der Nennungssdiluß wurde auf Montag, den 20. Oktober, 7 Uhr abends, verlegt und sind alle Nennungen an das Sekretariat der „Hakoah", I., Wiesingerstraße 11, zu richten. Es ist selbstverständlich Pflidit aller Jugendbünde, am Abend des Schwimmfestes keinerlei andere Veranstaltungen durchzuführen, alle Schwimmer starten' zu lassen und alle übrigen Mitglieder zum Besuch dieses Festes a-nzuregen, denn nur so kann der Propagandawert des Festes erfüllt werden. Die Hakoah spendet einen Ehrenpreis für denjenigen Bund, der die meisten Teilnehmer stellt, und einen zweiten Ehrenpreis für denjenigen . Bund, der als Sieger des Jugendbündekampfes hervorgeht. Außerdem wurden bisher Ehrenpreise von Herrn Oberfinanzrat Dr. Hugo Benedikt und einem ungenannt sein wollenden Spender zur. Verfügung gestellt. Die Eintrittskarten zum Preise von 50 Groschen bis S 1.50 sind bei fallen Führern der Jugendsünde und im Sekretariat der Hakoah erhältlich. Makkabiah-Konferenz in Berlin. 25. und 26. Oktober findet in Berlin eine vom ' Am Präsidium des MakkabisWeltverbandes ein« berufene M a kk a b i a>«Kon f e r e n z statt, an der sich' die Vertreter der größten europäischen Makkabi«Verbände beteiligen werden. Auf dieser Tagung wird das endgültige^, Programm der Makkabiah, welche 1932 in Palästina als erste J ü d i s Ch e 6 1 ym p i a d e stattfinden soll, fest« gesetzt und mit der Organisierung in den einzelnen Lan* dern begonnen werden. Das Programm der Tagung ist: Sonnabend, den 25. Oktober, 10 Uhr vormittags, Eröff«, nung der Tagung, und Bericht: Dr. Lelewer; Mak» kabiah «Referat: Nathan Kaminski; Korreferat:-• Dr. Rosenfeld; S p ort* und Turnprog ra m m de r M a kkab i a h: Dr. Blum. Gemeinsames' Mittagessen. Nachmittags: Generaldebatte. Abends: Empfang der Berliner Zionistischen Vereinigung und' Aufführung des Makkabifilms; Sonntag, den 26." Oktober, vormittags 10 Uhr: Ozar Hamakkabi und Mab kab i a h: Xewisohn.. Repräsentativkomitee für die M a k« kabiah: Friedenthal. 12 Uhr: Presseempfang. Nach« mittags: Generaldebatte und Beschlüsse. Abends: Emp* fang bei Dir. K a r e s k i, Vorsitzenden der Jüdischen Ge«. . meinde.in Bejhji.. Hakoahs schwerster Kampf. Sonntag gegen B. A. C. 1 auf der Hohen Warte; Das Spiel im Rahmen einer Doppel*1 Veranstaltung (Vienna—Austria) auf der Hohen Warteum %2 Uhr wird eine Klärung bezüglich der Herbst* meisterschaft bringen. Das Match hätte auf dem Straßen» bahnplatz stattfinden sollen. Der Verband ordnete an,; daß mit Rücksicht auf den kleinen Fassungsraum des Straßenbahner*Platzes das Spiel auf einem erstklassigen Sportplatz durchzuführen ist. Die Brigittenauer waren nur durch eine größere finanzielle Beteiligung dazu zu be« wegen, auf der Hohen Warte anzutreten. Der B. A. C. hat bisher acht Spiele ausgetragen und steht mit 14 Punkten an erster Stelle, während Hakoah sieben Spiele und 12 Punkte aufweist. Wie die Gemeinde Wien den jüdischen Sport fördert. Die Gemeinde Wien hat sich bis jetzt dadurch ausge* zeichnet, daß sie hunderttausend Schilling an Steuern aus Spielen bürgerlicher Vereine einhob und diese größten* teils für Subventionen an Arbeitersportvereine ver* wendete. Jedes Jahr erhalten Arbeitersportorganisationen große Subventionen, während die jüdische Sportorganisa* tion noch nie berücksichtigt wurde. Hakoah hat in den letzten Jahren weit über hunderttausend Schilling Steuern an die Gemeinde Wien abgeführt. Als Entgegenkommen dafür erlauben sich die Funktionäre der Gemeinde Wien Selbständige Köchin für orthodox-koscheren Haushalt gesucht. BERN ANN, IX., Qiascrgassft 4a

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